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112 • DeviceNet

Prozessdaten und Diagnosestatus

5.4.2Datenaustausch

Der Austausch von Prozessdaten zwischen Scanner und I/O-Modul erfolgt über eine „Polled I/O Connection“, „Change of State/Cyclic“ und

„Bit Strobe“.

Polled I/O Connection

Slaves werden zyklisch durch den Master abge-

 

fragt.

Strobe Funktion

alle Slaves werden durch den Master über ein

 

Kommando abgefragt.

Change of State

Nachrichten werden entweder vom Master oder

 

vom Slave zyklisch oder bei Änderung eines

 

Zustands gesendet.

5.5 Prozessdaten und Diagnosestatus

Die Daten werden zwischen Master und Slave in Form von Objekten übertragen, wobei zwischen Einund Ausgangsobjekten unterschieden wird. Der Aufbau der Objekte wird durch Assembly Objekte festgelegt. Diese dienen der Gruppierung von Attributen verschiedener Applikationsobjekte. I/O-Daten verschiedener Objekte können dadurch zu einem Datenblock zusammgefaßt und über eine Nachrichtenverbindung versendet werden.

5.5.1Prozessabbild

Das Prozessabbild wird nach Eingangsund Ausgangsprozessabbild unterschieden. Das Assembly Object stellt in den Instanzen 1 ... 9 ein statisch konfiguriertes Prozessabbild zur Verfügung.

Durch das Setzen des Produced Connection Path und des Consumed Connection Path der einzelnen I/O-Verbindungen (Poll, Bit Strobe, Change of State oder Change of Value) kann das gewünschte Prozessabbild ausgewählt werden.

Der Aufbau der einzelnen Instanzen des Assembly Objects ist nachfolgend beschrieben.

WAGO-I/O-SYSTEM 750

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DeviceNet • 113

Prozessdaten und Diagnosestatus

5.5.1.1Assembly Instanzen

Durch fest im Gerät vorprogrammierte (statische) Assemblies können Einund Ausgangsabbilder einfach und schnell vom Feldbus-Koppler/-Controller zum Master übertragen werden. Dazu sind verschiedene Assembly Instanzen im Feldbus-Koppler/-Controller vorhanden:

Output 1 (I/O Assembly Instance 1):

Das gesamte Ausgangsdatenabbild wird über die entsprechende I/O Nachrichtenverbindung vom Master an den Controller gesendet. Die Datenlänge entspricht dabei der Anzahl der Ausgangsdaten in Byte. Die analogen Ausgangsdaten werden vor den digitalen angeordnet.

Output 2 (I/O Assembly Instance 2):

Das digitale Ausgangsdatenabbild wird über die entsprechende I/O Nachrichtenverbindung vom Master an den Controller gesendet. Die Datenlänge entspricht dabei der Anzahl der digitalen Ausgangsdaten und wird auf volle Bytes aufgerundet.

Output 3 (I/O Assembly Instance 3):

Das analoge Ausgangsdatenabbild wird über die entsprechende I/O Nachrichtenverbindung vom Master an den Controller gesendet. Die Datenlänge entspricht dabei der Anzahl der analogen Ausgangsdaten in Byte.

Input 1 (I/O Assembly Instance 4):

Das gesamte Eingangsdatenabbild und ein Statusbyte werden über die entsprechende I/O Nachrichtenverbindung an den Master gesendet. Die Datenlänge entspricht dabei der Anzahl der Eingangsdaten in Byte und einem Statusbyte.

Input 2 (I/O Assembly Instance 5):

Das digitale Eingangsdatenabbild und ein Statusbyte werden über die entsprechende I/O Nachrichtenverbindung an den Master gesendet. Die Datenlänge entspricht dabei der Anzahl der digitalen Eingangsdaten und wird auf volle Bytes aufgerundet. Zusätzlich wird ein Statusbyte angehängt.

Input 3 (I/O Assembly Instance 6):

Das analoge Eingangsdatenabbild und ein Statusbyte werden über die entsprechende I/O Nachrichtenverbindung an den Master gesendet. Die Datenlänge entspricht dabei der Anzahl der analogen Eingangsdaten in Byte und einem Statusbyte.

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