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5 Konfiguration der Feldbusknoten in der Masteranschaltung

5.1Der Identifikationscode

Im ID-Zyklus, der zur Initialisierung des INTERBUS-Systems durchgeführt wird, geben sich die angeschlossenen Teilnehmer mit Ihrer Funktion und Ihrer Bytelänge zu erkennen. Der INTERBUS S Koppler stellt die Länge des Systems nach dem Einschalten in der Initialisierungsphase der Busklemmen fest und bildet einen entsprechenden ID-Code. Jeder Slave hat hierzu ein Identifikationsregister (IDRegister) implementiert, das 2 Byte umfaßt.

Eine 2 Byte breite Dateneinheit wird als Wort bezeichnet. Mit ihr lassen sich 65536 verschiedene Zustände codieren. Zur Codierung werden im INTERBUS S unterschiedliche Teilnehmerarten und Datenbreiten herangezogen. Dadurch ist es dem Master möglich, die Zugehörigkeit der Geräte zu verschiedenen Geräteklassen

festzustellen, also Frequenzumrichter oder E/A Einheiten wie das :$*2Ç, 2Ç6<67(0 zu erkennen. Hersteller oder Gerätetypen werden nicht

erkannt. Nachfolgend wird erläutert, wie der ID-Code aufgebaut ist, und welche Bedeutung die einzelnen Bits des ID-Codes haben.

Die Längeninformation kann von 0 bis 32 Worte codiert werden:

15

14

13

12

11

10

9

8

7

6

5

4

3

2

1

0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meldungen

Datenbreite

Teilnehmer Klasse

Teilnehmer Typ

Datenrichtung E, A, E/A

Tabelle 2: Aufbau des INTERBUS ID-Codes

In den ID Registern ist in den niederwertigsten 8 Bit (ID 0 bis7) die Gerätegruppe codiert. In den nächsten 5 Bit (ID 8 bis 12) wird die Datenbreite codiert. Die höchstwertigen 3 Bit (ID 13 bis 15) werden für Managementfunktionen benutzt. Über diese Bits werden im Betrieb dynamisch Fehlermeldungen übertragen. Diese Bits sind nicht durch die Hardware vorgegeben (siehe Kapitel 8).

INTERBUS / Konfiguration

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:$*2Ç, 2Ç6<67(0

5.2ID-Code zum WAGO I/O System

Durch die gemeinsame Nutzung von digitalen, analogen und Sonderfunktionen an einer Feldbusstation ist es durch den gegebenen Aufbau des INTERBUS ID-Codes nicht möglich, mit einem ID-Code auszukommen.

Der WAGO INTERBUS S Koppler meldet sich als Fernbusteilnehmer mit variabler Länge!

 

ID-Code

Digitaler

Digitaler

 

Analoger

Analoger

 

dez, hex

Ausgang

Eingang

 

Ausgang

Eingang

 

1,

0x1

x

 

 

 

 

 

2,

0x2

 

x

 

 

 

 

3,

0x3

x

x

 

 

 

 

49, 0x31

-

 

 

x

 

 

50, 0x32

 

-

 

 

x

 

51, 0x33

-

-

 

x

x

[x]:vorhanden

[ ]: ist nicht vorhanden

[-]:könnte auch vorhanden sein

Tabelle 3: ID-Codes mit WAGO INTERBUS S Koppler

Für den Master ist es wichtig zu wissen, wieviel Datenregister jeder Teilnehmer im INTERBUS-S-System belegt. Hat ein Teilnehmer z.B. 16 Bit Eingänge und 32 Bit Ausgänge, so belegt er 2 Worte im Bus. Hierbei ist der größere Wert entscheidend. Die Datenbreite wird, wie im Kapitel 5.1 zu sehen, durch die Bits ID8 bis ID12 codiert.

Die nächste Tabelle zeigt die Registerbreiten in Abhängigkeit der angeschalteten Funktionsklemmen am WAGO INTERBUS S Koppler.

Mögliche Werte für die Datenbreite sind:

Datenbreite

Buskoppler

Bemerkungen

0

Worte

x

 

1

Nibble

 

Busmasterunterstützung nur bei Generation 4 Geräten

1

Byte

 

ab SPS-Firmware 3.20 oder PC-Treiber 2.0

3

Nibble

 

Busmasterunterstützung nur bei Generation 4 Geräten

1

Wort

x

 

3

Nibble

 

Busmasterunterstützung nur bei Generation 4 Geräten

3

Byte

 

ab SPS-Firmware 3.20 oder PC-Treiber 2.0

2

Worte

x

 

5

Nibble

 

Busmasterunterstützung nur bei Generation 4 Geräten

5

Byte

 

ab SPS-Firmware 3.20 oder PC-Treiber 2.0

3

Worte

x

 

4

Worte

x

 

5

Worte

x

 

6

Worte

x, ab WF

ab SPS-Firmware 3.20 oder PC-Treiber 2.0

7

Worte

x, ab WF

ab SPS-Firmware 3.20 oder PC-Treiber 2.0

8

Worte

x

 

9

Worte

x

 

10 Worte

xx

ab SPS-Firmware 3.20 oder PC-Treiber 2.0

12 Worte

xx

ab SPS-Firmware 3.20 oder PC-Treiber 2.0

14 Worte

xx

ab SPS-Firmware 3.20 oder PC-Treiber 2.0

16 Worte

xx

ab SPS-Firmware 3.20 oder PC-Treiber 2.0

24 Worte

xx

ab SPS-Firmware 3.20 oder PC-Treiber 2.0

32 Worte

xx

ab SPS-Firmware 3.20 oder PC-Treiber 2.0

[x]: wird benutzt

[xx]: wird benutzt und setzt Firmware 3.20 oder PC-Treiber 2.0 voraus

INTERBUS / Konfiguration

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