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Busklemmen

Einspeiseund Endklemmen – Übersicht • 175

4.5 Sonderklemmen

750-404 (V/R Zähler)

Seite 176

750-511 (2-Kanal DO, 0,1 A, DC 24 V, Pulsweite)

Seite 193

750-630 (SSI Geber Interface)

Seite 199

750-631 (Inkremental-Encoder-Interface, 16 Bit)

Seite 202

750-650 (Serielle Schnittstelle RS 232 C)

Seite 207

750-651 (TTY-Schnittstelle 20 mA Current Loop)

Seite 214

750-653 (Serielle Schnittstelle RS 485)

Seite 221

750-654 (Datenaustauschklemme)

Seite 228

Modulares I/O-System

LON

176 • Busklemmen

Zählerklemme 750-404, /000-XXX

4.5.1.1.1 Zählerklemmen

750-404/000-XXX

Vorwärts-Rückwärts-Zähler 100kHz

750-404

Status

13

14

Status

A

 

U/D

 

 

B

C

CLOCK

DO 1

 

 

 

D

DO 2

 

U/D CLK

Datenkontakte

 

 

 

U/D

 

 

CLOCK

 

+

+

 

 

 

 

24V

 

-

-

 

 

 

 

0V

 

A1

A2

 

DO 1

 

 

DO 2

 

750-404

 

 

 

 

Leistungskontakte

Busklemmen und Varianten

Artikelnr.:

 

Bezeichnung:

750-404

 

V/R Zähler

 

 

 

750-404/000-001

(s. Seite 181)

V Zähler (Freigabe Eingang)

 

 

 

750-404/000-002

(s. Seite 182)

V/R Torzeitzähler

 

 

 

750-404/000-003

(s. Seite 184)

Frequenzzähler (0,1-10 kHz)

 

 

 

750-404/000-004

(s. Seite 189)

V/R Zähler (Schaltausgang)

 

 

 

750-404/000-005

(s. Seite 191 )

2V-Zähler 16Bit

 

 

 

Technische Beschreibung:

Beachten

Die Beschreibung der Eingänge im WAGO Ringordner (Stand 4/96 Blatt 888- 530/020-101) ist nicht richtig. Die beiden unteren Kontakte sind mit zusätzlichen Ausgängen belegt.

Die hier beschriebene Betriebsart ist Zähler mit Vorwärts-/ Rückwärtseingang.

Diese Funktionsbeschreibung ist vorläufig und bezieht sich auf die voreingestellte Konfiguration. Die Klemme erlaubt vielfältige weitere Betriebsarten, die auf Rückfrage von der Firma WAGO einstellbar sind.

Die Zählerklemme kann an allen Buskopplern des WAGO-I/O-SYSTEM (mit Ausnahme der Economy Varianten) betrieben werden.

Modulares I/O-System

LON

 

 

 

 

 

Busklemmen • 177

 

 

Zählerklemme 750-404, /000-XXX

 

 

 

 

 

 

 

 

Technische Daten:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Artikelnr.:

750-404,

 

750-404/000-002

 

 

 

750-404/000-001,

 

 

 

 

 

 

750-404/000-004

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anzahl der Ausgänge

 

2

 

 

 

 

Anzahl der Zähler

 

1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausgangsstrom

 

0,5 A

 

 

Stromaufnahme (intern)

 

70 mA

 

 

 

 

 

 

 

Spannung über Leistungskontakte

DC 24 V (-15 % / + 20 %)

 

 

Signalspannung (0)

DC -3 V ... +5 V

 

 

 

 

 

 

 

Signalspannung (1)

DC + 15 V ... 30 V

 

 

Schaltfrequenz

100 kHz max.

 

 

10 kHz max.

 

 

 

 

 

 

 

 

Eingangsstrom

 

5 mA typ.

 

 

Zählertiefe

32 Bit Daten

 

 

 

 

 

 

Potentialtrennung

500V System/Versorgung

 

 

Bitbreite intern

32 Bit Daten; 8 Bit Kontrolle/Status

 

 

 

 

 

 

Konfiguration

keine, optional über Software-Parameter einstellbar

 

 

Betriebstemperatur

0 °C ... + 55 °C

 

 

 

 

 

 

Anschlusstechnik

CAGE CLAMP ; 0,08 mm2 - 2,5 mm2, AWG 28 – 14,

 

 

 

8 – 9 mm Abisolierlänge

 

 

Abmessungen (mm) B x H x T

12 x 64* x 100, (*ab Oberkante Tragschiene)

 

 

 

 

 

 

 

 

Modulares I/O-System

LON

178 • Busklemmen

Zählerklemme 750-404, /000-XXX

Aufbau der Einund Ausgangsdaten:

Der Zähler verarbeitet die Zählimpulse am Eingang CLOCK. Die Wechsel von 0 V auf 24 V werden gezählt.

Der Zählvorgang erfolgt vorwärts (aufsteigend), falls der Eingang V/R mit 24 V beschaltet ist. Bei unbeschaltetem Eingang oder 0 V wird rückwärts gezählt.

Die unteren beiden Kontakte sind mit je einem zusätzlichen Ausgang beschaltet. Die Ausgänge werden durch Bits im Steuerbyte gesetzt.

Durch eine LED wird angezeigt, ob die Einund Ausgänge gesetzt sind.

Das Steuerbyte enthält folgende Bits:

Bit

7

Bit

6

Bit 5

Bit 4

Bit 3

Bit 2

Bit

1

Bit

0

0

 

x

 

Zähler

Zähler

Ausgang

Ausgang

x

 

x

 

 

 

 

 

setzen

sperren

A2 setzen

A1 setzen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Statusbyte enthält folgende Bits:

Bit

7

Bit

6

Bit 5

Bit 4

Bit 3

Bit 2

Bit 1

Bit 0

x

 

x

 

Rück-

Rück-

aktueller

aktueller

aktueller

aktueller

 

 

 

 

meldung

meldung

Pegel am

Pegel am

Pegel am

Pegel am

 

 

 

 

Zähler

Zähler

Ausgang

Ausgang

Eingang

Eingang

 

 

 

 

gesetzt

gesperrt

A2

A1

V/R

CLOCK

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit dem Steuerund Statusbyte können folgende Aufgaben erledigt werden:

Zähler setzen:

Wird Bit 5 im Steuerbyte gesetzt, wird der Zähler mit dem 32 Bit Wert der Ausgangsbytes 0 bis 3 geladen. Solange das Bit gesetzt ist, wird der Zähler angehalten und der Ladewert bleibt erhalten. Das erfolgreiche Laden des Zählers wird mit Bit 5 im Statusbyte gemeldet.

Zähler sperren:

Wird Bit 4 im Steuerbyte gesetzt, dann werden Zählvorgänge unterdrückt. Bit 4 im Statusbyte meldet das Sperren des Zählers.

Ausgänge setzen:

Die Bits 2 und 3 setzen die zusätzlichen zwei binären Ausgänge der Zählerklemme.

Der Zähler liefert sein Ergebnis im binären Format.

Modulares I/O-System

LON

Busklemmen • 179

Zählerklemme 750-404, /000-XXX

Ein Beispiel:

Zähler setzen und Vorwärtszählen

Der Zähler wird zunächst durch „Zählersetzen“ auf den Wert 100, also auf den Hexadezimalwert: 0x64 gebracht.

1. Den Zählerwert in die Ausgangsdaten eingeben.

Die Datenbytes D0 bis D3 der Ausgangsdaten stellen sich dann folgendermaßen dar:

D3

D2

D1

D0

0x00

0x00

0x00

0x64

2.

In dem Steuerbyte mit Bit 5 (Zähler setzen) den Zählerwert gültig melden, so

 

dass dieser als Ausgangswert übernommen wird.

 

 

 

 

Das Steuerbyte enthält somit die folgenden Bits:

 

 

 

 

Bit 7

 

Bit 6

Bit 5

 

Bit 4

Bit 3

 

Bit 2

Bit 1

 

Bit 0

 

0

 

X

1

 

X

X

 

X

X

 

X

3.

Auf Rückmeldung von der Zählerklemme im Statusbyte, Bit 5 (Zähler ge-

 

setzt), warten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Statusbyte enthält dann folgende Bits:

 

 

 

 

 

 

Bit 7

 

Bit 6

Bit 5

 

Bit 4

Bit 3

 

Bit 2

Bit 1

 

Bit 0

 

X

 

X

1

 

X

X

 

X

X

 

X

4.

Bit 5 (Zähler setzen) im Steuerbyte löschen, um den Handshake abzuschlie-

 

ßen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bits im Steuerbyte sind dann wie folgt:

 

 

 

 

 

 

Bit 7

 

Bit 6

Bit 5

 

Bit 4

Bit 3

 

Bit 2

Bit 1

 

Bit 0

 

0

 

X

0

 

X

X

 

X

X

 

X

5.

Der gesetzte Zählerwert erscheint anschließend in den Eingangsdaten mit

 

den folgenden Datenbytes D0 bis D3:

 

 

 

 

 

 

 

 

D3

 

D2

 

D1

 

D0

 

 

0x00

 

0x00

 

0x00

 

0x64

Vorwärtszählen des Zählers:

Beachten

Zum Vorwärtszählen muss der Eingang V/R mit 24 V beschaltet sein.

6.Auf den ersten und weitere Zählimpulse warten.

Die Datenbytes D0 bis D3 der Eingangsdaten stellen sich beim Zählvorgang wie folgt dar:

Modulares I/O-System

LON

180 • Busklemmen

Zählerklemme 750-404, /000-XXX

D3

D2

D1

D0

Bemerkung

0x00

0x00

0x00

0x64

kein Zählimpuls erhalten

0x00

0x00

0x00

0x65

1. Zählimpuls erhalten

0x00

0x00

0x00

0x66

2. Zählimpuls erhalten

........

........

........

........

 

0xFF

0xFF

0xFF

0xFF

maximaler Zählerstand ist erreicht

0x00

0x00

0x00

0x00

ein weiterer Zählimpuls bewirkt einen Zahlen-

 

 

 

 

überlauf

0x00

0x00

0x00

0x01

einen weiteren Zählimpuls erhalten

........

........

........

........

 

Beachten

Ein X wird verwendet, falls der Wert an dieser Stelle ohne Bedeutung ist.

Modulares I/O-System

LON

 

Busklemmen • 181

 

Zählerklemme 750-404, /000-XXX

 

 

4.5.1.1.2 Variante

 

Zähler mit Freigabeeingang

750-404/000-001

Technische Beschreibung:

Die vorliegende Zählerklemme kann auch in der Einstellung Zähler mit Freigabeeingang bestellt werden. Sie hat dann die zwölfstellige Bestellnummer 750-404/000-001.

Der Zähler verarbeitet die Zählimpulse am Eingang Clock. Es werden die Wechsel von 0 V auf 24 V gezählt. Der Zählvorgang erfolgt dabei vorwärts (aufsteigend). Gezählt wird bei einem mit 24 V beschalteten Gate Eingang. Bei 0 V bzw. unbeschaltetem Gate Eingang erfolgt kein Zählvorgang.

Es werden 4 Datenbytes und ein zusätzliches Steuer-/Statusbyte von der Klemme ausgegeben. Die Klemme liefert dann 32 Bit Zählerstände. Der Aufbau der Einund Ausgangsdaten ist somit analog zum Aufbau bei dem Vor- wärts-/Rückwärtszähler.

Die Zählerklemme kann an allen Buskopplern des WAGO-I/O-SYSTEM (mit Ausnahme der Economy Varianten) betrieben werden.

Modulares I/O-System

LON

182 • Busklemmen

Zählerklemme 750-404/000-002

4.5.1.1.3 Variante

 

Torzeitzähler

750-404/000-002

Technische Beschreibung:

Die vorliegende Zählerklemme kann auch in der Einstellung Torzeitzähler bestellt werden. Sie hat dann die zwölfstellige Bestellnummer 750-404/000-002.

Diese Beschreibung ist nur für Hardwareversion X X X X 0 0 0 1- - - - gültig.

Diese Seriennummer ist auf der rechten Seite der Klemme aufgedruckt.

Die Zählerklemme verarbeitet Zählimpulse am Eingang CLOCK. Die Zählung geschieht flankengesteuert, d.h. durch einen Wechsel des CLOCK-Signals von 0 V auf 24 V wird der Zählerstand inkrementiert bzw. dekrementiert.

Der Zählvorgang erfolgt vorwärts (aufsteigend), falls der Eingang V/R mit 24 V beschaltet ist. Bei unbeschaltetem Eingang oder 0 V wird rückwärts gezählt.

Die Anschlusspunkte A1 und A2 sind digitale Ausgänge und können über das Steuerbyte aktiviert werden.

Durch eine LED wird angezeigt, ob die Einund Ausgänge gesetzt sind.

Die Zählerklemme kann an allen Buskopplern des WAGO-I/O-SYSTEM (mit Ausnahme der Economy Varianten) betrieben werden.

Aufbau der Einund Ausgangsdaten:

Der Zähler verarbeitet die Zählimpulse am Eingang CLOCK über einen bestimmten Zeitraum. Dieser Zeitraum ist auf 10 s voreingestellt. Der so ermittelte Zählerstand bleibt bis zum Ablauf der nächsten Zeitperiode im Prozessabbild gespeichert. Die Zählung erfolgt nach jedem Verstreichen der Aufzeichnung bei Null.

Die Aktivierung des Zählvorgangs und somit die Synchronisation zur überlagerten Steuerung erfolgt über einen Handshake im Steuerund Statusbyte.

Der Ablauf einer Zählperiode und damit das Vorliegen neuer Prozessdaten wird über ein Toggelbit im Statusbyte gemeldet.

Modulares I/O-System

LON

Busklemmen • 183

Zählerklemme 750-404/000-002

Das Steuerbyte, das von der Steuerung an die Busklemme gesendet wird, enthält folgende Bits:

Bit

7

Bit

6

Bit 5

Bit

4

Bit 3

Bit 2

Bit

1

Bit

0

0

 

0

 

Start der

0

 

Ausgabe-

Ausgabe-

0

 

0

 

 

 

 

 

periodischen

 

 

wert am

wert am

 

 

 

 

 

 

 

 

Zählimpuls-

 

 

Ausgang

Ausgang

 

 

 

 

 

 

 

 

erfasssung

 

 

A2

A1

 

 

 

 

Das Statusbyte, das von der Busklemme an die Steuerung gesendet wird, enthält folgende Bits:

Bit

7

Bit

6

Bit 5

Bit

4

Bit 3

Bit 2

Bit 1

Bit 0

0

 

0

 

Bestätigung

0

 

aktueller

aktueller

aktueller

Toggelbit

 

 

 

 

Start Zähl-

 

 

Pegel am

Pegel am

Pegel am

für Ablauf

 

 

 

 

impuls-

 

 

Ausgang

Ausgang

Eingang

einer Auf-

 

 

 

 

erfassung

 

 

A2

A1

V/R

zeichnung

Modulares I/O-System

LON

184 • Busklemmen

Zählerklemme 750-404/000-003

4.5.1.1.4 Variante

 

Frequenzzähler

750-404/000-003

Technische Beschreibung:

Die vorliegende Zählerklemme kann auch mit der Einstellung Frequenzzähler bestellt werden. Sie hat dann die zwölfstellige Bestellnummer 750-404/000- 003.

