- •Inhaltsverzeichnis zu Kapitel 2
- •Das WAGO I/O SYSTEM
- •Buskoppler - INTERBUS S
- •Versorgungsspannung - Elektronik
- •Versorgungsspannung - Feldebene
- •Busanschluß
- •SYSTEMDATEN:
- •TECHNISCHE DATEN:
- •Interbus S Koppler mit erweiterter Diagnose
- •INTERBUS S
- •Anschaltbaugruppen
- •Konfigurationssoftware
- •Konfiguration der Feldbusknoten in der Masteranschaltung
- •Der Identifikationscode
- •IBS CMD Konfigurationssoftware
- •CMD Softwarepaket
- •Beispielapplikation
- •Inbetriebnahme und Diagnose
- •Allgemeine Betriebsbedingungen
- •Mechanische und klimatische Umweltbedingungen für den Betrieb
- •Schutzklasse und Schutzgrad
- •Elektromagnetische Verträglichkeit
- •Stromversorgung
- •Zertifikate
- •750-404 Zählerklemmen
- •750-511 Pulsweiten - Klemme
- •Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen
4 INTERBUS S
Das INTERBUS S-System (DIN 19258) ist als Datenring mit einem zentralen Master- Slave-Zugriffsverfahren aufgebaut. Sämtliche Teilnehmer werden dabei wie ein einziger logischer Teilnehmer verstanden. Jeder Teilnehmer empfängt an seinem Eingang Daten und sendet diese am Ausgang zum nächsten Teilnehmer weiter. Eine Adressierung über ein Datenframe entfällt, da jeder Teilnehmer über entsprechende Kontrollsignale (CLOCK, RESET, SELECT, CONTROL) feststellen kann, an welcher Stelle des Rings er plaziert ist. Es findet also keine Vergabe einer Busadresse für die einzelnen Teilnehmer statt, sondern die Daten werden über die physikalische Lage im Bussystem zugewiesen.
Der INTERBUS S verhält sich im Prinzip wie ein großes Schieberegister. Jeder Zyklus ist dabei zugleich Inund Output Zyklus. Während der Master Output Daten in dieses „Schieberegister“ taktet, empfängt er vom anderen Ende des Ringes gleichzeitig Input Daten.
Jeder Teilnehmer im INTERBUS S hat ein ID-Register (Identifikationsregister). In diesem Register sind Informationen über den Modultyp, die Anzahl der E/A-Register sowie Statusund Fehlerzustände enthalten.
Grundsätzlich kennt das INTERBUS-System zwei Betriebsarten:
1) ID-Zyklus
Im ID-Zyklus liest die Anschaltbaugruppe von allen Geräten am Bussystem die IDRegister aus und baut anhand dieser Information das Prozeßabbild auf. Der Zyklus dient zur Initialisierung und wird auf Anforderung durchgeführt.
2) Datenzyklus
Im Datenzyklus werden von allen Geräten die Eingabedaten aus den Registern in die Anschaltbaugruppe und Ausgabedaten von der Anschaltbaugruppe zu den Geräten übertragen.
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4.1Anschaltbaugruppen
Der Masterbetrieb wird in den meisten Fällen von einer zentralen Steuerung, wie SPS, NC oder RC übernommen. Die Verbindung zu den dezentralen Stationen erfolgt über Anschaltbaugruppen.
Gebräuchliche Baugruppen sind:
-Phoenix IBS S5 DCB/I-T
-Phoenix IBS S5 DSC/I-T
-Phoenix 100 CB-T
4.2Konfigurationssoftware
Damit eine Verbindung zwischen der SPS und den dezentralen Stationen möglich wird, müssen die Anschaltbaugruppen mit den einzelnen Stationsdaten konfiguriert werden.
Dazu werden folgende Software Pakete, z.B. von Phoenix, zur Verfügung gestellt:
-IBS SYS SWT
-IBS CMD SWT
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