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Die Elemente der Standardbibliothek

349

Timer

 

 

 

VarBOOL5 := CTUDInst.QU ;

VarBOOL6 := CTUDInst.QD ;

VarINT2 := CTUDInst.CV;

13.5 Timer

13.5.1TP

Der Funktionsblock TP ist ein Pulsgeber.

TP(IN, PT, Q, ET) bedeutet:

IN und PT sind Eingabevariablen vom Typ BOOL bzw. TIME. Q und ET sind Ausgabevariablen vom Typ BOOL bzw. TIME. Wenn IN FALSE ist, sind die Ausgaben FALSE bzw. 0.

Sobald IN TRUE ist, wird in ET die Zeit in Millisekunden hochgezählt, bis der Wert gleich dem in PT ist, dann bleibt er gleich.

Q ist TRUE wenn IN TRUE und ET kleiner gleich PT ist. Andernfalls ist es FALSE.

Q liefert somit für den in PT angegebenen Zeitraum ein Signal.

Graphische Darstellung des zeitlichen Ablaufs von TP:

Deklarationsbeispiel:

TPInst : TP ;

Beispiel in AWL:

CAL TPInst(IN := VarBOOL1, PT := T#5s)

LD TPInst.Q

ST VarBOOL2

WAGO-I/O-SYSTEM 759 WAGO-I/O-PRO 32

350 Die Elemente der Standardbibliothek

Timer

Beispiel in FUP:

Beispiel in ST:

TPInst(IN := VarBOOL1, PT:= T#5s);

VarBOOL2 :=TPInst.Q;

13.5.2TON

Der Funktionsblock Timer on-delay realisiert eine Einschaltverzögerung.

TON(IN, PT, Q, ET) bedeutet:

IN und PT sind Eingabevariablen vom Typ BOOL bzw. TIME. Q und ET sind Ausgabevariablen vom Typ BOOL bzw. TIME. Wenn IN FALSE ist, sind die Ausgaben FALSE bzw. 0.

Sobald IN TRUE ist, wird in ET die Zeit in Millisekunden hochgezählt, bis der Wert gleich dem in PT ist, dann bleibt er gleich.

Q ist TRUE wenn IN TRUE und ET gleich PT ist. Andernfalls ist es FALSE.

Q hat somit eine steigende Flanke, wenn die in PT in Millisekunden ange gebene Zeit abgelaufen ist.

Graphische Darstellung des zeitlichen Verhaltens von TON:

Deklarationsbeispiel:

TONInst : TON ;

Beispiel in AWL:

WAGO-I/O-SYSTEM 759 WAGO-I/O-PRO 32

Die Elemente der Standardbibliothek

351

Timer

 

 

 

CAL TONInst(IN := VarBOOL1, PT := T#5s)

LD TONInst.Q

ST VarBOOL2

Beispiel in FUP:

Beispiel in ST:

TONInst(IN := VarBOOL1, PT:= T#5s);

VarBOOL2 :=TONInst.Q;

13.5.3TOF

Der Funktionsblock Timer off-delay realisiert eine Ausschaltverzögerung.

TOF(IN, PT, Q, ET) bedeutet:

IN und PT sind Eingabevariablen vom Typ BOOL bzw. TIME. Q und ET sind Ausgabevariablen vom Typ BOOL bzw. TIME. Wenn IN TRUE ist, sind die Ausgaben TRUE bzw. 0.

Sobald IN FALSE ist, wird in ET die Zeit in Millisekunden hochgezählt, bis der Wert gleich dem in PT ist, dann bleibt er gleich.

Q ist FALSE wenn IN FALSE und ET gleich PT ist. Andernfalls ist es TRUE.

Q hat somit eine fallende Flanke, wenn die in PT in Millisekunden ange gebene Zeit abgelaufen ist.

Graphische Darstellung des zeitlichen Verhaltens von TOF:

Deklarationsbeispiel:

WAGO-I/O-SYSTEM 759 WAGO-I/O-PRO 32

352 Die Elemente der Standardbibliothek

Timer

TOFInst : TOF ;

Beispiel in AWL:

CAL TOFInst(IN := VarBOOL1, PT := T#5s)

LD TOFInst.Q

ST VarBOOL2

Beispiel in FUP:

Beispiel in ST:

TOFInst(IN := VarBOOL1, PT:= T#5s);

VarBOOL2 :=TOFInst.Q;

WAGO-I/O-SYSTEM 759 WAGO-I/O-PRO 32

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