Das Zählermodul 750-404/000-003 misst die Periode des DC 24 V Eingangssignals am Eingang CLOCK und wandelt es in einen Frequenzwert um. Die Messung ist eingeschaltet, wenn der GATE Eingang offen ist oder 0 V anliegen. Bei mit 24 V beschaltetem GATE Eingang wird nicht gezählt.

Die Ausgänge A1 und A2 sind digitale Ausgänge und können über das Steuerbyte aktiviert werden.

Durch eine LED wird angezeigt, ob die Einund Ausgänge gesetzt sind.

Um niedrige Frequenzen detektieren zu können, ist die maximale Zeit zwischen zwei Daten-Aktualisierungen einstellbar.

Modulares I/O-System

LON

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Busklemmen • 185

 

 

 

 

 

 

 

 

Zählerklemme 750-404/000-003

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Technische Daten:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Artikelnr.:

 

 

 

 

750-404/000-003

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anzahl der Ausgänge

 

 

 

 

2

 

 

Anzahl der Zähler

 

 

 

 

1

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausgangsstrom

 

 

0.5A (kurzschlussfest)

 

 

Stromaufnahme (intern)

 

80mA max. bei DC 5V

 

 

 

 

 

 

 

Spannung über Leistungskontakte

 

DC 24V (-15%/+20%)

 

 

Signalspannung (0)

 

 

 

DC -3V ... 5V

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Signalspannung (1)

 

 

 

DC 15V ... 30V

 

 

Minimale Pulsweite

 

 

 

10µs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eingangsstrom

 

 

 

 

5mA typ.

 

 

Spannungsabfall

 

 

DC 0.6V max. bei 0.5A

 

 

 

 

 

 

 

Interne Bitbreite

 

8 Bit Kontrolle/Status + 32 Bit Daten

 

 

Betriebstemperatur

 

 

 

0°C....+55°C

 

 

 

 

 

 

 

Anschlusstechnik

 

CAGE CLAMP ; 0,08 mm2 - 2,5 mm2, AWG 28 – 14,

 

 

 

 

 

 

 

8 – 9 mm Abisolierlänge

 

 

Abmessungen (mm) BxHxT

12 x 64* x 100 (*ab Oberkante Tragschiene)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frequenzbereich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Integrationszeit =

1 Periode

0,1 -

100 Hz, Auflösung 0,001Hz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Integrationszeit =

4 Perioden

 

1

- 1.000 Hz, Auflösung 0,01Hz

 

 

Integrationszeit = 16 Perioden

10

-

10.000 Hz, Auflösung 0,1Hz (1Hz)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Messfehler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bereich

0.1 -

100 Hz

 

 

 

< ±

0.05%

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bereich

1

-

1000Hz

 

 

 

< ±

0.05 %

 

 

Bereich

10

- 10000Hz

 

 

 

< ±

0.2 %

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frequenzbereich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Integrationszeit =

1 Periode

0,1

-

 

8.000 Hz, Auflösung 0,001 Hz

 

 

 

 

 

 

 

Integrationszeit =

4 Perioden

0,25 - 32.000 Hz, Auflösung 0,01 Hz

 

 

Integrationszeit = 16 Perioden

1 – 100.000 Hz, Auflösung 0,1 Hz (1 Hz)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Messfehler:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bereich 0,1

-

8000Hz

 

 

 

< ± 1%

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bereich 0,25 -

32000Hz

 

 

 

< ±

1,5 %

 

 

Bereich 1

- 100000Hz

 

 

 

< ±

1,5 %

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Modulares I/O-System

LON

186 • Busklemmen

Zählerklemme 750-404/000-003

Funktionsbeschreibung

Das Zählermodul erfaßt die Zeit zwischen einer oder mehreren steigenden Flanken des CLOCK Eingangssignals und berechnet die Frequenz dieses Signals.

Die Berechnung und die Aktualisierung des Prozessabbilds werden bei jeder 1., 4. oder 16. steigenden Flanke vorgenommen. Dies ist abhängig von der Integrationszeit, die im Steuerbyte eingestellt wurde. Bei der ersten Detektion einer steigenden Flanke startet die zyklische periodische Messung. Hier kann noch kein gültiger Frequenzwert geliefert werden. In diesem Fall sendet das Modul 0xFFFFFFFFH als Eingangsinformation. Der gleiche Eingangswert wird zurückgegeben, wenn ein statisches High oder Low Signal am CLOCK Eingang anliegt.

Wenn keine Signalwechsel am CLOCK Eingang vorkommen, kann das Modul eine Aktualisierung des Prozessabbilds auch nach definierten parametrierbaren Zeitspannen vornehmen. In diesem Fall wird das Modul ebenfalls den ungültigen Wert 0xFFFFFFFFH aussenden.

Das folgende Bild zeigt einen Prozessdatenzyklus.

 

 

TP

 

T1

 

 

INPUT FREQ

 

 

 

 

 

 

DATA VALID

 

 

 

 

 

 

PROCESS DATA

0xFFFFFFFF

D0..D3

D0..D3

0xFFFFFFFF

D0..D3

 

 

 

D0..D3D0..D3

 

 

 

D0..D3Input Data

 

 

 

P

 

current period

 

 

 

T= 1/f

 

 

 

 

 

T1

 

Maximum data hold time (parameterizable)

 

 

Zeitdiagramm für die Prozessdaten Aktualisierungssequenz (Integrationszeit = 1 Periode)

INPUT FREQ

DATA VALID

PROCESS DATA

4 TP

T1

0xFFFFFFFF

D0..D3

D0..D3

0xFFFFFFFF

D0..D3

Input Data

 

 

 

TP= 1/f

current period

 

 

 

T1

Maximum data hold time (parameterizable)

 

Zeitdiagramm für die Prozessdaten Aktualisierungssequenz (Integrationszeit = 4 Perioden)

Modulares I/O-System

LON

Busklemmen • 187

Zählerklemme 750-404/000-003

Aufbau der Einund Ausgangsdaten

Das Steuerbyte enthält folgende Bits:

Bit

7

Bit

6

Bit

5

Bit 4

Bit 3

Bit 2

Bit 1

Bit 0

0

 

0

 

0

 

TVD

Ausgang 2

Ausgang 1

RANGE_SEL

RANGE_SEL

 

 

 

 

 

 

REQ

setzen

setzen

REQ1

REQ0

Bezeich-

 

Beschreibung

 

 

 

nung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TVD REQ

 

Forderung, die maximale Zeit mit gültigen Daten zu ändern.

 

RANGE_SEL

Auswahl der Integrationszeit und Darstellung der gemessenen Frequenzwerte

REQ1

 

 

(s.u.).

 

 

 

 

 

RANGE_SEL

Auswahl der Integrationszeit und Darstellung der gemessenen Frequenzwerte

REQ0

 

 

(s.u.).

 

 

 

 

 

Das Statusbyte enthält folgende Bits:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bit 7

Bit 6

Bit 5

 

Bit 4

Bit 3

Bit 2

Bit 1

Bit 0

0

0

ST_

 

TVD

Status

Status

RANGE_SEL

RANGE_SEL

 

 

GATE

 

ACK

Ausgang 2

Ausgang 1

ACK1

ACK0

Bezeich-

Beschreibung

nung

 

 

 

ST_GATE

Status des GATE Eingangs (0=enabled, 1=disabled)

TVD ACK

Bestätigung eines Wechsels von TVD.

RANGE_SEL

Bestätigung der Bereichsauswahl, Frequenzwerte sind gültig (s.u.).

ACK1

 

RANGE_SEL

Bestätigung der Bereichsauswahl, Frequenzwerte sind gültig (s.u.).

ACK0

 

Modulares I/O-System

LON

188 • Busklemmen

Zählerklemme 750-404/000-003

Struktur der Eingangsund Ausgangsdaten

Die Eingangsdaten enthalten die CLOCK Frequenz als binären Wert. Die Darstellung ist abhängig davon, wie die RANGE_SEL Bits im Steuerbyte gesetzt sind. Auch die Methode der Messung wird über diese Bits gewählt. Die folgende Tabelle zeigt die unterschiedlichen Betriebsarten.

RANGE_

RANGE_

Methode der Messung

Darstellung der Werte

 

SEL1

SEL0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

0

0

Integration über 1

Periode

Frequenz in 1/1000 Hz

 

0

1

Integration über 4

Perioden

Frequenz in 1/100 Hz

 

1

0

Integration über 16 Perioden

Frequenz in 1/10 Hz

 

1

1

Integration über 16 Perioden

Frequenz in Hz

 

Beachten

Wenn ein neuer Frequenzbereich gefordert wird, gibt es eine Wartezeit bis gültige Daten gelesen werden. Zunächst muß das RANGE_SEL ACK-Bit den neuen Frequenzbereich enthalten. Die maximale Verzugszeit kann nach der folgenden Formel berechnet werden.

TDmax= 2 •

Anzahl der Perioden, die integriert werden

aktueller Frequenzwert

Wenn das Gate enabled ist, enthalten die Eingangsdaten den letzten gültigen Frequenzwert. In diesem Status kann kein neuer Bereich angefordert werden.

Der gültige Frequenzbereich geht von 0.1 Hz (100D) bis 10 kHz (100000D).

Um statische CLOCK Signale zu erkennen, wurde ein Watchdog Timer implementiert. Der Standardwert für den Timer ist 10 s. Der Timer wird bei jedem Power-On neu initialisiert.

Die Applikation kann die Watchdog Zeit während des Betriebs über das Steuerbyte verändern.

Dieser Vorgang wird gestartet, indem der entsprechende Wert in die Ausgangsbytes OUTPUT_DATA 1 und OUTPUT_DATA 0 geschrieben wird, bevor das TVD REQ-Bit in das Steuerbyte geschrieben wird.

Ein erfolgreicher Parametertransfer wird durch das TVD ACK-Bit im Statusbyte bestätigt.

Beachten

Der Bereich des Watchdog Timers geht von 0 bis 16383ms (0x0000H to 0x3FFFH) in Schritten von 1ms per digit. Werte, die den erlaubten Bereich des Watchdog Timers verlassen werden mit 0x3FFF gekennzeichnet.

Wenn die maximal mögliche Frequenz der Bereiche vergrößert wird (s. Tabelle mit maximalen Frequenzbereichen) gibt das Modul den ungültigen Wert 0xFFFFFFFFH. zurück.

Modulares I/O-System

LON

 

Busklemmen • 189

 

Zählerklemme 750-404/000-004

 

 

4.5.1.1.5 Variante

 

V/R-Zähler mit Schaltausgang

750-404/000-004

Technische Beschreibung:

Die Zählerklemme 750-404 kann auch in der Einstellung Zähler mit Schaltausgang bestellt werden. Sie hat dann die zwölfstellige Bestellnummer 750- 404/000-004.

Die Zählerklemme verarbeitet Zählimpulse am Eingang CLOCK. Die Zählung geschieht flankengesteuert, d.h. durch einen Wechsel des CLOCK-Signals von 0 V auf 24 V wird der Zählerstand inkrementiert bzw. dekrementiert.

Der Zählvorgang erfolgt vorwärts (aufsteigend), falls der Eingang V/R mit 24 V beschaltet ist. Bei unbeschaltetem Eingang oder 0 V wird rückwärts gezählt.

Die Anschlusspunkte A1 und A2 sind digitale Ausgänge und können über das Steuerbyte aktiviert beziehungsweise über den Zählerstand gesetzt werden.

Durch eine LED wird angezeigt, ob die Einund Ausgänge gesetzt sind.

Die Zählerklemme kann an allen Buskopplern des WAGO-I/O-SYSTEM (mit Ausnahme der Economy Varianten) betrieben werden.

Aufbau der Einund Ausgangsdaten:

Das Steuerbyte enthält folgende Bits:

Bit 7Bit 6

Bit 5

Bit 4

Bit 3

Bit 2

Bit 1

Bit 0

0

x

Zähler

Zähler

Ausgang

Ausgang

Ausgang A2 ab-

Ausgang A1 ab-

 

 

setzen

sperren

A2 setzen

A1 setzen

hängig vom

hängig vom

 

 

 

 

 

 

Zählerstand

Zählerstand

 

 

 

 

 

 

schalten

schalten

Das Statusbyte enthält folgende Bits:

Bit

7

Bit

6

Bit 5

Bit 4

Bit 3

Bit 2

Bit 1

Bit 0

x

 

x

 

Rück-

Rück-

aktueller

aktueller

aktueller Pegel

aktueller Pegel

 

 

 

 

meldung

meldung

Pegel am

Pegel am

am Eingang V/R

am Eingang

 

 

 

 

Zähler

Zähler

Ausgang

Ausgang

 

CLOCK

 

 

 

 

gesetzt

gesperrt

A2

A1

 

 

Modulares I/O-System

LON

190 • Busklemmen

Zählerklemme 750-404/000-004

Mit dem Steuerund Statusbyte können folgende Aufgaben erledigt werden:

Zähler setzen:

Wird Bit 5 im Steuerbyte gesetzt, wird der Zähler mit dem 32 Bit Wert der Ausgangsbytes 0 bis 3 geladen. Solange das Bit gesetzt ist, wird der Zähler angehalten und der Ladewert bleibt erhalten. Das erfolgreiche Laden des Zählers wird mit Bit 5 im Statusbyte gemeldet.

Zähler sperren:

Wird Bit 4 im Steuerbyte gesetzt, dann werden Zählvorgänge unterdrückt. Bit 4 im Statusbyte meldet das Sperren des Zählers.

Ausgänge setzen:

Die Bits 2 und 3 setzen die zusätzlichen zwei binären Ausgänge der Zählerklemme.

Ausgänge zählerabhängig schalten:

Die Bits 0 und 1 aktivieren die Funktion zum zählerabhängigen Setzen der binären Ausgänge. Wird der Zählerstand 0x80000000 überschritten, so schaltet der Ausgang A1 ein. Für den Ausgang A2 werden nur die unteren 16 Bit des Zählerstandes berücksichtigt, so dass schon bei Überschreiten des Zählerstandes 0x8000 der Ausgang A2 eingeschaltet wird. Die Ausgänge werden bei Erreichen von 0 wieder zurückgesetzt. Wenn die Bits 2 oder 3 auch gesetzt sind, so dominiert deren Einfluss, so dass der entsprechende Ausgang unabhängig vom Zählerstand gesetzt ist.

Der Zähler liefert sein Ergebnis im binären Format.

Ein Beispiel zum Schalten der digitalen Ausgänge:

Der digitale Ausgang soll gesetzt werden, nachdem 4000 Impulse gezählt worden sind. Hier existieren mehrere Möglichkeiten, einen Ausgang zu setzen.

Wird A1 als automatischer Schaltausgang genutzt und soll der Zähler vorwärts zählen, wird der Zähler auf 0x80000000 - 4000 = 0x7FFFF060 gesetzt und der V/R-Eingang auf +24V gelegt. Außerdem muß im Steuerbyte das Bit 0 gesetzt sein. Nach 4000 Impulsen ist der Zählerstand 0x80000000 erreicht und der Ausgang A1 schaltet ein.

Soll der Zähler rückwärts zählen, so wird er mit 0x80000000 + 4000 = 0x80000FA0 vorbesetzt und V/R auf 0V gelegt. Nach 4000 Impulsen ist der Zählerstand 0x80000000 erreicht und der Ausgang A1 wird zurückgenommen.

