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Feldbus-Koppler/-Controller • 43
Feldbus-Koppler 750-306
3.1.5Datenaustausch
Der Austausch der Prozessdaten erfolgt bei dem DeviceNet Feldbus-Koppler über Objekte.
Für den Zugriff vom Netzwerk auf die einzelnen Objekte des FeldbusKopplers sind zunächst Verbindungen zwischen den gewünschten Teilnehmern herzustellen und Verbindungsobjekte (Connection Objects) einzurichten, bzw. freizuschalten
Für einen schnellen und einfachen Verbindungsaufbau nutzt der DeviceNet Feldbus-Koppler 750-306 das "Predefined Master/Slave Connection Set", in dem bereits 4 Verbindungen vordefiniert sind. Der Zugriff auf den Koppler ist dann durch einfaches Freischalten (Allokieren) der Verbindungen möglich. Das "Predefined Master/Slave Connection Set beschränkt sich auf reine Ma- ster/Slave-Beziehungen. Slaves, die wie der DeviceNet Feldbus-Koppler 750-306 nur über seinen ihm zugeordneten Client angesprochen werden können, werden Group 2 Only Server genannt. Diese können nur über den Group 2 Only Unconnected Explicit Message Port angesprochen werden und erhalten ausschließlich Nachrichten, die in der Nachrichtengruppe 2 definiert sind.
Ein sogenanntes Assembly Object legt den Aufbau der Objekte für die Datenübertragung fest. Mit dem Assembly Object können Daten (z. B: I/O-Daten) zu Blöcken zusammengefasst (gemappt) und über eine einzige Nachrichtenverbindung versendet werden. Durch dieses Mapping sind weniger Zugriffe auf das Netzwerk nötig.
Es wird zwischen "Input Assemblies" und "Output-Assemblies" unterschieden.
Eine Input-Assembly liest Daten von der Applikation über das Netz ein bzw. produziert Daten auf dem Netzwerk.
Eine Output-Assembly schreibt Daten an die Applikation bzw. konsumiert Daten vom Netzwerk.
In dem Feldbus-Koppler sind bereits verschiedene Assembly Instanzen fest vorprogrammiert (statisches Assembly).
Weitere Informationen
Die Assembly Instanzen für das statische Assembly sind in dem Kapitel
5.5.1.1"Assembly Instanzen" beschrieben.
3.1.5.1Kommunikationsschnittstellen
Für den Austausch von Daten besitzt der DeviceNet Feldbus-Koppler zwei Schnittstellen:
•die Schnittstelle zum Feldbus (-Master) und
•die Schnittstelle zu den Busklemmen.
Zwischen Feldbus (-Master) und den Busklemmen findet ein Datenaustausch statt.
WAGO-I/O-SYSTEM 750
DeviceNet
44 • Feldbus-Koppler/-Controller
Feldbus-Koppler 750-306
Der Zugriff von der Feldbusseite aus auf die Daten ist feldbusspezifisch.
3.1.5.2Speicherbereiche
Für die physikalischen Einund Ausgangsdaten steht in dem Koppler jeweils ein Speicherbereich von 256 Worten (Wort 0 ... 255) zur Verfügung.
Bei allen WAGO Feldbus-Kopplern ist die Aufteilung der Speicherbereiche gleich.
Feldbus Koppler
Feldbus |
Speicherbereich für |
|||||||
Eingangsdaten |
||||||||
|
|
|
|
Wort 0 |
1 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|||
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Eingangs- |
|
|
|
|
|
|
|
|
klemmen |
|
|
|
|
|
|
|
|
Wort 255 |
|
|
|
|
|
|
|
|
Speicherbereich für |
||||
|
|
|
|
Ausgangsdaten |
||||
|
|
|
|
Wort 0 |
2 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Ausgangs- |
|
|
|
|
|
|
|
|
klemmen |
|
|
|
|
Busklemmen
I O
Wort 255 |
|
Abb. 3-9: Speicherbereiche und Datenaustausch für einen Feldbus-Koppler |
g012433d |
Das Prozessabbild des Kopplers enthält in einem Speicherbereich für Eingangsdaten und in einem Speicherbereich für Ausgangsdaten (jeweils Wort 0 ... 255) die physikalischen Daten der Busklemmen.
1Von der Feldbusseite aus können die Eingangsklemmendaten gelesen werden.
2 Ebenso kann von der Feldbusseite aus auf die Ausgangsklemmen geschrieben werden.
WAGO-I/O-SYSTEM 750
DeviceNet
