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118Die Komponenten von WAGO-I/O-PRO 32

Objekte verwalten

Mit dem Befehl 'Objekt' 'Zugriffsrechte' können Sie die Rechte für einzelne oder alle Objekte vergeben.

4.4 Objekte verwalten

Im Folgenden wird beschrieben, wie man mit Objekten arbeitet und welche Hilfen Ihnen zur Verfügung stehen, um den Überblick über ein Projekt zu behalten (Ordner, Objektauswahl-Dialog, Aufrufbaum, Querverweisliste,..).

4.4.1Objekt

Als "Objekt" werden Bausteine, Datentypen, Visualisierungen und die Resourcen (globale Variablen, Variablenkonfiguration, Traceaufzeichnung, Steuerungskonfiguration, Taskkonfiguration und der Watchund Rezepturverwalter etc.) bezeichnet. Die zur Strukturierung des Projektes eingefügten Ordner sind zum Teil mit impliziert. Sämtliche Objekte eines Projekts stehen im Object Organizer.

Wenn Sie den Mauszeiger eine kurze Zeit über einen Baustein im Object Organizer halten, wird der Art des Bausteins (Programm, Funktion oder Funktionsblock) in einem Tooltip angezeigt; bei den globalen Variablen das Schlüsselwort (VAR_GLOBAL, VAR_CONFIG).

Mit Drag&Drop können Sie Objekte (und auch Ordner, siehe 'Ordner') innerhalb ihrer Objektart verschieben. Selektieren Sie hierzu das Objekt und verschieben es bei gedrückter linker Maustaste an den gewünschten Ort. Kommt es durch die Verschiebung zu einer Namenskollision, wird das neu eingefügt Element durch eine angehängte fortlaufende Nummer (z.B. "Objekt_1") eindeutig gekennzeichnet.

4.4.2Ordner

Um den Überblick bei größeren Projekten zu behalten, sollte man seine Bausteine, Datentypen, Visualisierungen und globalen Variablen sinnvoll in Ordnern gruppieren.

Es ist eine beliebige Schachtelungstiefe von Ordnern möglich. Befindet sich

vor dem geschlossenen Ordnersymbol ein Pluszeichen , beinhaltet dieser Ordner Objekte und/oder weitere Ordner. Mit einem Klick auf das Pluszeichen wird der Ordner aufgeklappt und die untergeordneten Objekte erscheinen. Mit

einem Klick auf das nun voranstehende Minuszeichen kann er wieder zugeklappt werden. Im Kontextmenü finden Sie die Befehle 'Knoten Expandieren' und 'Knoten Kollabieren' mit der gleichen Funktionalität.

Mit Drag&Drop können die Ordner verschieben. Selektieren Sie den Ordner und verschieben ihn bei gedrückter linker Maustaste an den gewünschten Ort. Kommt es durch die Verschiebung zu einer Namenskollision, wird das neu eingefügt Element durch eine angehängte fortlaufende Nummer (z.B. "Neuer Ordner 1" bzw. "Objekt_1") eindeutig gemacht.

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Objekte verwalten

 

 

 

Weitere Ordner können Sie mit 'Neuer Ordner' einfügen.

Hinweis:

Ordner haben keinerlei Einfluß auf das Programm, sondern dienen lediglich der übersichtlichen Strukturierung Ihres Projektes.

x Beispiel von Ordnern im Object Organizer

4.4.3'Neuer Ordner'

Mit diesem Befehl wird ein neuer Ordner als Ordnungsobjekt eingefügt. Ist ein Ordner selektiert, wird der neue unter diesem Ordner angelegt, ansonsten auf gleicher Ebene. Ist eine Aktion selektiert, wird der neue Ordner auf der Ebene des Bausteins eingefügt, zu dem die Aktion gehört.

Das Kontextmenü des Object Organizers, das diesen Befehl beinhaltet, erscheint, wenn ein Objekt oder die Objektart selektiert ist und Sie die rechte Maustaste oder <Umschalt>+<F10> drücken.

Der neu eingefügte Ordner erhält zunächst die Bezeichnung 'Neuer Ordner'. Beachten Sie folgende Namenskonvention für Ordner:

Ordner, die sich auf gleicher Hierarchieebene befinden, müssen unterschiedliche Namen tragen. Ordner auf unterschiedlichen Ebenen können gleiche Namen erhalten.

Ein Ordner kann nicht den gleichen Namen erhalten wie ein Objekt, das sich auf derselben Ebene befindet.