Wenn A2 als Schaltausgang genutzt werden soll, muß der Zähler mit 0x8000 - 4000 = 0x7060 beziehungsweise 0x8000 + 4000 = 0x8FA0 geladen werden, da für den Schaltausgang A2 nur die unteren 16 Bit des Zählers verwendet werden. Statt Bit 0 muß nun Bit 1 im Steuerbyte gesetzt werden.

Der jeweils ungenutzte binäre Ausgang kann über Bit 2 und 3 von der Steuerung direkt angesprochen werden.

Modulares I/O-System

LON

 

Busklemmen • 191

 

Zählerklemme 750-404/000-005

 

 

4.5.1.1.6 Variante

 

2 Vorwärts-Zähler 16 Bit

750-404/000-005

Technische Beschreibung:

Die hier beschriebene Betriebsart ist 2 Vorwärtszähler 16 Bit.

Der V/R-Eingang der Klemme 750-404 wird in dieser Betriebsart für den

Clock-Eingang des zweiten Zählers genutzt.

Diese Funktionsbeschreibung ist vorläufig und bezieht sich auf die voreingestellte Konfiguration. Die Klemme erlaubt vielfältige weitere Betriebsarten, die auf Rückfrage von der Firma WAGO einstellbar sind.

Die Zählerklemme kann an allen Buskopplern des WAGO-I/O-SYSTEM (mit Ausnahme der Economy Varianten) betrieben werden.

Technische Daten:

 

Artikelnr.:

750-404/000-005

 

 

 

 

 

 

Anzahl der Ausgänge

2

 

 

Ausgangsstrom

0,5 A

 

 

 

 

 

 

Anzahl der Zähler

2

 

 

Stromaufnahme (intern)

70 mA

 

 

 

 

 

 

Spannung über Leistungskontakte

DC 24 V (-15 % / + 20 %)

 

 

Signalspannung (0)

DC -3 V ... +5 V

 

 

 

 

 

 

Signalspannung (1)

DC + 15 V ... 30 V

 

 

Schaltfrequenz

5 kHz max.

 

 

 

(*bei dynamisch geschaltetem V/R-Eingang, beträgt

 

 

 

die Zählfrequenz 2 kHz)

 

 

 

 

 

 

Eingangsstrom

5 mA typ.

 

 

Zählertiefe

2x16 Bit Daten

 

 

 

 

 

 

Potentialtrennung

500V System/Versorgung

 

 

Bitbreite intern

2x16 Bit Daten;

 

 

 

8 Bit Kontrolle/Status

 

 

 

 

 

 

Konfiguration

keine,

 

 

 

optional über Software-Parameter einstellbar

 

 

Betriebstemperatur

0 °C ... + 55 °C

 

 

 

 

 

 

Anschlusstechnik

CAGE CLAMP ; 0,08 mm2 - 2,5 mm2, AWG 28 – 14,

 

 

 

8 – 9 mm Abisolierlänge

 

 

Abmessungen (mm) B x H x T

12 x 64* x 100, (*ab Oberkante Tragschiene)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Modulares I/O-System

LON

192 • Busklemmen

Zählerklemme 750-404/000-005

Der Zähler verarbeitet die Zählimpulse am Eingang Clock1 und Clock2. Die Wechsel von 0 V auf 24 V werden gezählt.

Der Zählvorgang erfolgt vorwärts (aufsteigend).

Die unteren beiden Kontakte sind mit je einem zusätzlichen Ausgang beschaltet.

Die Ausgänge werden durch Bits im Steuerbyte gesetzt.

Durch eine LED wird angezeigt, ob die Einund Ausgänge gesetzt sind.

Aufbau der Einund Ausgangsdaten:

Das Steuerbyte enthält folgende Bits:

Bit

7

Bit

6

Bit 5

Bit 4

Bit 3

Bit 2

Bit

1

Bit

0

0

 

x

 

Zähler 1

Zähler 2

Ausgang

Ausgang

x

 

x

 

 

 

 

 

setzen

setzen

A2 setzen

A1 setzen

 

 

 

 

Das Statusbyte enthält folgende Bits:

Bit

7

Bit

6

Bit 5

Bit 4

Bit 3

Bit 2

Bit 1

Bit 0

x

 

x

 

Rück-

Rück-

aktueller

aktueller

aktueller

aktueller

 

 

 

 

meldung

meldung

Pegel am

Pegel am

Pegel am

Pegel am

 

 

 

 

Zähler 1

Zähler 2

Ausgang A2

Ausgang A1

Eingang

Eingang

 

 

 

 

gesetzt

gesetzt

 

 

Clock 2

Clock 1

Mit dem Steuerund Statusbyte können folgende Aufgaben erledigt werden:

Zähler setzen:

Wird Bit 5/4 im Steuerbyte gesetzt, wird der Zähler1/2 mit dem 16 Bit Wert der Ausgangsbytes 0/1 bzw. 2/3 geladen. Solange das Bit gesetzt ist, wird der Zähler angehalten und der Ladewert bleibt erhalten. Das erfolgreiche Laden des Zählers wird mit Bit 5/4 im Statusbyte gemeldet.

Ausgänge setzen:

Die Bits 2 und 3 setzen die zusätzlichen zwei binären Ausgänge der Zählerklemme.

Die Zähler liefern ihr Ergebnis im binären Format.

Modulares I/O-System

LON

 

Busklemmen • 193

 

Pulsweiten-Klemme 750-511

 

 

4.5.1.1.7 2-Kanal Pulsweiten–Klemme

 

(DC 24 V, 0,1 A)

750-511

13

14

 

Funktion

 

Funktion

A

 

 

DO 1

C

DO 2

B

 

 

 

D

 

13

14

Datenkontakte

 

 

DO 1

 

DO 2

+

+

 

 

 

24V

-

-

 

 

 

0V

750-511

 

 

 

Leistungskontakte

Busklemmen und Varianten

Artikelnr.:

Bezeichnung:

750-511

2DO 24V DC 0.1A Pulsweite

750-511/000-002

2DO 24V DC 0,1A Pulsweite 100Hz

Technische Beschreibung:

Diese Beschreibung ist für Hardund Softwareversion X X X X 2 B 0 2- - - -

gültig. Die Fertigungsnummer ist auf der rechten Seite der Klemme aufgedruckt.

Die Klemme ist werkseitig auf eine Grundfrequenz von 250 Hz eingestellt. Die Auflösung beträgt 10 Bit und es wird die Pulsweite moduliert.

Diese Funktionsbeschreibung ist vorläufig und bezieht sich auf die voreingestellte Konfiguration. Die Klemme erlaubt vielfältige weitere Betriebsarten, die auf Rückfrage von der Firma WAGO einstellbar sind.

Die Pulsweiten Ausgangsklemmen 750-511 erzeugt ein in der Pulsweite moduliertes binäres Signal von DC 24V. Der Anschluss der Verbraucher erfolgt an den mit „A“ gekennzeichneten Klemmstellen und dem gemeinsamen Bezugspotential (0V).

Die Versorgungsspannung von DC 24V wird über die Leistungskontakte an die Klemme geführt.

Soll die Versorgungsspannung galvanisch getrennt zugeführt werden, ist eine entsprechende Einspeiseklemme (z.B. 750-602) vorzusehen.

Die Ausgangsklemme kann an allen Buskopplern des WAGO-I/O-SYSTEM (mit Ausnahme der Economy Varianten) betrieben werden.

Modulares I/O-System

LON

194 • Busklemmen

Pulsweiten-Klemme 750-511

Technische Daten:

Artikelnr.:

750-511

 

 

750-511/000-002

 

 

 

 

 

Anzahl der Ausgänge

2

 

 

Stromaufnahme (intern)

70 mA

 

 

 

 

Spannung über Leistungskontakte

DC 24 V (- 15 % / + 20 %)

Lastart

ohmsch, induktiv

 

 

 

Ausgangsstrom

0,1 A kurzschlussfest

Taktfrequenz

250 Hz ... 20 kHz

 

2 Hz ... 250 Hz

 

 

 

 

Tastverhältnis

0 % ... 100 % (Ton > 750 ns; Toff > 500 ns)

Auflösung

10 Bit

 

 

 

 

Potentialtrennung

500 V System/Versorgung

Stromaufnahme (Feldseite)

15 mA typ.

 

 

 

 

Bitbreite intern

2 x 16 Bit Daten, 2 x 8 Bit Kontrolle/Status

Konfiguration

keine, optional über Software-Parameter einstellbar

 

 

 

Betriebstemperatur

0 °C ... + 55 °C

Anschlusstechnik

CAGE CLAMP ; 0,08 mm2 - 2,5 mm2, AWG 28 – 14,

 

8 – 9 mm Abisolierlänge

 

 

 

Abmessungen (mm) B x H x T

12 x 64* x 100 (*ab Oberkante Tragschiene)

Taktfrequenz (Voreinstellung)

250 Hz

 

100 Hz

 

 

 

 

 

Zahlenformat

Die Einstellung des Puls-Pausen-Verhältnisses geschieht mit in einer Auflösung von maximal 10 Bit. Die fünf niederwertigen Bits des 16 Bit Zahlenwertes (Signed Integer) werden grundsätzlich ignoriert. Das MSB beinhaltet das Vorzeichen und ist in der voreingestellten Betriebsart auf Null zu setzen.

750-511, /000-002

Tastverhältnis

Einheiten

Zahlenwert

 

 

%

 

Binär

Hex.

Dez.

100

1023

0111 1111 1111 1111

7F FF

32767

100

1023

0111 1111 1111 0000

7F E0

32752

50

511

0011 1111 1111 1111

3F FF

16383

25

255

0001 1111 1111 1111

1F FF

8191

12,5

127

0000 0001 0000 0000

01 00

256

0,1955

2

0000 0000 0100 0000

00 40

64

0,0977

1

0000 0000 0010 0000

00 20

32

0

0

0000 0000 0001 1111

00 1F

31

0

0

0000 0000 0000 0000

0

0

Modulares I/O-System

LON

 

 

 

Busklemmen • 195

 

 

 

Pulsweiten-Klemme 750-511

24V

0%

24V

25%

 

 

0V

t

0V

t

 

 

24V

50%

24V

100%

 

 

0V

t

0V

t

 

 

Abb. 4-1: Signaldarstellung für verschiedene Puls-Pausen-Verhältnisse

Parametrieren der Periodendauer / Grundfrequenz

Von der Steuerung kann jederzeit über 2 beschreibbare Register entweder die Periodendauer oder die Grundfrequenz vorgegeben werden. Diese Register sind nicht spannungsausfallsicher.

Register 2: Periodendauer (16 Bit)

Register 3: Grundfrequenz (16 Bit)

Aus der Angabe der Grundfrequenz wird automatisch die Periodendauer errechnet und in das Register 2 eingetragen.

Die Änderung wirkt sich auf beide Kanäle der Busklemme aus.

Nach Power-On lädt die Pulsweiten-Busklemme die Default-Werte in die Register. Die Steuerung muss diesen Fall berücksichtigen, wenn die gewünschten Werte von den Default-Werten abweichen.

Die Zuordnung zwischen dem Zahlenwert im Register und der Periodendauer unterscheidet sich bei den Busklemmen:

Bestell-Nr.

Frequenzbereich

Auflösung der Peri-

Auflösung der

 

 

odendauer

Grundfrequenz

750-511

250 Hz ... 20 kHz

1 µs / Digit

1 Hz / Digit

750-511/000-002

2 Hz ... 250 Hz

8 µs / Digit

1 Hz / Digit

Default-Werte:

Bestell-Nr.

Periodendauer

Wert

Grundfrequenz

 

 

Register 2

 

750-511

4000 µs

4000 [0x0FA0]

250 Hz

750-511/000-002

10000 µs

1250 [0x04E2]

100 Hz

Modulares I/O-System

LON

196 • Busklemmen

Pulsweiten-Klemme 750-511

Parametrieren der Register:

Über das Steuerund Status-Byte und die Ausgangs-Bytes im Prozessabbild kann die Steuerung die Register abfragen und setzen.

Steuer-Byte:

Bit

 

B7

B6

 

B5

B4

B3

B2

 

B1

B0

 

Bedeutung

 

REG

W/R

 

0

0

0

0

 

A1

A0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Status-Byte:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bit

 

B7

B6

 

B5

B4

B3

B2

 

B1

B0

 

Bedeutung

 

REG

0

 

0

0

0

0

 

A1

A0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

REG = 0 Prozessdatenaustausch

 

 

 

 

 

 

 

REG = 1 Zugriff auf die Register

 

 

 

 

 

 

 

W/R = 0 Register lesen

 

 

 

 

 

 

 

 

W/R = 1 Register schreiben

 

 

 

 

 

 

 

 

A1..A0

Registeradresse

Register 2: B1=1, B0=0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Register 3: B1=1, B0=1

 

 

 

Die Ausgangs-Bytes von Kanal 1 werden für die Registerwerte verwendet.

Beispiel für die Pulsweiten-Busklemme 750-511

Folgende Beispiele erläutern das Lesen und Schreiben der Register. Die Werte werden binär dargestellt. Zur Vereinfachung werden nur die Prozessdaten für Kanal 1 aufgeführt.

Register 2 auslesen

Klemme befindet sich im Prozessdatenaustausch:

Steuer-Byte

Ausgangs-Byte 1

Ausgangs-Byte 0

0xxx xxxx

xxxx xxxx

xxxx xxxx

 

 

 

 

Status-Byte

 

Eingangs-Byte 1

Eingangs-Byte 0

0xxx xxxx

 

0000 0000

0000 0000

 

 

 

 

Lesender Registerzugriff erfolgt durch Setzen von Bit 7 und Eintragung der Registeradresse in das Steuer-Byte.

Steuer-Byte

Ausgangs-Byte 1

Ausgangs-Byte 0

1000 0010

xxxx xxxx

xxxx xxxxx

 

 

 

Modulares I/O-System

LON

 

 

 

 

Busklemmen • 197

 

 

 

 

Pulsweiten-Klemme 750-511

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Status-Byte

Eingangs-Byte 1

Eingangs-Byte 0

Bemerkung

 

 

0xxx xxxx

xxxx xxxx

xxxx xxxx

Verarbeitung läuft

 

 

 

 

 

 

 

 

1000 0010

0000 1111

1010 0000

Wert aus Register 2

 

 

 

 

 

hier 4000 µs (250 Hz)

 

 

 

 

 

(0x0FA0)

 

 

 

 

 

 

 

Der Prozessdatenaustausch wird durch Löschen von Bit 7 wieder aktiviert.

Steuer-Byte

Ausgangs-Byte 1

Ausgangs-Byte 0

0xxx xxxx

xxxx xxxx

xxxx xxxxx

 

 

 

Status-Byte

Eingangs-Byte 1

Eingangs-Byte 0

Bemerkung

1000 0010

0000 1111

1010 0000

Quittierung

 

 

 

 

0xxx xxxx

0000 0000

0000 0000

Prozessdatenaustausch

 

 

 

 

Register 2 beschreiben

Klemme befindet sich im Prozessdatenaustausch:

Steuer-Byte

Ausgangs-Byte 1

Ausgangs-Byte 0

0xxx xxxx

xxxx xxxx

xxxx xxxx

 

 

 

Status-Byte

Eingangs-Byte 1

Eingangs-Byte 0

0xxx xxxx

0000 0000

0000 0000

 

 

 

Schreibender Registerzugriff erfolgt durch Setzen von Bit 7 und Bit 6 und Eintragung der Registeradresse in das Steuer-Byte.

