- •Inhaltsverzeichnis zu Kapitel 2
- •Das WAGO I/O SYSTEM
- •Buskoppler - INTERBUS S
- •Versorgungsspannung - Elektronik
- •Versorgungsspannung - Feldebene
- •Busanschluß
- •SYSTEMDATEN:
- •TECHNISCHE DATEN:
- •Interbus S Koppler mit erweiterter Diagnose
- •INTERBUS S
- •Anschaltbaugruppen
- •Konfigurationssoftware
- •Konfiguration der Feldbusknoten in der Masteranschaltung
- •Der Identifikationscode
- •IBS CMD Konfigurationssoftware
- •CMD Softwarepaket
- •Beispielapplikation
- •Inbetriebnahme und Diagnose
- •Allgemeine Betriebsbedingungen
- •Mechanische und klimatische Umweltbedingungen für den Betrieb
- •Schutzklasse und Schutzgrad
- •Elektromagnetische Verträglichkeit
- •Stromversorgung
- •Zertifikate
- •750-404 Zählerklemmen
- •750-511 Pulsweiten - Klemme
- •Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen
5 Konfiguration der Feldbusknoten in der Masteranschaltung
5.1Der Identifikationscode
Im ID-Zyklus, der zur Initialisierung des INTERBUS-Systems durchgeführt wird, geben sich die angeschlossenen Teilnehmer mit Ihrer Funktion und Ihrer Bytelänge zu erkennen. Der INTERBUS S Koppler stellt die Länge des Systems nach dem Einschalten in der Initialisierungsphase der Busklemmen fest und bildet einen entsprechenden ID-Code. Jeder Slave hat hierzu ein Identifikationsregister (IDRegister) implementiert, das 2 Byte umfaßt.
Eine 2 Byte breite Dateneinheit wird als Wort bezeichnet. Mit ihr lassen sich 65536 verschiedene Zustände codieren. Zur Codierung werden im INTERBUS S unterschiedliche Teilnehmerarten und Datenbreiten herangezogen. Dadurch ist es dem Master möglich, die Zugehörigkeit der Geräte zu verschiedenen Geräteklassen
festzustellen, also Frequenzumrichter oder E/A Einheiten wie das :$*2Ç, 2Ç6<67(0 zu erkennen. Hersteller oder Gerätetypen werden nicht
erkannt. Nachfolgend wird erläutert, wie der ID-Code aufgebaut ist, und welche Bedeutung die einzelnen Bits des ID-Codes haben.
Die Längeninformation kann von 0 bis 32 Worte codiert werden:
15 |
14 |
13 |
12 |
11 |
10 |
9 |
8 |
7 |
6 |
5 |
4 |
3 |
2 |
1 |
0 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Meldungen
Datenbreite
Teilnehmer Klasse
Teilnehmer Typ
Datenrichtung E, A, E/A
Tabelle 2: Aufbau des INTERBUS ID-Codes
In den ID Registern ist in den niederwertigsten 8 Bit (ID 0 bis7) die Gerätegruppe codiert. In den nächsten 5 Bit (ID 8 bis 12) wird die Datenbreite codiert. Die höchstwertigen 3 Bit (ID 13 bis 15) werden für Managementfunktionen benutzt. Über diese Bits werden im Betrieb dynamisch Fehlermeldungen übertragen. Diese Bits sind nicht durch die Hardware vorgegeben (siehe Kapitel 8).
INTERBUS / Konfiguration |
12 |
:$*2Ç, 2Ç6<67(0
5.2ID-Code zum WAGO I/O System
Durch die gemeinsame Nutzung von digitalen, analogen und Sonderfunktionen an einer Feldbusstation ist es durch den gegebenen Aufbau des INTERBUS ID-Codes nicht möglich, mit einem ID-Code auszukommen.
Der WAGO INTERBUS S Koppler meldet sich als Fernbusteilnehmer mit variabler Länge!
|
ID-Code |
Digitaler |
Digitaler |
|
Analoger |
Analoger |
|
|
dez, hex |
Ausgang |
Eingang |
|
Ausgang |
Eingang |
|
|
1, |
0x1 |
x |
|
|
|
|
|
2, |
0x2 |
|
x |
|
|
|
|
3, |
0x3 |
x |
x |
|
|
|
|
49, 0x31 |
- |
|
|
x |
|
|
|
50, 0x32 |
|
- |
|
|
x |
|
|
51, 0x33 |
- |
- |
|
x |
x |
|
[x]:vorhanden |
[ ]: ist nicht vorhanden |
[-]:könnte auch vorhanden sein |
|||||
Tabelle 3: ID-Codes mit WAGO INTERBUS S Koppler
Für den Master ist es wichtig zu wissen, wieviel Datenregister jeder Teilnehmer im INTERBUS-S-System belegt. Hat ein Teilnehmer z.B. 16 Bit Eingänge und 32 Bit Ausgänge, so belegt er 2 Worte im Bus. Hierbei ist der größere Wert entscheidend. Die Datenbreite wird, wie im Kapitel 5.1 zu sehen, durch die Bits ID8 bis ID12 codiert.
Die nächste Tabelle zeigt die Registerbreiten in Abhängigkeit der angeschalteten Funktionsklemmen am WAGO INTERBUS S Koppler.
Mögliche Werte für die Datenbreite sind:
Datenbreite |
Buskoppler |
Bemerkungen |
|
0 |
Worte |
x |
|
1 |
Nibble |
|
Busmasterunterstützung nur bei Generation 4 Geräten |
1 |
Byte |
|
ab SPS-Firmware 3.20 oder PC-Treiber 2.0 |
3 |
Nibble |
|
Busmasterunterstützung nur bei Generation 4 Geräten |
1 |
Wort |
x |
|
3 |
Nibble |
|
Busmasterunterstützung nur bei Generation 4 Geräten |
3 |
Byte |
|
ab SPS-Firmware 3.20 oder PC-Treiber 2.0 |
2 |
Worte |
x |
|
5 |
Nibble |
|
Busmasterunterstützung nur bei Generation 4 Geräten |
5 |
Byte |
|
ab SPS-Firmware 3.20 oder PC-Treiber 2.0 |
3 |
Worte |
x |
|
4 |
Worte |
x |
|
5 |
Worte |
x |
|
6 |
Worte |
x, ab WF |
ab SPS-Firmware 3.20 oder PC-Treiber 2.0 |
7 |
Worte |
x, ab WF |
ab SPS-Firmware 3.20 oder PC-Treiber 2.0 |
8 |
Worte |
x |
|
9 |
Worte |
x |
|
10 Worte |
xx |
ab SPS-Firmware 3.20 oder PC-Treiber 2.0 |
|
12 Worte |
xx |
ab SPS-Firmware 3.20 oder PC-Treiber 2.0 |
|
14 Worte |
xx |
ab SPS-Firmware 3.20 oder PC-Treiber 2.0 |
|
16 Worte |
xx |
ab SPS-Firmware 3.20 oder PC-Treiber 2.0 |
|
24 Worte |
xx |
ab SPS-Firmware 3.20 oder PC-Treiber 2.0 |
|
32 Worte |
xx |
ab SPS-Firmware 3.20 oder PC-Treiber 2.0 |
|
[x]: wird benutzt
[xx]: wird benutzt und setzt Firmware 3.20 oder PC-Treiber 2.0 voraus
INTERBUS / Konfiguration |
13 |
:$*2Ç, 2Ç6<67(0
