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Учебно-методическое пособие 2-й год обучения.doc
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01.07.2025
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Sport wird in Deutschland großgeschrieben

Die Deutschen sind eine Sportbegeisterte Nation. Sport in Deutschland eine sehr beliebte Freizeitbeschäftigung. Die Sportbegeisterung wird nicht nur bei Fernsehübertragungen am Bildschirm ausgelebt, sondern vor allen Dingen in den mehr als 86 000 Vereinen, die sich im Verband des Deutschen Sportbundes zusammengeschlossen haben. Fast jeder vierte Bundesbürger ist Mitglied in einem Sportverein. Neben den rund 26,6 Millionen Mitgliedern treiben weitere zwölf Millionen Menschen Sport, ohne einem Verein anzugehören.

Der Deutsche Sportbund. Dachorganisation des Sports ist der Deutsche Sportbund (DSB), der aus 16 Landessportbünden und zahlreichen Fachverbänden besteht. Rund 2,5 Millionen Menschen sind in diesen Verbänden ehrenamtlich aktiv: als Übungsleiter, Betreuer oder als Vorstandsmitglieder. So stehen den Sportbegeisterten rund 46 000 Sport- und Schulsportplätze zur Verfügung, dazu fast 30 000 Sport- und Gymnastikhallen und 5500 Hallen- und Freibäder.

Fußball wird in Tausenden von Amateurvereinen gespielt; er ist auch ein Zuschauermangnet bei den Spielen der Profi- Ligen, die während der Spielzeit jede Woche einige Hunderttausend in die Stadien locken. Dreimal hat die deutsche Nationalmannschaft die Fußball- Weltmeisterschaft gewonnen. Die beliebtesten Sportarten in Deutschland sind Fußball, Tennis und Reiten. Sportarten wie Tennis, Golf, Eishockey, Basketball finden immer mehr Anhänger.

Internationale Erfolge von solchen Stars, wie Steffi Graf, Anke Hubert, Boris Becker und Michael Stich haben Tennis zum Volkssport gemacht. Auch Michael Schumacher hat dem Motosport in Deutschland zu großer Popularität verholfen. Auch der Boxsport genießt seit den großen Kämpfen von Henry Maske und Axel Schulz wieder internationale Aufmerksamkeit.

Sport im Dienst der Menschen. Die meisten Bürger treiben Sport nicht, weil sie nach Höchstleistungen streben. Die Freude an der Bewegung und die Betätigung in der Gemeinschaft sind für sie wichtiger. Sport dient der Gesundheit und gleicht die Bewegungsarmut in der technisierten Welt aus. Jahr für Jahr zieht der Sport deshalb mehr Menschen an.

Das Angebot der Vereine wird immer breiter. In einem Verein kann man heute Fußball, Handball, Volleyball, Basketball, Tennis und Tischtennis spielen, turnen und Leichtathletik treiben. Sehr beliebt sind auch die Wassersportvereine; dazu gibt es Angebote für Behinderte, Senioren oder Mütter mit Kindern.

Dem Breiten- und Freizeitsport dienen auch die vom DSB durchgeführten Aktionen „Trimm dich“, „Sport für alle“ und „Im Verein ist Sport am schönsten“, in deren Rahmen Volkswettbewerbe im Laufen, Schwimmen, Radfahren, Skilaufen und Wandern veranstaltet werden. Millionen Sportbegeisterte nehmen alljährlich an diesen Wettbewerben teil.

Der Spitzensport. Für den Hochleistungssport gibt es in Deutschland Bundesleistungszentren und Olympiastützpunkte, in denen die Spitzenathleten umfassend betreut werden.

Die 1967 gegründete „Stiftung Deutsche Sporthilfe“ versteht sich als Sozialwerk des Sports und will den Sportlern eine soziale Absicherung gewährleisten, um den Athleten eine volle Konzentration auf ihren Sport zu ermöglichen. Sie will aber auch den Athleten zum späteren Einstieg in einen qualifizierten Beruf verhelfen. Die Stiftung ist keine staatliche Einrichtung. Ihre Mittel stammen aus Spenden, aus dem Verkauf von Sport- Sonderbriefmarken und aus den Einnahmen der Fernsehlotterie „Glücksspirale“.

Staatliche Sportförderung. Der Staat unterstützt die Sportorganisationen auf vielfältige Weise. Der Bund fördert ausschließlich den Hochleistungssport. Gefördert werden auch der Behindertensport und die internationalen Aktivitäten der Sportfachverbände.

Mit der Förderung des Hochleistungssport soll die weitere Entwicklung des Breitensports unterstützt werden.