Steuer-Byte

Ausgangs-Byte 1

Ausgangs-Byte 0

Bemerkung

1100 0010

0000 0100

0001 1101

Wert in Register 2

 

 

 

hier 1053 µs (950 Hz)

 

 

 

(0x041D)

 

 

 

 

Modulares I/O-System

LON

198 • Busklemmen

Pulsweiten-Klemme 750-511

Status-Byte

Eingangs-Byte 1

Eingangs-Byte 0

Bemerkung

0xxx xxxx

xxxx xxxx

xxxx xxxx

Verarbeitung läuft

 

 

 

 

1000 0010

0000 0000

0000 0000

Quittierung

 

 

 

 

Der Prozessdatenaustausch wird durch Löschen von Bit 7 wieder aktiviert.

Steuer-Byte

Ausgangs-Byte 1

Ausgangs-Byte 0

0xxx xxxx

xxxx xxxx

xxxx xxxxx

 

 

 

Status-Byte

Eingangs-Byte 1

Eingangs-Byte 0

Bemerkung

1000 0010

0000 0000

0000 0000

Wert aus Register 2

 

 

 

 

0xxx xxxx

0000 0000

0000 0000

Prozessdatenaustausch

 

 

 

 

Modulares I/O-System

LON

Busklemmen • 199

SSI-Geber-Interface 750-630

4.5.1.1.8 SSI-Geber-Interface

750-630

 

13

14

Status

A

 

 

C

 

B

 

 

 

D

 

D+

D-

 

 

Datenkontakte

+D

 

-D

 

+

+

 

 

24V

 

-

-

 

 

0V

 

CL+ CL-

+CL

 

-CL

 

750-630

 

 

Leistungskontakte

Busklemmen und Varianten

Artikelnr.:

Beschreibung

Bezeichnung

750-630

SSI-Geber-Interface 24Bit, 125kHz

SSI/ 24BIT/ 125KHZ/

 

Graycode, alternatives Datenformat

GRAY

750-630/000-001

SSI-Geber-Interface 24Bit, 125kHz

SSI/ 24BIT/ 125KHZ/ BIN

 

Binärcode, alternatives Datenformat

 

750-630/000-006

SSI-Geber-Interface 24Bit, 250kHz

SSI/ 24BIT/ 250KHZ/

 

Graycode, alternatives Datenformat

GRAY

Technische Beschreibung:

Diese Beschreibung ist nur für Hardund Softwareversion X X X X 2 B 0 2- - - - gültig. Diese Seriennummer ist auf der rechten Seite der Klemme aufgedruckt.

Die hier beschriebene Betriebsart ist:

- Auswertung von 24 Bit SSI-Gebern mit Graycode bei 125 kHz.

Diese Funktionsbeschreibung ist vorläufig und bezieht sich auf die voreingestellte Konfiguration. Die Klemme erlaubt vielfältige weitere Betriebsarten, die auf Rückfrage von der Firma WAGO einstellbar sind.

Die SSI-Geberklemme kann an allen Buskopplern des WAGO-I/O-SYSTEM (mit Ausnahme der Economy Varianten) betrieben werden.

Modulares I/O-System

LON

200 • Busklemmen

SSI-Geber-Interface 750-630

Technische Daten:

Artikelnr.:

750-630

 

750-630/000-001

750-630/000-006

 

 

 

 

Geberanschluss

Binäreingang: D+; D-; Binärausgang: CI+; CI-

Stromaufnahme (intern)

 

 

85 mA typ.

 

 

 

 

 

Spannungsversorgung

 

DC 24 V (-15%/+20%)

 

Geberversorgung

DC 24 V über Leistungskontakte

 

 

 

 

 

Übertragungsrate

 

 

max. 1 MHz

 

serieller Eingang

 

 

32 Bit

 

 

 

 

 

Signalausgang

 

Differenzsignal (RS 422)

 

Signaleingang

 

Differenzsignal (RS 422)

 

 

 

 

 

 

Code

 

 

Graycode / Dualcode

 

Bitbreite intern

1 x 32 Bit Daten, 1 x 8 Bit Kontrolle/Status

 

 

Konfiguration

keine, optional über Software-Parameter einstellbar

Potentialtrennung

 

500 V System / Versorgung

 

 

 

 

 

Betriebstemperatur

 

 

0°C....+55°C

 

Anschlusstechnik

CAGE CLAMP ; 0,08 mm2 - 2,5 mm2, AWG 28 – 14,

 

 

8 – 9 mm Abisolierlänge

 

 

 

Abmessungen (mm)BxHxT

12 x 64* x 100 (*ab Oberkante Tragschiene)

Voreinstellung

125 kHz

 

125 kHz

 

250 kHz

 

Graycode

 

Binär

 

Graycode

 

24 Bit Daten

 

24 Bit Daten

 

24 Bit Daten

 

 

 

 

 

 

Aufbau der Einund Ausgangsdaten:

Eingang

Richtung

Funktion

Signal D+ und

Eingang, RS422

Datensignal des Gebers

Signal D-

 

 

 

 

 

Signal Cl+ und

Ausgang, RS422

Taktsignal für den Geber

Signal CL-

 

 

 

 

 

+24V

Eingang, Vers.

24V Versorgungsspannung für die Geberauswer-

 

 

tung

 

 

 

0V

Eingang, Vers.

Masse für die 24V Versorgungsspannung.

 

 

 

Das SSI-Geber Interface erlaubt die Auswertung von absoluten Winkelcodierern mit Synchron Seriellem Interface.

Geber mit EnDat-Interface können mit dieser Klemme nicht ausgewertet werden.

Absolutwertgeber geben im Gegensatz zu den häufig eingesetzten Inkrementalgebern einen absoluten Positionsoder auch Winkelwert aus.

Modulares I/O-System

LON

Busklemmen • 201

SSI-Geber-Interface 750-630

Auf diesen Wert kann die Steuerung jederzeit zugreifen. Eine Referenzfahrt zur Absolutlagebestimmung ist nicht notwendig. Die Geber verwenden häufig Codescheiben mit mehreren Signalspuren. Jede Spur entspricht einem Bit im Zahlenwert für die Absolutlage.

Die Bitbreite des Geberwerts ist abhängig von der Geberauflösung und der Anzahl der Umdrehungen bei Multiturngebern. Die Klemme wertet 24-Bit- Geber aus.

Die Frequenz der Taktsignale ist auf 125 kHz fest eingestellt. Abhängig von der Taktrate werden folgende maximale Leitungslängen empfohlen:

Taktrate

max. Leitungslänge

bis 100 kHz

400 m

bis 125 kHz

300 m

bis 200 kHz

200 m

bis 300 kHz

100 m

bis 400 kHz

50 m

Modulares I/O-System

LON

202 • Busklemmen

SSI-Geber-Interface 750-631

4.5.1.1.9 Inkremental Encoder Interface

750-631

 

13

14

15

16

 

A

A

 

A

 

Funktion

 

C

 

C

C

 

 

Latch

B

 

B

 

B

 

D

 

D

Gate

 

A

A

Ue

Uo

 

 

 

 

 

 

Datenkontakte

A

 

 

 

 

Sensorversorgung

 

 

 

 

0V

A

 

 

+

+

5V

B

B

 

 

 

B

 

 

 

 

24V

 

 

 

 

 

B

 

 

 

 

 

 

C

C

-

-

 

C

 

 

 

 

0V

 

 

 

 

 

C

 

 

 

 

 

 

L

G

S

S

 

Latch

 

 

 

 

Schirm

Gate

 

 

 

 

 

 

 

750-631

 

 

Busklemmen und Varianten

Artikelnr.:

Beschreibung

Bezeichnung

750-631

Inkremental-Encoder-Interface

Inkrement. Enc.

 

4-fach Auswertung

 

750-631/000-001

Inkremental-Encoder-Interface

Inkrement. Enc./Single Inter-

 

1-fach Auswertung

pret.

Technische Beschreibung:

Beachten

Die Beschreibung der Eingänge im WAGO Ringordner (Stand 4/96 Blatt 888- 543/020-101) ist nicht richtig.

Diese Beschreibung ist nur für Hardund Softwareversion X X X X 2 B 0 1- - - - gültig. Diese Seriennummer ist auf der rechten Seite der Klemme aufgedruckt.

Die hier beschriebene Betriebsart ist 4-fach Auswertung von Einfach-

Eingangssignalen.

Diese Funktionsbeschreibung ist vorläufig und bezieht sich auf die voreingestellte Konfiguration. Die Klemme erlaubt vielfältige weitere Betriebsarten, die auf Rückfrage von der Firma WAGO einstellbar sind.

Die Inkremental Encoderklemme kann an allen Buskopplern des WAGO-I/O- SYSTEM (mit Ausnahme der Economy Varianten) betrieben werden.

Modulares I/O-System

LON

 

 

 

 

Busklemmen • 203

 

 

 

SSI-Geber-Interface 750-631

 

 

 

 

 

 

 

Technische Daten:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Artikelnr.:

750-631

 

750-631/000-001

 

 

 

 

 

 

 

Geberanschluss

A, A (inv), B, B (inv), C, C (inv)

 

 

Stromaufnahme (intern)

 

25 mA

 

 

 

 

 

 

 

Geber Betriebsspannung

 

DC 5 V

 

 

Zähler

16 Bit binär

 

 

 

 

 

 

 

Grenzfrequenz

 

1 MHz

 

 

Quadraturdecoder

1-2-4-fach Auswertung

 

 

 

 

 

 

 

Nullimpuls Latch

 

16 Bit

 

 

Befehle

Lesen, Setzen, Aktivieren

 

 

 

 

 

 

Versorgungsspannung

DC 24 V (- 15 % / + 20 %)

 

 

Stromaufnahme (intern)

85 mA typ. ohne Geber

 

 

 

 

 

 

Geberversorgung

0,1 A (ohne Geber Laststrom)

 

 

Bitbreite intern

1 x 32 Bit Daten, 1 x 8 Bit Kontrolle/Status

 

 

 

 

 

 

Konfiguration

keine, über Software-Parameter einstellbar

 

 

Betriebstemperatur

0 °C ... + 55 °C

 

 

 

 

 

 

Anschlusstechnik

CAGE CLAMP ; 0,08 mm2 - 2,5 mm2, AWG 28 – 14,

 

 

 

8 – 9 mm Abisolierlänge

 

 

Abmessungen (mm) B x H x T

24 x 64* x 100 (*ab Oberkante Tragschiene)

 

 

 

 

 

 

 

 

Voreinstellung

4 -fach Auswertung

 

1 -fach Auswertung

 

 

 

 

 

 

 

Aufbau der Einund Ausgangsdaten:

Das Inkrementalgeberinterface erlaubt die Auswertung von Digitalgebern mit zwei um 90° versetzten Spursignalen. Die Signale der Indexspur können bei Bedarf zusätzlich verarbeitet werden. Die Steuerung kann optional durch zwei 24 V Signale erfolgen.

Inkrementalgeber liefern in der Regel zwei um 90° versetzte Ausgangssignale der Geberspuren. Diese Signale werden mit A und B bezeichnet. Zur besseren Gleichtaktstörunterdrückung werden die beiden Signale als Differenzsignale übertragen. Dabei wird neben dem Signal A auch der invertierte Pegel _A übertragen. Im Inkrement Encoder Interface wird die Differenz der Eingangssignale gebildet.

Durch Vertauschen von A und _A kehrt sich die Phasenlage von A zu B um. Hierdurch kann die gewünschte Zählrichtung durch Verdrahten vorgegeben werden.

Üblicherweise haben Inkremental Encoder zusätzlich zu den zwei Spursignalen noch eine Indexspur. Hierauf befindet sich nur ein Impuls pro Geberumdrehung. Mit diesem Impuls kann die Absolutlage des Gebers innerhalb einer

Modulares I/O-System

LON

204 • Busklemmen

SSI-Geber-Interface 750-631

Umdrehung festgestellt werden. Durch entsprechende Initialisierung wird mit dem Indeximpuls der aktuelle Zählerstand in ein Latchregister übertragen. Da der Indeximpuls die Länge eines Striches der Spursignale hat, sollte der Latchvorgang immer mit der gleichen Drehrichtung erfolgen.

Die 5 V Versorgung für den Geber kann an den Ausgängen Ue und U0 abgegriffen werden. Diese Versorgungsspannung wird aus 24 V erzeugt, die extern bereitgestellt werden muß. Die Eingänge 0 V und U0 sind intern verbunden.

Die Eingänge Latch und Gate sind für 24 V Pegel ausgelegt.

Ein und Ausgänge:

Eingang

Richtung

Funktion

Signal A und

Eingang, TTL

Spursignal für den Kanal A des Gebers

Signal _A

 

 

Signal B und

Eingang, TTL

Spursignal für den Kanal B des Gebers

Signal _B

 

 

Signal C und

Eingang, TTL

Spursignal für den Index Kanal des Gebers

Signal _C

 

 

Schirm

Eingang

Abschirmung der Geberleitung

Sensor 0V

Ausgang, Vers.

Masse für die Gebersignale und Versorgung

Sensor +5V

Ausgang, Vers.

5V Versorgung für den Geber

+24V

Eingang, Vers.

24V Versorgungsspannung für den Geber und die

 

 

Auswertung

0V

Eingang, Vers.

Masse für die 24V Versorgungsspannung, intern

 

 

mit Sensor U0 gebrückt

Gate

Eingang, 24V

24V Eingang für das Gatesignal

Latch

Eingang, 24V

24V Eingang für das Latchsignal

Der Eingang Gate dient zum Sperren des Zählers. Ein Zählvorgang erfolgt nur, falls der Eingang offen ist oder mit 0 V beschaltet ist. Ein 24 V Pegel unterdrückt die Zählvorgänge.

Der Eingang Latch steuert die Übernahme des aktuellen Zählerstands in das Latchregister. Dieser Eingang wird über das Steuerbit EN_LATEXT aktiviert („1“). EN_LACT muß deaktiviert („0“) sein. Mit dem ersten Flankenwechsel von 0 V auf 24 V am Eingang Latch nach der Aktivierung wird der aktuelle Zählerstand in das Latchregister übernommen. Für ein weiteres Abspeichern des Zählerstands muß das Bit EN_LATEXT gelöscht und anschließend gesetzt werden.

Das Steuerbyte enthält folgende Bits:

Bit 7

Bit 6

Bit 5

Bit 4

Bit 3

Bit 2

Bit 1

Bit 0

0

x

CFAST_M

x

x

CNT_SET

EN_LATEXT

EN_LATC

0

x

Betriebsart

x

x

Zähler setzen

Latch Freigabe

Indeximpuls

 

 

 

 

 

 

 

Freigabe

Das Bit 7 muß immer auf 0 gehalten werden! Es dient zu Registerkommunikation, die hier aber nicht beschrieben wird.

