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2 Buskoppler - INTERBUS S

2.1Buskoppler - Hardware

Bild 3: Darstellung INTERBUS-Koppler

Jeder Buskoppler besteht grundsätzlich aus zwei Gehäuseteilen:

links:

Gehäuse zur Aufnahme der Elektronik zur Busankopplung und Verarbeitung (Bild 3; 1).

rechts:

eine fest installierte Einspeiseklemme (Bild3; 2+3) als Anschluß und Verteiler der Spannungsversorgungen zur Elektronik im Buskopplergehäuse, der angereihten Funktionsklemmen (Bild3; 2) und der Leistungsversorgung im Feldbereich (Bild3; 3).

INTERBUS Buskoppler

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2.2 Versorgungsspannung - Elektronik

Bild 4: Anschlußpunkte der Versorgungsspannung - Elektronik

Die Versorgungsspannung von 24 V DC wird über einen internen Spannungsregler angepaßt und der Elektronik zugeführt. Sie wird an den oberen CAGE CLAMPS eingespeist. Die galvanische Trennung des externen Bus-Systems erfolgt über Optokoppler bzw. über DC/DC Wandler.

Beachten Sie, daß die Versorgung der Steuerelektronik in den Funktionsklemmen automatisch durch Anrasten der jeweiligen Klemmen (Bild 4, Pkt.1) mittels der Datenkontakte erfolgt. Eine sichere Kontaktierung wird dabei durch vergoldete, selbstreinigende Gleitkontakte sichergestellt. Durch Herausziehen einer Klemme wird diese Verbindung über die Funktionsklemmen unterbrochen. Besondere Mechanismen ermöglichen dabei dem Buskoppler, diese Unterbrechungsstelle zu lokalisieren.

ACHTUNG!

Durch Herausziehen oder Stecken der Funktionsklemmen unter Spannung kann es zu undefinierten Zwischenzuständen kommen. Arbeiten an den Busklemmen sollten deshalb nur im ausgeschalteten Zustand durchgeführt werden.

INTERBUS Buskoppler

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2.3 Versorgungsspannung - Feldebene

Bild 5: Anschlußpunkte der Versorgungsspannung - Feldebene

Die Anschlußebene zur Spannungsversorgung der Feldebene ist galvanisch von der Elektronikversorgung getrennt. Die CAGE CLAMP Anschlüsse sind paarweise durch einen Powerkontakt verbunden. Dadurch wird das Durchschleifen der Versorgungsspannung zu unterschiedlichen Klemmpunkten ermöglicht.

Folgende Einspeisung kann an den Anschlußpunkten (Bild 5) vorgenommen werden:

U: 24V DC

I: 10A DC

ACHTUNG!

230V AC können nur über die Einspeiseklemmen 750-609, 750-611 und 750-612 eingespeist werden! Die an den Kopplern fest integrierten Einspeiseklemmen dürfen grundsätzlich nur mit 24V DC versorgt werden. Die Strombelastung über den Powerkontakt darf 10 A nicht dauerhaft überschreiten.

Wie schon unter Punkt 2.2 beschrieben, erfolgt die Spannungsversorgung automatisch durch Anrasten der jeweiligen Funktionsklemmen. Die hohe Leistungsfähigkeit wird hier durch selbstreinigende Leistungskontakte (Bild 5,Pkt1) erreicht. Im Buskoppler ist dieser Kontakt berührungssicher als Federkontakt integriert. Die Messerkontakte der einzelnen Potentiale befinden sich an den dafür vorgesehenen Funktionsklemmen.

Der PE Kontakt ist normengerecht voreilend gestaltet und kann als Schutzerde eingesetzt werden. Das Ableitvermögen des Kontaktes beträgt 125A.

ACHTUNG!

Die PE Zuleitung muß für Isolationsprüfungen abgeklemmt werden, da es sonst zu falschen Ergebnissen oder sogar zu einer Zerstörung der Klemme kommen kann.

INTERBUS Buskoppler

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Es ist darauf zu achten, daß einige Funktionsklemmen in Abhängigkeit der E/A Funktion keine oder unvollständig Leistungskontakte besitzen. Dadurch wird das Potential unvollständig weitergereicht. Wird es bei den nachfolgenden Funktionsklemmen wieder benötigt, so muß es erneut eingespeist werden. Die Blockschaltbilder der einzelnen Klemmen sind daher notwendigerweise zu beachten. Bei einigen Klemmen ist es daher rein physikalisch nicht möglich, sie aneinander zu reihen, da die Nuten für die Messerkontakte oben geschlossen sind.

Durch Setzen einer zusätzlichen Einspeiseklemme wird die über die Leistungskontakte quergebrückte Feldversorgung grundsätzlich unterbrochen. Ab dort erfolgt dann eine neue Einspeisung, die auch einen Potentialwechsel beinhalten kann. Durch diese Maßnahme wird die hohe Flexibilität des Systems gewährleistet.

2.4 Busanschluß

Bild 6: Busanschluß

Der INTERBUS S unterscheidet zwischen Fernbus, Peripheriebus und Installationsfernbus. Der INTERBUS S-Koppler ist mit der Fernbusschnittstelle ausgestattet. Der Koppler besitzt eine ankommende und abgehende Schnittstelle.

INTERBUS Buskoppler

6

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Feldbusanschluß:

Die INTERBUS S Schnittstelle ist standardmäßig als SUB-D Verbindung ausgeführt gemäß dem US Standard EIA RS485 für kabelgebundene Datenübertragung.

abgehender

PIN

Kabel

PIN

ankommender

D-SUB (OUT)

 

 

 

D-SUB (IN)

/DO

6

grün

6

/DO

DO

1

gelb

1

DO

/DI

7

rosa

7

/DI

DI

2

grau

2

DI

COM

3

braun

3

COM

 

5

Brücke

 

 

 

9

Brücke

 

 

Tabelle 1: Anschlußschema : INTERBUS S

Die Anschlußstelle ist mechanisch abgesenkt, so daß nach Steckeranschluß ein Einbau in einen 80er Schaltkasten möglich wird.

INTERBUS Buskoppler

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