Ist bereits ein Ordner mit Namen 'Neuer Ordner' auf gleicher Ebene vorhanden, erhält jeder zusätzliche mit diesem Namen automatisch eine angehängte fortlaufende Nummer (z.B. "Neuer Ordner 1"). Ein Umbenennen auf einen bereits verwendeten Namen ist nicht möglich.

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4.4.4'Knoten Expandieren' 'Knoten Kollabieren'

Mit dem Befehl 'Expandieren' werden die Objekte sichtbar aufgeklappt, die sich unter dem gewählten Objekt befindet, mit 'Kollabieren' werden die untergeordneten Objekte nicht mehr angezeigt.

Bei Ordnern können Sie auch mit Doppelklick oder Drücken der <Eingabetaste> die Ordner aufund zuklappen.

Das Kontextmenü des Object Organizers, das diesen Befehl beinhaltet, erscheint, wenn ein Objekt oder die Objektart selektiert ist und Sie die rechte Maustaste oder <Umschalt>+<F10> drücken.

4.4.5'Projekt' 'Objekt löschen'

Kurzform: <Entf>

Mit diesem Befehl wird das aktuell markierte Objekt (ein Baustein, eine Datentyp, eine Visualisierung oder globale Variablen) oder ein Ordner mit den darunterliegenden Objekten aus dem Object Organizer entfernt, und ist somit im Projekt gelöscht. Zuvor wird zur Sicherheit noch einmal abgefragt.

Wenn das Editorfenster des Objekts geöffnet war, wird es automatisch geschlossen.

Verwendet man zum Löschen den Befehl 'Bearbeiten' 'Ausschneiden', wird das Objekt zusätzlich in die Zwischenablage geschoben.

4.4.6'Projekt' 'Objekt einfügen'

Kurzform: <Einfg>

Mit diesem Befehl erstellen Sie ein neues Objekt. Die Art des Objekts (Baustein, Datentyp, Visualisierung oder globale Variablen) hängt von der gewählten Registerkarte im Object Organizer ab. In der erscheinenden Dialogbox geben Sie den Namen des neuen Objektes an.

Beachten Sie hierbei folgende Einschränkungen:

Der Bausteinname darf keine Leerzeichen enthalten

Ein Baustein darf nicht den gleichen Namen erhalten wie ein anderer Baustein, bzw. wie ein Datentyp

Ein Datentyp darf nicht den gleichen Namen erhalten wie ein anderer Datentyp, bzw. wie ein Baustein.

Eine globale Variablenliste darf nicht den gleichen Namen erhalten wie eine andere globale Variablenliste.

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Eine Aktion darf nicht den gleichen Namen erhalten wie eine andere Aktion desselben Bausteins.

Eine Visualisierung darf nicht den gleichen Namen erhalten wie eine andere Visualisierung.

In allen anderen Fällen sind Namensübereinstimmungen erlaubt. So können beispielsweise Aktionen verschiedener Bausteine gleiche Namen erhalten und eine Visualisierung den gleichen wie ein Baustein.

Handelt es sich um einen Baustein, muß zusätzlich der Typ des Bausteins (Programm, Funktion oder Funktionsblock) und die Sprache, in der er programmiert werden soll, gewählt werden. Als Typ des Bausteins ist 'Programm' voreingestellt, als Sprache des Bausteins die des zuletzt angelegten Bausteins. Soll ein Baustein des Typs Funktion erstellt werden, muß im Texteingabefeld Rückgabetyp der gewünschte Datentyp eingegeben werden. Dabei sind alle elementaren Datentypen und definierten Datentypen (Arrays, Strukturen, Enumerationen, Alias) erlaubt. Die Eingabehilfe (z.B. über <F2>) kann benützt werden.

x Dialog zum Anlegen eines neuen Bausteins

Nach dem Bestätigen der Eingabe über OK, was nur möglich ist, wenn nicht gegen oben genannte Namenskonventionen verstoßen wird, wird das neue Objekt im Object Organizer angelegt und das passende Eingabefenster erscheint.

Verwendet man den Befehl 'Bearbeiten' 'Einfügen', wird das in der Zwischenablage befindliche Objekt eingefügt und es erscheint kein Dialog. Verstößt der Name des eingefügten Objekts gegen die Namenskonventionen (siehe oben), wird er durch eine mit einem Unterstrich angehängte fortlaufende Nummer (z.B. "Rechtsabbieger_1") eindeutig gemacht.

4.4.7'Projekt' 'Objekt umbenennen'

Kurzform: <Leertaste>

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