Modulares I/O-System

LON

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Busklemmen • 205

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SSI-Geber-Interface 750-631

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bit

 

 

 

 

 

Funktion

 

 

 

 

CFAST_M

 

In der schnellen Betriebsart wird nur die Zählfunktion der Encoderklemme

 

 

 

 

 

ausgeführt, d. h. die folgenden Steuerbits haben keine Funktion.

 

 

CNT_SET

 

Der Zähler wird mit einem 0 auf 1-Übergang auf den Ladewert gesetzt.

 

 

EN_LATEXT

0:

Der externe Latcheingang wird deaktiviert.

 

 

 

 

 

 

0 auf 1: Der erste 0V auf 24V Wechsel des Eingangs Latch speichert den

 

 

 

 

 

 

 

Zählerstand im Latchwert. Weitere Wechsel haben keinen Einfluß.

 

 

EN_LACT

 

0:

Latchen mit Spursignal C ist deaktiviert.

 

 

 

 

 

 

0 auf 1: Anschließend wird mit dem ersten high-Pegel der Zählerstand in

 

 

 

 

 

 

 

den Latchwert übernommen. Weitere Wechsel haben keinen Einfluß.

 

 

 

 

 

Dieses Bit ist gegenüber Bit EN_LATEXT bevorzugt.

 

 

 

Das Statusbyte enthält folgende Bits:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bit7

Bit6

Bit5

 

Bit4

Bit3

Bit2

 

Bit1

Bit0

 

 

0

x

x

 

 

OVER-

UNDER-

CNTSET_ACC

LATEXT_VAL

LATC_VAL

 

 

 

 

 

 

 

FLOW

FLOW

 

 

 

 

 

 

0

x

x

 

 

Zähler-

Zähler-

Rückmeldung

 

Rückmeldung

Rückmeldung

 

 

 

 

 

 

 

überlauf

unterlauf

Setzen

 

Latch

Index

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bit

 

 

 

 

 

Funktion

 

 

 

OVERFLOW

 

Tritt ein Zahlenbereichsüberlauf von 65535 auf 0 des Zählers auf, dann

 

 

 

 

 

 

wird dieses Bit gesetzt. Es wird zurückgesetzt, falls der Zähler ein Drittel

 

 

 

 

 

 

des Zahlenbereichs überschreitet und der Zählerwert von 21845 auf 21846

 

 

 

 

 

 

geht oder eine Unterschreitung (von 0 auf 65535) auftritt.

 

 

 

UNDERFLOW

 

Wenn der Zähler von 0 auf 65535 wechselt tritt eine Zahlenbereichsunter-

 

 

 

 

 

 

schreitung auf und dieses Bit wird gesetzt. Es wird zurückgesetzt, falls der

 

 

 

 

 

 

Zähler zwei Drittel des Messbereichs unterschreitet und von 43690 auf

 

 

 

 

 

 

43689 wechselt oder sobald ein Überlauf auftritt.

 

 

 

CNTSET_ACC

 

Wird gesetzt sobald der Setzwert in den Zählerstand übernommen wurde.

 

 

LATEXT_VAL

 

Wird gesetzt sobald der Zählerstand in den Latchwert übernommen wurde.

 

 

 

 

 

 

Rückmeldung auf Bit EN_LATEXT.

 

 

 

 

LACT_VAL

 

 

Wird gesetzt sobald der Zählerstand in den Latchwert übernommen wurde.

 

 

 

 

 

 

Rückmeldung auf Bit EN_LACT.

 

 

 

Mit dem Steuerund Statusbyte können folgende Aktionen erledigt oder überprüft werden:

Zähler auf über 16Bit erweitern:

Der interne Zähler der Klemme hat eine Breite von 16 Bit. Erfordert die Applikation einen größeren Bereich für Lagewerte, so ist der erweiterte Zählerbereich innerhalb der Steuerung zu berechnen. Dazu kann das Verfahren der Lagedifferenz Integration eingesetzt werden. Die Steuerung speichert zusätzlich den letzten Lagewert (Zählerstand). Von jedem neuen Lagewert wird der letzte Lagewert abgezogen. Diese Differenz wird um die gewünschte Anzahl von Erweiterungsbits durch Vorzeichenbits ergänzt und zum akkumulierten Lagewert addiert. Wird sichergestellt, dass die Zählerdifferenz zwischen zwei Zählerabfragen kleiner als (16-1) Bit ist, können Zählerüberläufe unberücksichtigt bleiben.

Modulares I/O-System

LON

206 • Busklemmen

SSI-Geber-Interface 750-631

Bei einem alternativen Verfahren wird die Zählerweiterung getrennt berechnet. Dazu wird bei jedem Einlesen des Zählerstands zu der Erweiterung das gesetzte Bit OVERFLOW (Statusbit.4) einmalig addiert oder das Bit UNDERFLOW (Statusbit.3) einmalig subtrahiert. Zwischen zwei Zählerabfragen darf sich der Zählerstand um höchstens 1/3 x 0xFFFF erhöhen oder verkleinern. Durch die getrennte Berechnung der Zählererweiterung kann bei diesem Verfahren mit kleineren Datenbreiten gerechnet werden.

Zählerstand setzen:

Das Setzen des Zählerstands erfolgt mit Bit CNT_SET (Steuerbit.2). Der neue Zählerstand wird im Ladewert übergeben. Mit dem Wechsel von Bit CNT_SET von „0“ auf „1“ wird der Zähler mit dem Ladewert geladen. Der erfolgte Ladevorgang wird als „1“ mit Bit CNTSET_ACC ( Statusbit.2) angezeigt.

Aktuellen Zählerstand festhalten:

Durch einen externen Eingang betätigt, kann der aktuelle Zählerstand als Latchwert festgehalten werden. Hierfür wird das Bit EN_LATEXT (Steuerbit.1) im Steuerwort gesetzt. Nach einem anschließenden „0“ auf „1“ Übergang enthält der Latchwert den Zählerstand zum Zeitpunkt des Flankenwechsels. Der erfolgte Latchvorgang wird durch eine „1“ des Bits LATEXT_VAL (Statusbit 1) angezeigt. Zur Berechnung des erweiterten Latchwertes ist wie oben beschrieben zu verfahren.

Referenzpunkt festhalten:

Die Speicherung des aktuellen Zählerstands kann auch mit dem Signal der Indexspur des Gebers verknüpft werden. Die Freigabe erfolgt mittels „1“ von Bit EN_LATC (Steuerbit.0). Die erfolgte Speicherung des Zählerstands wird durch LATC_VAL = 1 (Statusbit.0) angezeigt.

Modulares I/O-System

LON

Busklemmen • 207

RS232C-Interface 750-650

4.5.1.1.10 RS232C Interface

750-650

 

13

14

 

Funktion

A

 

 

 

C

 

TxD

B

 

RxD

 

D

 

TxD RxD

Datenkontakte

 

 

 

TxD

 

 

RxD

 

RTSCTS

 

RTS

 

 

CTS

 

M

M

 

Masse

 

 

Masse

 

S

S

 

Schirm

 

 

Schirm

 

750-650

 

Busklemmen und Varianten

Artikelnr.:

Beschreibung

Bezeichnung

750-650

RS 232 C Interface 9600,n,8,1

RS 232 C/ 9600/ N/ 8/ 1

750-650/000-001

RS 232 C Interface 9600,n,8,1

RS 232 C/ 9600/ N/ 8/ 1/ 5BYTE

 

5 Byte

 

Technische Beschreibung:

Diese Beschreibung ist nur für Hardund Softwareversion X X X X 2 C 0 3- - - - gültig. Diese Seriennummer ist auf der rechten Seite der Klemme aufgedruckt.

Die hier beschriebene Betriebsart entspricht der Konfiguration im Auslieferungszustand.

Diese Funktionsbeschreibung ist vorläufig und bezieht sich auf die voreingestellte Konfiguration. Die Klemme erlaubt vielfältige weitere Betriebsarten, die auf Rückfrage von der Firma WAGO einstellbar sind.

Die Schnittstellenklemme kann an allen Buskopplern des WAGO-I/O-

SYSTEM (mit Ausnahme der Economy Varianten) betrieben werden.

Modulares I/O-System

LON

208 • Busklemmen

RS232C-Interface 750-650

Technische Daten:

Artikelnr.:

750-650,

 

750-650/000-001

 

 

Übertragungskanäle

2 (1/1), T x D und R x D, Vollduplex

Übertragungsrate

1200 - 19200 Baud

 

 

Bitverzerrung

< 3 %

Bitübertragung

-

 

 

Bürde

-

Stromaufnahme (intern)

50 mA max.

 

 

Übertragungsstrecke

max. 15 m RS 232 Leitung

Empfangspuffer

128 Byte

 

 

Sendepuffer

16 Byte

Versorgungsspannung

über interne Systemversorgung

 

 

Potentialtrennung

500 V System/Versorgung

Bitbreite intern

1 x 40 Bit, 1 x 8 Bit Kontrolle/Status

 

 

Konfiguration

keine, optional über Software-Parameter einstellbar

Betriebstemperatur

0 °C ... + 55 °C

 

 

Anschlusstechnik

CAGE CLAMP ; 0,08 mm2 - 2,5 mm2, AWG 28 –

 

14,

 

8 – 9 mm Abisolierlänge

Abmessungen (mm) B x H x T

12 x 64* x 100 (*ab Oberkante Tragschiene)

 

 

Voreinstellung:

 

Übertragungsrate

9600 Baud

Bitbreite intern

1 x 24 Bit in/out, 1 x 8 Bit Kontroll/Status

 

 

Beschreibung RS 232:

Die serielle Schnittstellenklemme ermöglicht den Anschluss von Geräten mit RS232-Interface an das WAGO I/O-System. Damit lassen sich auch Gateways von den durch das WAGO I/O-System unterstützten Feldbussen zur RS232Schnittstelle realisieren. Die Klemme unterstützt keine höheren Protokollebenen. Die Kommunikation ist vollkommen transparent zum zugehörigen Feld- bus-Master. Hierdurch wird ein breiter Anwendungsbereich der seriellen Schnittstellenklemme erreicht. Die eventuell benötigten Kommunikationsprotokolle können im Feldbus-Master flexibel programmiert werden.

Der 128 Byte große Empfangspuffer ermöglicht den Einsatz der Klemme auch bei hohen Übertragungsraten. Bei geringen Datenübertragungsraten ist die Auswertung der Empfangsdaten in Tasks mit geringer Priorität ohne Datenverlust realisierbar.

Der 16 Byte große Sendepuffer erlaubt das zügige Senden von größeren zusammenhängenden Daten.

Modulares I/O-System

LON

Busklemmen • 209

RS232C-Interface 750-650

Beachten

Die default Datenübertragung erfolgt mit 9600 Baud. Es werden 1 Startbit, 8 Datenbits und 1 Stopbit gesendet. Es erfolgt keine Paritätsgenerierung. Die Datenflußkontrolle erfolgt mittels der RTSund CTS-Signale. Diese Signale werden in der Klemme abhängig vom Ladezustand der Puffer erzeugt. Diese Steuerung kann durch eine externe Brücke deaktiviert werden. Hierfür sind RTS und CTS zu verbinden.

Beachten

Für Testzwecke kann zum Beispiel die Terminalemulation von Windows 3.11 benutzt werden. Ein Verbindungskabel mit 9-poliger Sub-D Buchse wird benötigt. Pin 5 wird mit Eingang M verbunden. Pin 2 wird mit TxD und Pin 3 mit RxD verbunden. An der Klemme wird CTS mit RTS gebrückt. Ein Hardwarehandshakes zwischen der Windows Terminalemulation und der SPS ist allerdings nicht möglich.

Aufbau der Einund Ausgangsdaten:

Die Klemme erscheint am Bus wie eine kombinierte analoge Einund Ausgangsklemme mit 2 x 16 Bit Einund Ausgangsdaten. Die Übergabe der zu sendenden und empfangenen Daten erfolgt in bis zu 3 Ausgangsund 3 Eingangsbytes. Ein Steuerbyte und ein Statusbyte dienen zur Kontrolle des Datenflusses. Anforderungen werden durch den Wechsel (Toggle) eines Bits angezeigt. Die erfolgte Abarbeitung wird durch ein zugeordnetes Bit signalisiert. Es nimmt den Wert des Anforderungsbit an.

Die Eingangsbytes 0 bis 2 bilden den Speicherbereich für bis zu drei Zeichen, die von der Schnittstelle empfangen wurden. In den Ausgangsbytes 0 bis 2 werden die Zeichen übergeben, die gesendet werden sollen.

Das Steuerbyte enthält folgende Bits:

Bit 7

Bit 6

Bit 5

Bit 4

Bit 3

Bit 2

Bit 1

Bit 0

0

OL 2

OL1

OL0

0

IR

RA

TR

Diese

Anzahl der zu sendenden Zeichen,

Diese

Initializati-

Receive

Trans-

Kon-

die in den Ausgangsdaten abgelegt

Kon-

on request

acknow-

mit

stante

wurden. OL2 ist immer 0.

stante

Inititali-

ledge

request

muß auf

z.B. OL2,OL1,OL0 = 0,1,1

muß auf

sierungsan-

Empfangs-

Sende-

Null

Drei Zeichen sollen gesendet

Null

forderung

bestätigung

anforde-

gesetzt

werden und werden in den Aus-

gesetzt

 

 

rung

werden

gangsbyte0, Ausgangsbyte1 und

werden

 

 

 

 

 

 

Ausgangsbyte2 abgelegt.

 

 

 

 

Modulares I/O-System

LON

210 • Busklemmen

RS232C-Interface 750-650

Das Statusbyte enthält folgende Bits:

Bit 7

Bit 6

Bit 5

Bit 4

Bit 3

Bit 2

Bit 1

Bit 0

0

IL2

IL1

Il0

BUF_F

IA

RR

TA

Dieser

Anzahl der empfangenen Zei-

Meldung:

Initialization

Receive

Transmit

Wert

chen, die in den Eingangsdaten

Emp-

acknowledge

request

acknow-

ist

zur Verfügung stehen. IL2 ist

fangs-

Initiali-

Emp-

ledge

immer

 

immer 0.

 

puffer ist

sierungsbe-

fangs

Übertrag-

Null

z.B. IL2,IL1,IL0 = 0,1,0

voll

stätigung

anforde-

ungsbe-

 

Zwei Zeichen wurden empfangen

 

 

rung

stätigung

 

und stehen im Eingangsbyte0 und

 

 

 

 

 

Eingangsbyte1 bereit.

 

 

 

 

Mit dem Steuerund Statusbyte erfolgt die Steuerung des Sendeund Empfangsbetriebs.

Klemme Initialisieren:

Setzen von IR im Steuerbyte

Initialisierung der Klemme

Sperren der Sendeund Empfangsfunktionen

Löschen der Sendeund Empfangsspeicher

Laden der Konfigurationsdaten in die serielle Schnittstellenklemme

Daten Senden:

TR=TA: Schreiben der zu sendenden Zeichen in Ausgangsbyte 0 bis 2

Anzahl der Zeichen wird in OL0 bis OL2 spezifiziert

Invertieren und Ausgeben von TR

Übergabe an den Sendepuffer ist erfolgt wenn TR=TA

Daten Empfangen:

RR≠ RA: in Eingangsbyte 0 bis 2 stehen Zeichen zur Verfügung

Anzahl der Zeichen wird in IL0 bis IL2 spezifiziert

Auslesen der Zeichen in IL0 bis IL2

Invertieren und Ausgeben von RA

Auslesen ist erfolgt wenn RR=RA

Das Senden und Empfangen von Daten kann gleichzeitig erfolgen. Die Initialisierungsanforderung wird bevorzugt ausgeführt und beendet sofort des Senden und Empfangen von Daten.

Beachten

Das Initialisierungsbit muss zurückgesetzt werden. Dieses kann gleichzeitig mit dem nachfolgenden Telegramm erfolgen.

Meldung: Empfangspuffer voll: (Bit 3)

Der Empfangspuffer ist voll. Daten, die jetzt empfangen werden, gehen verloren.

Modulares I/O-System

LON

Busklemmen • 211

RS232C-Interface 750-650

Ein Beispiel:

Die Klemme wird initialisiert.

- Das Initialisierungsbit wird im Steuerbyte gesetzt.

Ausgangsbyte

Steuerbyte

Ausgangsbyte 2

Ausgangsbyte 1

0

 

 

 

0x00

0000.0100

0x00

0x00

 

 

 

 

- Nachdem die Initialisierung erfolgt ist, wird im Statusbyte 0000.0100 zurückgegeben

Ein-

Statusbyte

Eingangs-

Eingangs-

 

gangs-

 

byte 2

byte 1

 

byte 0

 

 

 

 

 

 

XX

0XXX.X0XX

XX

XX

Klemme wird noch

 

 

 

 

initialisiert

XX

0XXX.X1XX

XX

XX

Initialisierung ist er-

 

 

 

 

folgt

Senden der Zeichenkette „Hallo“

-Die ersten drei Zeichen, das zurückgesetzte Initialisierungsbit und die Länge 3 wird übergeben.

 

Ausgangsbyte

Steuerbyte

Ausgangsbyte 2

Ausgangsbyte 1

 

0

 

 

 

 

‘H’ (0 x 48)

0011.0000

‘l’ (0 x 6C)

‘a’ (0 x 60)

 

 

 

 

 

-Das Sendeanforderungsbit TR wird invertiert

 

 

Ausgangsbyte

Steuerbyte

Ausgangsbyte 2

Ausgangsbyte 1

 

0

 

 

 

 

‘H’

0011.0001

‘l’

‘a’

-Die Daten wurden an den Sendepuffer übergeben, sobald TA=TR. Anschließend können weitere Zeichen gesendet werden

Ein-

Statusbyte

Eingangs-

Eingangs-

 

gangs-

 

byte 2

byte 1

 

byte 0

 

 

 

 

 

 

XX

0XXX.XXX0

XX

XX

Die Datenübergabe

 

 

 

 

läuft noch.

XX

0XXX.XXX1

XX

XX

Die Datenübergabe ist

 

 

 

 

erfolgt.

Modulares I/O-System

LON

212 • Busklemmen

RS232C-Interface 750-650

-Die letzten zwei Zeichen und die Länge 2 werden übergeben.

 

Ausgangsbyte

 

Steuerbyte

Ausgangsbyte 2

Ausgangsbyte 1

 

0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

‘l’

 

 

0010.0001

 

XX

 

‘o’ (0 x 6F)

-Das Sendeanforderungsbit TR wird invertiert

 

 

 

Ausgangsbyte

 

Steuerbyte

Ausgangsbyte 2

Ausgangsbyte 1

 

0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

‘l’

 

 

0010.0000

 

XX

 

‘o’

- Die Daten wurden an den Sendepuffer übergeben, sobald TR=TA.

 

Ein-

Status-

 

Eingangs-

 

Eingangs-

 

 

 

gangs-

byte

 

byte2

 

byte1

 

 

 

byte0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

XX

0XXX.XX

 

XX

 

XX

Die Datenübergabe läuft

 

 

X1

 

 

 

 

 

noch.

 

XX

0XXX.XX

 

XX

 

XX

Die Datenübergabe ist er-

 

 

X0

 

 

 

 

 

folgt.

Empfangen der Zeichenkette „WAGO“

-Sobald RA ≠ RR , stehen Zeichen in den Eingangsbytes bereit.

 

Ausgangsbyte

 

Steuerbyte

Ausgangsbyte 2

 

Ausgangsbyte 1

 

0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

XX

 

 

0XXX.000X

XX

 

 

XX

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein-

Status-

 

Eingangs-

 

Eingangs-

 

 

 

 

gangs-

byte

 

byte2

 

byte1

 

 

 

 

byte0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

XX

0XXX.0X0

XX

 

XX

Es stehen keine Empfangs-

 

 

 

X

 

 

 

 

 

 

daten an

 

‘W’

0011.0X1X

‘G’

 

‘A’

Die Daten stehen in den Ein-

 

 

 

 

 

 

 

 

 

gangsbytes bereit

-Nachdem die 3 Zeichen verarbeitet wurden, wird RA invertiert.

 

Ausgangsbyte

 

Steuerbyte

Ausgangsbyte 2

 

Ausgangsbyte 1

 

0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

XX

 

 

0XXX.001X

XX

 

 

XX

Modulares I/O-System

LON

Busklemmen • 213

RS232C-Interface 750-650

-Der Empfang weiterer Zeichen wird durch unterschiedliche Werte für RA und RR angezeigt.

Ein-

Status-

Eingangs-

Eingangs-

 

gangs-

byte

byte 2

byte 1

 

byte 0

 

 

 

 

XX

0XXX.0X1

XX

XX

Es stehen keine Empfangs-

 

X

 

 

daten an

‘O’

0001.0X0X

XX

XX

Die Daten stehen in den

 

 

 

 

Eingangsbytes bereit

-Nachdem das Zeichen verarbeitet wurde, wird RA invertiert.

Ausgangsbyte

Steuerbyte

Ausgangsbyte2

Ausgangsbyte1

0

 

 

 

XX

0XXX.000X

XX

XX

Beachten

0x23 ist ein Wert in Hexadezimaldarstellung

0101.1001 ist ein Wert in Binärdarstellung

Ein X wird verwendet, falls der Wert an dieser Stelle ohne Bedeutung ist. Ein XX bedeutet, dass der gesamte Wert ohne Bedeutung ist.

Modulares I/O-System

LON

214 • Busklemmen

TTY Interface 750-651

4.5.1.1.11 TTY Interface - 20mA Current Loop

750-651

 

13

14

 

 

Funktion

A

 

 

 

 

C

 

 

TxD

B

 

RxD

 

 

__D

 

 

TxD TxD

Datenkontakte

 

 

 

 

Empfänger

 

 

 

___

 

 

 

 

 

 

 

TxD

 

 

 

 

TxD

 

 

 

__

 

Sender

 

RxD RxD

 

 

 

 

 

 

 

RxD

 

 

 

 

___

 

 

 

 

RxD

 

 

750-651

 

 

Technische Beschreibung:

Diese Beschreibung ist nur für Hardund Softwareversion X X X X 2 C 0 3- - - - gültig. Diese Seriennummer ist auf der rechten Seite der Klemme aufgedruckt.

Die hier beschriebene Betriebsart entspricht der Konfiguration im Auslieferungszustand.

Diese Funktionsbeschreibung ist vorläufig und bezieht sich auf die voreingestellte Konfiguration. Die Klemme erlaubt vielfältige weitere Betriebsarten, die auf Rückfrage von der Firma WAGO einstellbar sind.

Die Schnittstellenklemme kann an allen Buskopplern des WAGO-I/O-

SYSTEM (mit Ausnahme der Economy Varianten) betrieben werden.

Modulares I/O-System

LON

 

 

Busklemmen • 215

 

 

TTY Interface 750-651

 

 

 

 

 

Technische Daten:

 

 

 

 

 

 

 

Artikelnr.:

750-651

 

 

 

 

 

 

Übertragungskanäle

2 (1/1), T x D und R x D, Vollduplex

 

 

Übertragungsrate

1200 - 19200 Baud

 

 

 

 

 

 

Bitverzerrung

-

 

 

Bitübertragung

2 x 20 mA passiv

 

 

 

 

 

 

Bürde

< 500

 

 

Stromaufnahme (intern)

50 mA max.

 

 

 

 

 

 

Übertragungsstrecke

max. 1000 m twisted pair

 

 

Empfangspuffer

128 Byte

 

 

 

 

 

 

Sendepuffer

16 Byte

 

 

Versorgungsspannung

über interne Systemversorgung

 

 

 

 

 

 

Potentialtrennung

500 V System/Versorgung

 

 

Bitbreite intern

1 x 40 Bit, 1 x 8 Bit Kontrolle/Status

 

 

 

 

 

 

Konfiguration

keine, optional über Software-Parameter einstellbar

 

 

Betriebstemperatur

0 °C ... + 55 °C

 

 

 

 

 

 

Anschlusstechnik

CAGE CLAMP ; 0,08 mm2 - 2,5 mm2, AWG 28 – 14,

 

 

 

8 – 9 mm Abisolierlänge

 

 

Abmessungen (mm) B x H x T

12 x 64* x 100 (*ab Oberkante Tragschiene)

 

 

 

 

 

 

Voreinstellung:

 

 

 

Übertragungsrate

9600 Baud

 

 

Bitbreite intern

1 x 24 Bit in/out, 1 x 8 Bit Kontrolle/Status

 

 

 

 

 

Beschreibung TTY:

Die TTY Schnittstellenklemme ermöglicht den Anschluss von Geräten mit TTY Interface an das WAGO I/O-System. Damit lassen sich auch Gateways von den durch das WAGO I/O-System unterstützten Feldbussen zur TTYSchnittstelle realisieren. Die Klemme unterstützt keine höheren Protokollebenen. Die Kommunikation ist vollkommen transparent zum zugehörigen Feld- bus-Master. Hierdurch wird ein breiter Anwendungsbereich der seriellen Schnittstellenklemme erreicht. Die eventuell benötigten Kommunikationsprotokolle können im Feldbus-Master flexibel programmiert werden.

Der 128 Byte große Empfangspuffer ermöglicht den Einsatz der Klemme auch bei hohen Übertragungsraten. Bei geringen Datenübertragungsraten ist die Auswertung der Empfangsdaten in Tasks mit geringer Priorität ohne Datenverlust realisierbar.

Der 16 Byte große Sendepuffer erlaubt das zügige Senden von größeren zusammenhängenden Daten.

Modulares I/O-System

LON

216 • Busklemmen

TTY Interface 750-651

Beachten

Die Standard Datenübertragung erfolgt mit 9600 Baud. Es werden 1 Startbit, 8 Datenbits und 1 Stopbit gesendet. Es erfolgt keine Paritätsgenerierung. Die Treiber sind in den Datenübertragungspausen hochohmig geschaltet. Die Datenflußkontrolle erfolgt durch die Anwendersoftware.

Beachten

Die TTY-Schnittstellenklemme arbeitet sowohl auf der Senderseite als auch auf der Empfängerseite passiv und enthält somit keine Stromquellen. Zum Datenaustausch muß eine aktive Gegenstelle benutzt werden oder eine zusätzliche Stromquelle zugeschaltet werden.

 

Empfänger mit

 

 

Stromquelle

 

Stromquelle

 

 

20 mA

 

20 mA

 

 

 

TxD TxD

TxD TxD

Empfänger

+

-

+

-

 

 

Sender mit

 

 

Stromquelle

 

 

 

 

 

Stromquelle

 

 

20 mA

 

20 mA

 

 

 

RxDRxD

RxDRxD

Sender

+

-

+

-

 

WAGO

WAGO

 

750-651

750-651

 

TxD TxD

+ -

RxDRxD

+-

WAGO 750-651

Stromquelle

20 mA

Empfänger

Sender

Punkt zu Punkt Verbindung

Punkt zu Punkt Verbindung mit passiven

mit aktiven Teilnehmern

Teilnehmern und zusätzlichen Stromquellen

Bus Verbindung mit einer Stromquelle und einem passiven Teilnehmer

Aufbau der Einund Ausgangsdaten:

Die Klemme erscheint am Bus wie eine kombinierte analoge Einund Ausgangsklemme mit 2 x 16 Bit Einund Ausgangsdaten. Die Übergabe der zu sendenden und empfangenen Daten erfolgt in bis zu 3 Ausgangsund 3 Eingangsbytes. Ein Steuerbyte und ein Statusbyte dienen zur Kontrolle des Datenflusses. Anforderungen werden durch den Wechsel (Toggle) eines Bits angezeigt. Die erfolgte Abarbeitung wird durch ein zugeordnetes Bit signalisiert. Es nimmt den Wert des Anforderungsbit an.

Die Eingangsbytes 0 bis 2 bilden den Speicherbereich für bis zu drei Zeichen, die von der Schnittstelle empfangen wurden. In den Ausgangsbytes 0 bis 2 werden die Zeichen übergeben, die gesendet werden sollen.

Das Steuerbyte enthält folgende Bits:

Bit 7

Bit 6

Bit 5

Bit 4

Bit 3

Bit 2

Bit 1

Bit 0

0

OL 2

OL1

OL0

0

IR

RA

TR

Diese Kon-

Anzahl der zu sendenden Zeichen,

Diese Kon-

Initializati-

Receive

Transmit

stante muß

die in den Ausgangsdaten abgelegt

stante muß

on request

acknow-

request

auf Null

wurden. OL2 ist immer 0.

auf Null

Inititalisie-

ledge

Sendean

gesetzt

z.B. OL2,OL1,OL0 = 0,1,1

gesetzt

rungs-

Empfangs-

forder-

werden

Drei Zeichen sollen gesendet

werden

anforde-

bestätigung

ung

 

werden und werden in den Aus-

 

rung

 

 

 

gangsbyte0, Ausgangsbyte1 und

 

 

 

 

 

Ausgangsbyte2 abgelegt.

 

 

 

 

Modulares I/O-System

LON

Busklemmen • 217

TTY Interface 750-651

Das Statusbyte enthält folgende Bits:

Bit 7

Bit 6

Bit 5

Bit 4

Bit 3

Bit 2

Bit 1

Bit 0

0

IL2

IL1

Il0

BUF_F

IA

RR

TA

Dieser

Anzahl der empfangenen Zeichen,

Meldung:

Initializati-

Receive

Transmit

Wert ist

die in den Eingangsdaten zur

Empfangs-

on acknow-

request

acknow-

immer Null

Verfügung stehen. IL2 ist immer 0.

puffer ist

ledge

Empfangs

ledge

 

z.B. IL2,IL1,IL0 = 0,1,0

voll

Initialisier-

anforder-

Übertra-

 

Zwei Zeichen wurden empfangen

 

ungs be-

ung

gungs

 

und stehen im Eingangsbyte0 und

 

stätigung

 

bestäti-

 

Eingangsbyte1 bereit.

 

 

 

gung

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit dem Steuerund Statusbyte erfolgt die Steuerung des Sendeund Empfangsbetriebs.

Klemme Initialisieren:

Setzen von IR im Steuerbyte

Initialisierung der Klemme

Sperren der Sendeund Empfangsfunktionen

Löschen der Sendeund Empfangsspeicher

Laden der Konfigurationsdaten in die serielle Schnittstellenklemme

Daten Senden:

TR=TA: Schreiben der zu sendenden Zeichen in Ausgangsbyte 0 bis 2

Anzahl der Zeichen wird in OL0 bis OL2 spezifiziert

Invertieren und Ausgeben von TR

Übergabe an den Sendepuffer ist erfolgt wenn TR=TA

Daten Empfangen:

RR≠ RA: in Eingangsbyte 0 bis 2 stehen Zeichen zur Verfügung

Anzahl der Zeichen wird in IL0 bis IL2 spezifiziert

Auslesen der Zeichen in IL0 bis IL2

Invertieren und Ausgeben von RA

Auslesen ist erfolgt wenn RR=RA

Das Senden und Empfangen von Daten kann gleichzeitig erfolgen. Die Initialisierungsanforderung wird bevorzugt ausgeführt und beendet sofort des Senden und Empfangen von Daten.

Beachten

Das Initialisierungsbit muss zurückgesetzt werden. Dieses kann gleichzeitig mit dem nachfolgenden Telegramm erfolgen.

Meldung: Empfangspuffer voll: (Bit 3)

Der Empfangspuffer ist voll. Daten, die jetzt empfangen werden, gehen verloren.

Modulares I/O-System

LON

218 • Busklemmen

TTY Interface 750-651

Ein Beispiel:

Die Klemme wird initialisiert.

- Das Initialisierungsbit wird im Steuerbyte gesetzt.

Ausgangsbyte

Steuerbyte

Ausgangsbyte 2

Ausgangsbyte 1

0

 

 

 

0x00

0000.0100

0x00

0x00

 

 

 

 

- Nachdem die Initialisierung erfolgt ist, wird im Statusbyte 0000.0100 zurückgegeben

Ein-

Statusbyte

Eingangs-

Eingangs-

 

gangs-

 

byte 2

byte 1

 

byte 0

 

 

 

 

 

 

XX

0XXX.X0XX

XX

XX

Klemme wird noch

 

 

 

 

initialisiert

XX

0XXX.X1XX

XX

XX

Initialisierung ist er-

 

 

 

 

folgt

Senden der Zeichenkette „Hallo“

-Die ersten drei Zeichen, das zurückgesetzte Initialisierungsbit und die Länge 3 wird übergeben.

 

Ausgangsbyte

Steuerbyte

Ausgangsbyte 2

Ausgangsbyte 1

 

0

 

 

 

 

‘H’ (0 x 48)

0011.0000

‘l’ (0 x 6C)

‘a’ (0 x 60)

 

 

 

 

 

-Das Sendeanforderungsbit TR wird invertiert

 

 

Ausgangsbyte

Steuerbyte

Ausgangsbyte 2

Ausgangsbyte 1

 

0

 

 

 

 

‘H’

0011.0001

‘l’

‘a’

-Die Daten wurden an den Sendepuffer übergeben, sobald TA=TR. Anschließend können weitere Zeichen gesendet werden

Ein-

Statusbyte

Eingangs-

Eingangs-

 

gangs-

 

byte 2

byte 1

 

byte 0

 

 

 

 

 

 

XX

0XXX.XXX0

XX

XX

Die Datenübergabe

 

 

 

 

läuft noch.

XX

0XXX.XXX1

XX

XX

Die Datenübergabe ist

 

 

 

 

erfolgt.

Modulares I/O-System

LON

Busklemmen • 219

TTY Interface 750-651

-Die letzten zwei Zeichen und die Länge 2 werden übergeben.

 

Ausgangsbyte

 

Steuerbyte

Ausgangsbyte 2

Ausgangsbyte 1

 

0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

‘l’

 

 

0010.0001

 

XX

 

‘o’ (0 x 6F)

-Das Sendeanforderungsbit TR wird invertiert

 

 

 

Ausgangsbyte

 

Steuerbyte

Ausgangsbyte 2

Ausgangsbyte 1

 

0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

‘l’

 

 

0010.0000

 

XX

 

‘o’

- Die Daten wurden an den Sendepuffer übergeben, sobald TR=TA.

 

Ein-

Status-

 

Eingangs-

 

Eingangs-

 

 

 

gangs-

byte

 

byte2

 

byte1

 

 

 

byte0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

XX

0XXX.XX

 

XX

 

XX

Die Datenübergabe läuft

 

 

X1

 

 

 

 

 

noch.

 

XX

0XXX.XX

 

XX

 

XX

Die Datenübergabe ist er-

 

 

X0

 

 

 

 

 

folgt.

Empfangen der Zeichenkette „WAGO“

-Sobald RA ≠ RR , stehen Zeichen in den Eingangsbytes bereit.

 

Ausgangsbyte

 

Steuerbyte

Ausgangsbyte 2

 

Ausgangsbyte 1

 

0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

XX

 

 

0XXX.000X

XX

 

 

XX

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein-

Status-

 

Eingangs-

 

Eingangs-

 

 

 

 

gangs-

byte

 

byte2

 

byte1

 

 

 

 

byte0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

XX

0XXX.0X0

XX

 

XX

Es stehen keine Empfangs-

 

 

 

X

 

 

 

 

 

 

daten an

 

‘W’

0011.0X1X

‘G’

 

‘A’

Die Daten stehen in den Ein-

 

 

 

 

 

 

 

 

 

gangsbytes bereit

-Nachdem die 3 Zeichen verarbeitet wurden, wird RA invertiert.

 

Ausgangsbyte

 

Steuerbyte

Ausgangsbyte 2

 

Ausgangsbyte 1

 

0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

XX

 

 

0XXX.001X

XX

 

 

XX

Modulares I/O-System

LON

220 • Busklemmen

TTY Interface 750-651

-Der Empfang weiterer Zeichen wird durch unterschiedliche Werte für RA und RR angezeigt.

Ein-

Status-

Eingangs-

Eingangs-

 

gangs-

byte

byte 2

byte 1

 

byte 0

 

 

 

 

XX

0XXX.0X1

XX

XX

Es stehen keine Empfangs-

 

X

 

 

daten an

‘O’

0001.0X0X

XX

XX

Die Daten stehen in den

 

 

 

 

Eingangsbytes bereit

-Nachdem das Zeichen verarbeitet wurde, wird RA invertiert.

Ausgangsbyte

Steuerbyte

Ausgangsbyte2

Ausgangsbyte1

0

 

 

 

XX

0XXX.000X

XX

XX

Beachten

0x23 ist ein Wert in Hexadezimaldarstellung

0101.1001 ist ein Wert in Binärdarstellung

Ein X wird verwendet, falls der Wert an dieser Stelle ohne Bedeutung ist. Ein XX bedeutet, dass der gesamte Wert ohne Bedeutung ist.

Modulares I/O-System

LON

Busklemmen • 221

RS485C Interface 750-653

4.5.1.1.12 RS485C Interface

750-653

 

13

14

 

Funktion

A

 

 

 

C

 

TxD

B

 

RxD

 

__D

 

TxD TxD

Datenkontakte

 

 

 

 

 

 

___

TxD

 

__

TxD

 

 

 

 

RxD RxD

 

 

 

 

___

RxD

 

 

RxD

 

M

M

 

Masse

 

 

Masse

 

S

S

 

Schirm

 

 

Schirm

 

750-653

 

Technische Beschreibung:

Diese Beschreibung ist nur für Hardund Softwareversion X X X X 2 C 0 3- - - - gültig. Diese Seriennummer ist auf der rechten Seite der Klemme aufgedruckt.

Die hier beschriebene Betriebsart entspricht der Konfiguration im Auslieferungszustand.

Diese Funktionsbeschreibung ist vorläufig und bezieht sich auf die voreingestellte Konfiguration. Die Klemme erlaubt vielfältige weitere Betriebsarten, die auf Rückfrage von der Firma WAGO einstellbar sind.

Die Schnittstellenklemme kann an allen Buskopplern des WAGO-I/O-

SYSTEM (mit Ausnahme der Economy Varianten) betrieben werden.

Modulares I/O-System

LON

222 • Busklemmen

RS485C Interface 750-653

Technische Daten:

Artikelnr.:

750-653

 

 

Übertragungskanäle

2,autom.Sende/Empfangsschaltung

Übertragungsrate

1200 - 19200 Baud

 

 

Bitverzerrung

-

Bitübertragung

nach ISO 8482/ DIN 66259 T 4

 

 

Bürde

-

Stromaufnahme (intern)

50 mA max.

 

 

Übertragungsstrecke

max. 500 m twisted pair

Empfangspuffer

128 Byte

 

 

Sendepuffer

16 Byte

Versorgungsspannung

über interne Systemversorgung

 

 

Potentialtrennung

500 V System/Versorgung

Bitbreite intern

1 x 40 Bit, 1 x 8 Bit Kontrolle/Status

 

 

Konfiguration

keine, optional über Software-Parameter einstellbar

Betriebstemperatur

0 °C ... + 55 °C

 

 

Anschlusstechnik

CAGE CLAMP ; 0,08 mm2 - 2,5 mm2, AWG 28 –

 

14,

 

8 – 9 mm Abisolierlänge

Abmessungen (mm) B x H x T

12 x 64* x 100 (*ab Oberkante Tragschiene)

 

 

Voreinstellung:

 

Übertragungsrate

9600 Baud

Bitbreite intern

1 x 24 Bit in/out, 1 x 8 Bit Kontrolle/Status

 

 

Beschreibung RS 485:

Die serielle Schnittstellenklemme ermöglicht den Anschluss von Geräten mit RS485oder RS488-Interface an das WAGO I/O-System. Damit lassen sich auch Gateways von den durch das WAGO I/O-System unterstützten Feldbussen zur RS485/RS488-Schnittstelle realisieren. Die Klemme unterstützt keine höheren Protokollebenen. Die Kommunikation ist vollkommen transparent zum zugehörigen Feldbus-Master. Hierdurch wird ein breiter Anwendungsbereich der seriellen Schnittstellenklemme erreicht. Die eventuell benötigten Kommunikationsprotokolle können im Feldbus-Master flexibel programmiert werden.

Der 128 Byte große Empfangspuffer ermöglicht den Einsatz der Klemme auch bei hohen Übertragungsraten. Bei geringen Datenübertragungsraten ist die Auswertung der Empfangsdaten in Tasks mit geringer Priorität ohne Datenverlust realisierbar.

Der 16 Byte große Sendepuffer erlaubt das zügige Senden von größeren zusammenhängenden Daten.

Modulares I/O-System

LON

Busklemmen • 223

RS485C Interface 750-653

Beachten

Die default Datenübertragung erfolgt mit 9600 Baud. Es werden 1 Startbit, 8 Datenbits und 1 Stopbit gesendet. Es erfolgt keine Paritätsgenerierung. Die Treiber sind in den Datenübertragungspausen hochohmig geschaltet. Die Datenflußkontrolle erfolgt durch die Anwendersoftware.

Beachten

Die Schnittstellenklemme kann sowohl in einer Busals auch in einer Punkt zu Punkt Verbindung eingesetzt werden. Bei Busverbindungen können auch Stationen verdrahtet werden, die nicht versorgt werden. Sie stören die Busverbindung nicht.

Empfänger

Abschluß

Abschluß

TxDTxD

 

TxDTxD

+

-

 

+

-

RxDRxD

Sender

RxDRxD

+

-

+

-

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sender und

Sender und

Sender und

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Empfänger

Empfänger

Empfänger

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

M M

M M

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

S

S

 

S

S

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

WAGO

WAGO

750-653

750-653

Punkt zu Punkt Verbindung Busverbindung

Aufbau der Einund Ausgangsdaten:

Die Klemme erscheint am Bus wie eine kombinierte analoge Einund Ausgangsklemme mit 2 x 16 Bit Einund Ausgangsdaten. Die Übergabe der zu sendenden und empfangenen Daten erfolgt in bis zu 3 Ausgangsund 3 Eingangsbytes. Ein Steuerbyte und ein Statusbyte dienen zur Kontrolle des Datenflusses. Anforderungen werden durch den Wechsel (Toggle) eines Bits angezeigt. Die erfolgte Abarbeitung wird durch ein zugeordnetes Bit signalisiert. Es nimmt den Wert des Anforderungsbit an.

Die Eingangsbytes 0 bis 2 bilden den Speicherbereich für bis zu drei Zeichen, die von der Schnittstelle empfangen wurden. In den Ausgangsbytes 0 bis 2 werden die Zeichen übergeben, die gesendet werden sollen.

Das Steuerbyte enthält folgende Bits:

 

Bit 7

Bit 6

Bit 5

Bit 4

Bit 3

Bit 2

Bit 1

Bit 0

 

 

0

OL 2

OL1

OL0

0

IR

RA

TR

 

 

Diese Kon-

Anzahl der zu sendenden Zeichen,

Diese Kon-

Initialization

Receive

Trans-

 

 

stante muß

die in den Ausgangsdaten abgelegt

stante muß

request

acknow-

mit

 

 

auf Null

wurden. OL2 ist immer 0.

auf Null

Inititalisier-

ledge

request

 

 

gesetzt

z.B. OL2,OL1,OL0 = 0,1,1

gesetzt

ungs anfor-

Empfangs-

Sende-

 

 

werden

Drei Zeichen sollen gesendet

werden

derung

bestäti-

an forde

 

 

 

werden und werden in den Aus-

 

 

gung

rung

 

 

 

gangsbyte0, Ausgangsbyte1 und

 

 

 

 

 

 

 

Ausgangsbyte2 abgelegt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Modulares I/O-System

LON

224 • Busklemmen

RS485C Interface 750-653

Das Statusbyte enthält folgende Bits:

Bit 7

Bit 6

Bit 5

Bit 4

Bit 3

Bit 2

Bit 1

Bit 0

0

IL2

IL1

Il0

BUF_F

IA

RR

TA

Dieser

Anzahl der empfangenen Zeichen,

Meldung:

Initializati-

Receive

Transmit

Wert ist

die in den Eingangsdaten zur Ver-

Empfangs-

on acknow-

request

acknow-

immer

fügung stehen. IL2 ist immer 0.

puffer ist

ledge

Empfangs

ledge

Null

z.B. IL2,IL1,IL0 = 0,1,0

voll

Initialisier-

anforder-

Übertrag-

 

Zwei Zeichen wurden empfangen

 

ungs be-

ung

ungs

 

und stehen im Eingangsbyte0 und

 

stätigung

 

bestäti-

 

Eingangsbyte1 bereit.

 

 

 

gung

Mit dem Steuerund Statusbyte erfolgt die Steuerung des Sendeund Empfangsbetriebs.

Klemme Initialisieren:

Setzen von IR im Steuerbyte Initialisierung der Klemme

Sperren der Sendeund Empfangsfunktionen Löschen der Sendeund Empfangsspeicher

Laden der Konfigurationsdaten in die serielle Schnittstellenklemme

Daten Senden:

TR=TA: Schreiben der zu sendenden Zeichen in Ausgangsbyte 0 bis 2 Anzahl der Zeichen wird in OL0 bis OL2 spezifiziert

Invertieren und Ausgeben von TR

Übergabe an den Sendepuffer ist erfolgt wenn TR=TA

Daten Empfangen:

RR≠ RA: in Eingangsbyte 0 bis 2 stehen Zeichen zur Verfügung Anzahl der Zeichen wird in IL0 bis IL2 spezifiziert

Auslesen der Zeichen in IL0 bis IL2 Invertieren und Ausgeben von RA Auslesen ist erfolgt wenn RR=RA

Das Senden und Empfangen von Daten kann gleichzeitig erfolgen. Die Initialisierungsanforderung wird bevorzugt ausgeführt und beendet sofort das Senden und Empfangen von Daten.

Beachten

Das Initialisierungsbit muss zurückgesetzt werden. Dieses kann gleichzeitig mit dem nachfolgenden Telegramm erfolgen.

Meldung: Empfangspuffer voll: (Bit 3)

Der Empfangspuffer ist voll. Daten, die jetzt empfangen werden, gehen verloren.

Modulares I/O-System

LON

Busklemmen • 225

RS485C Interface 750-653

Ein Beispiel:

Die Klemme wird initialisiert.

- Das Initialisierungsbit wird im Steuerbyte gesetzt.

Ausgangsbyte

Steuerbyte

Ausgangsbyte 2

Ausgangsbyte 1

0

 

 

 

0x00

0000.0100

0x00

0x00

 

 

 

 

- Nachdem die Initialisierung erfolgt ist, wird im Statusbyte 0000.0100 zurückgegeben

Ein-

Statusbyte

Eingangs-

Eingangs-

 

gangs-

 

byte 2

byte 1

 

byte 0

 

 

 

 

 

 

XX

0XXX.X0XX

XX

XX

Klemme wird noch

 

 

 

 

initialisiert

XX

0XXX.X1XX

XX

XX

Initialisierung ist er-

 

 

 

 

folgt

Senden der Zeichenkette „Hallo“

-Die ersten drei Zeichen, das zurückgesetzte Initialisierungsbit und die Länge 3 wird übergeben.

 

Ausgangsbyte

Steuerbyte

Ausgangsbyte 2

Ausgangsbyte 1

 

0

 

 

 

 

‘H’ (0 x 48)

0011.0000

‘l’ (0 x 6C)

‘a’ (0 x 60)

 

 

 

 

 

-Das Sendeanforderungsbit TR wird invertiert

 

 

Ausgangsbyte

Steuerbyte

Ausgangsbyte 2

Ausgangsbyte 1

 

0

 

 

 

 

‘H’

0011.0001

‘l’

‘a’

-Die Daten wurden an den Sendepuffer übergeben, sobald TA=TR. Anschließend können weitere Zeichen gesendet werden

Ein-

Statusbyte

Eingangs-

Eingangs-

 

gangs-

 

byte 2

byte 1

 

byte 0

 

 

 

 

 

 

XX

0XXX.XXX0

XX

XX

Die Datenübergabe

 

 

 

 

läuft noch.

XX

0XXX.XXX1

XX

XX

Die Datenübergabe ist

 

 

 

 

erfolgt.

Modulares I/O-System

LON

226 • Busklemmen

RS485C Interface 750-653

-Die letzten zwei Zeichen und die Länge 2 werden übergeben.

 

Ausgangsbyte

Steuerbyte

Ausgangsbyte 2

Ausgangsbyte 1

 

0

 

 

 

 

‘l’

0010.0001

XX

‘o’ (0 x 6F)

-Das Sendeanforderungsbit TR wird invertiert

 

 

Ausgangsbyte

Steuerbyte

Ausgangsbyte 2

Ausgangsbyte 1

 

0

 

 

 

 

‘l’

0010.0000

XX

‘o’

- Die Daten wurden an den Sendepuffer übergeben, sobald TR=TA.

Ein-

Status-

Eingangs-

Eingangs-

 

gangs-

byte

byte2

byte1

 

byte0

 

 

 

 

 

 

XX

0XXX.XX

XX

XX

Die Datenübergabe läuft

 

X1

 

 

noch.

XX

0XXX.XX

XX

XX

Die Datenübergabe ist er-

 

X0

 

 

folgt.

Empfangen der Zeichenkette „WAGO“

-Sobald RA ≠ RR , stehen Zeichen in den Eingangsbytes bereit.

 

Ausgangsbyte

 

Steuerbyte

Ausgangsbyte 2

 

Ausgangsbyte 1

 

0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

XX

 

 

0XXX.000X

XX

 

 

XX

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein-

Status-

 

Eingangs-

 

Eingangs-

 

 

 

 

gangs-

byte

 

byte2

 

byte1

 

 

 

 

byte0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

XX

0XXX.0X0

XX

 

XX

Es stehen keine Empfangs-

 

 

 

X

 

 

 

 

 

 

daten an

 

‘W’

0011.0X1X

‘G’

 

‘A’

Die Daten stehen in den Ein-

 

 

 

 

 

 

 

 

 

gangsbytes bereit

-Nachdem die 3 Zeichen verarbeitet wurden, wird RA invertiert.

 

Ausgangsbyte

 

Steuerbyte

Ausgangsbyte 2

 

Ausgangsbyte 1

 

0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

XX

 

 

0XXX.001X

XX

 

 

XX

Modulares I/O-System

LON

Busklemmen • 227

RS485C Interface 750-653

-Der Empfang weiterer Zeichen wird durch unterschiedliche Werte für RA und RR angezeigt.

Ein-

Status-

Eingangs-

Eingangs-

 

gangs-

byte

byte 2

byte 1

 

byte 0

 

 

 

 

XX

0XXX.0X1

XX

XX

Es stehen keine Empfangs-

 

X

 

 

daten an

‘O’

0001.0X0X

XX

XX

Die Daten stehen in den

 

 

 

 

Eingangsbytes bereit

-Nachdem das Zeichen verarbeitet wurde, wird RA invertiert.

Ausgangsbyte

Steuerbyte

Ausgangsbyte2

Ausgangsbyte1

0

 

 

 

XX

0XXX.000X

XX

XX

Beachten

0x23 ist ein Wert in Hexadezimaldarstellung

0101.1001 ist ein Wert in Binärdarstellung

Ein X wird verwendet, falls der Wert an dieser Stelle ohne Bedeutung ist. Ein XX bedeutet, dass der gesamte Wert ohne Bedeutung ist.

Modulares I/O-System

LON

228 • Busklemmen

Datenaustauschklemme 750-654

4.5.1.1.13 Datenaustauschklemme

750-654

 

13

14

 

Funktion

A

 

 

 

C

 

TxD

B

 

RxD

 

__D

 

TxD TxD

Datenkontakte

 

 

 

 

 

 

___

TxD

 

__

TxD

 

 

 

 

RxD RxD

 

 

 

 

___

RxD

 

 

RxD

 

M

M

 

Masse

 

 

Masse

 

S

S

 

Schirm

 

 

Schirm

 

750-654

 

Technische Beschreibung:

Diese Beschreibung ist nur für Hardund Softwareversion X X X X 2 C 0 0- - - - gültig. Diese Seriennummer ist auf der rechten Seite der Klemme aufgedruckt.

Die Datenaustauschklemme ermöglicht den Datenaustausch zwischen verschiedenen Feldbussystemen.

Zwei Busklemmen bilden ein Kommunikationspaar. Sie werden in Feldbusknoten initialisiert und über 2 paarig verdrillte Adernpaare miteinander verbunden.

Unabhängig vom Feldbussystem tauschen die Busklemmen Daten im Vollduplexverfahren aus. Die Daten im Ausgangsprozessabbild des FeldbusKopplers werden an den Kommunikationspartner gesendet, der diese in das Eingangsprozessabbild seines Kopplers übergibt, und umgekehrt.

In der Voreinstellung der Busklemme werden 32 Bit Eingänge und 32 Bit Ausgänge zwischen den Feldbussystemen übertragen. Die Datenaustauschzeit beträgt ca. 5 ms für 32 Bit E/A.

Der Datenaustausch mit dem Buskoppler wird durch die LED "Funktion" angezeigt. Die TxD und RxD LEDs signalisieren den Zustand der Signalübertragung.

Die Datenaustauschklemme kann an allen Buskopplern des WAGO-I/O-

SYSTEM (mit Ausnahme der Economy Varianten) betrieben werden.

Modulares I/O-System

LON

 

 

Busklemmen • 229

 

 

Datenaustauschklemme 750-654

 

 

 

 

 

Technische Daten:

 

 

 

 

 

 

 

Artikelnr.:

750-654

 

 

 

 

 

 

Übertragungskanäle

TxD und RxD, Vollduplex, 2 Kanäle

 

 

Übertragungsrate

62500 Baud

 

 

 

 

 

 

Bitübertragung

über 2 twisted pair mit Differenzsignalen

 

 

Leitungsimpedanz

120

 

 

 

 

 

 

Stromaufnahme (intern)

65 mA max.

 

 

Übertragungsstrecke

max. 100 m twisted pair

 

 

 

 

 

 

Versorgungsspannung

über interne Systemversorgung

 

 

Potentialtrennung

500 V System/Versorgung

 

 

 

 

 

 

Bitbreite intern

1 x 40 Bit Ein-/Ausgangsdaten, 1 x 8 Bit Kontrol-

 

 

 

le/Status

 

 

Konfiguration

keine, optional über Software-Parameter einstellbar

 

 

 

 

 

 

Betriebstemperatur

0 °C ... + 55 °C

 

 

Anschlusstechnik

CAGE CLAMP ; 0,08 mm2 - 2,5 mm2, AWG 28 – 14,

 

 

 

8 – 9 mm Abisolierlänge

 

 

 

 

 

 

Abmessungen (mm) B x H x T

12 x 64* x 100 (*ab Oberkante Tragschiene)

 

 

Voreinstellung:

 

 

 

Bitbreite intern

1 x 32 Bit in/out, 1 x 8 Bit Kontrolle/Status

 

 

 

 

 

Beschreibung der Datenaustauschklemme:

Die Datenaustauschklemme ermöglicht den Austausch von 4 (5) Byte zwischen verschiedenen Feldbussystemen durch Multiplexen über eine serielle Verbindung. Die Verzögerung durch den Multiplexer ist <5ms. Die integrierte Watchdog Funktion schaltet alle Ausgangsbits auf Null, falls für einen Zeitraum >200ms keine gültigen Informationen über die serielle Multiplex Leitung erfolgen.

Der 128 Byte große Empfangspuffer ermöglicht den Einsatz der Klemme auch bei hohen Übertragungsraten. Bei geringen Datenübertragungsraten ist die Auswertung der Empfangsdaten in Tasks mit geringer Priorität ohne Datenverlust realisierbar.

Der 16 Byte große Sendepuffer erlaubt das zügige Senden von größeren zusammenhängenden Daten.

Die Datenaustauschklemme wird als Punkt zu Punkt Verbindung angeschlossen. Bei der Verdrahtung der seriellen Muliplexverbindung sind RxD und TxD Leitungen gekreuzt.

Die folgenden Bilder zeigen die Punkt zu Punkt Verbindung und die interne Struktur der Datenaustauschklemme.

Modulares I/O-System

LON

230 • Busklemmen

Datenaustauschklemme 750-654

TxD TxD

+ -

RxD RxD

+-

M

M

S

S

WAGO 750-653

TxD TxD

+ -

RxD RxD

+-

M

M

S

S

WAGO 750-653

Punkt zu Punkt Verbindung

 

Eingangsbyte0

 

Internes

 

 

 

 

 

 

 

+ 5V

7

 

6

5

4

3

2

1

 

0

Steuerwerk

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10k

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RxD+

 

Eingangsbyte1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RxD-

7

 

6

5

4

3

2

1

 

0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10k

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eingangsbyte2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TxD+

7

 

6

5

4

3

2

1

 

0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TxD-

 

Eingangsbyte3

 

 

 

 

EN

 

 

 

 

 

 

 

M

7

 

6

5

4

3

2

1

 

0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

S

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eingangsbyte4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7

 

6

5

4

3

2

1

 

0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausgangsbyte0

7 6 5 4 3 2 1 0

Ausgangsbyte1

7 6 5 4 3 2 1 0

Ausgangsbyte2

7 6 5 4 3 2 1 0

Ausgangsbyte3

7 6 5 4 3 2 1 0

 

Ausgangsbyte4

 

 

 

 

Steuerbyte

 

 

 

 

 

Statusbyte

 

 

7

6

5

4

3

2

1

0

 

7

6

5

4

3

2

1

0

 

7

6

5

4

3

2

1

0

Aufbau der Einund Ausgangsdaten:

Die Klemme erscheint am Bus wie eine kombinierte analoge Einund Ausgangsklemme mit 1 x 32 (40) Bit Einund Ausgangsdaten. Die Übergabe der zu sendenden und empfangenen Daten erfolgt in bis zu 5 Ausgangsund 5 Eingangsbytes. Ein Steuerbyte und ein Statusbyte dienen zur Kontrolle des Datenflusses.

Das Steuerbyte enthält folgende Bits:

Bit 7

Bit

Bit

Bit 4

Bit 3

Bit 2

Bit 1

Bit 0

 

6

5

 

 

 

 

 

0

X

X

X

X

X

X

X

Diese Kon-

 

 

 

 

 

 

 

stante muß auf

 

 

 

werden nicht genutzt

 

 

Null gesetzt

 

 

 

 

 

 

 

werden

 

 

 

 

 

 

 

Modulares I/O-System

LON

Busklemmen • 231

Datenaustauschklemme 750-654

Das Statusbyte enthält folgende Bits:

Bit7

Bit

Bit

Bit4

Bit3

Bit2

Bit1

Bit0

 

6

5

 

 

 

 

 

0

X

X

RCVT1

RCVT2

CHK

OVR

PAR

Dieser Wert

 

 

Diese Klemme

Bei der

Falsche

Puffer-

Paritäts-

ist immer

 

 

ist im Timeout.

Gegenstelle

Prüfsumme

über-

fehler

Null

 

 

Als Reaktion

ist der Emp-

empfangen

lauf

oder fal-

 

 

 

werden die

fänger im

 

 

sche Da-

 

 

 

Ausgangsbits

Timeout

 

 

ten inner-

 

 

 

auf Null gesetzt

 

 

 

halb eines

 

 

 

(Watchdog)

 

 

 

Frames

Mit dem Steuerund Statusbyte erfolgt die Steuerung des Sendeund Emp- fangs-betriebs.

Überwachung der Multiplexstrecke:

Im Prozessabbild des sendenden Kopplers wird ein Bit ständig als „1“ gesetzt. Solange dieses Bit bei dem empfangenden Koppler eine „1“ ist, können die weiteren Eingangsbits ausgewertet werden. Wird das Bit zu „0“, so ist die Multiplex-Leitung gestört. Die weiteren Bits sind auf Grund der Watchdogfunktion auch Null.

Überwachung der Multiplexstrecke mit Rückmeldung:

Soll der sendende Koppler eine Rückmeldung von dem empfangenden Koppler erhalten, dann muß das empfangene Bit durch die Applikationssoftware als Ausgangsbit in das Prozessabbild übertragen werden. Die Übertragung ist erfolgreich, solange diese Bit „1“ ist.

Handshake:

Soll mit Hilfe der Datenaustauschklemme ein serieller Datenaustausch erfolgen, so kann der Handshake mittels „Toggle-Bits“ erfolgen. Hierfür werden ein Eingangsbit und ein Ausgangsbit reserviert. Sobald sich das Eingangsbit und das Ausgangsbit unterscheiden, ist von der Gegenstelle eine Anforderung eingetroffen. Sobald die Anforderung abgearbeitet wurde, wird das Ausgangsbit negiert (getoggelt).

Modulares I/O-System

LON

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