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Das Schulsystem in der brd

Alle Kinder, die in Deutschland leben, müssen zur Schule gehen. Die Schulpflicht beginnt in der Regel im Herbst des Jahres, in dem ein Kind sechs Jahre alt wird. Die Schulpflicht dauert meist bis zum Ende des Schuljahres, in dem die Jugendlichen 18 Jahre alt werden.

Die meisten Kinder im Alter zwischen 3 und 6 Jahren gehen vor allem in den Kindergarten. Der Kindergarten gehört nicht zum staatlichen Schulsystem, sondern zum Bereich der Jugendhilfe. Träger der Kindergarten sind meist die Kirchen oder Betriebe und Vereine. Es gibt auch private Kindergarten. Der Besuch der Kindergarten ist freiwillg, aber nicht ganz kostenlos. Manche Kinder Besuchen den Kindergarten ganztags.

Mit 6 Jahren kommen die Kinder in die Grundschule. In Deutschland besuchen zunächst alle Kinder die Grundschule. Die Grundschulen umfassen die ersten vier Schuljahre, die werden von allen Kindern besucht. Der Unterricht umfasst in der Regel die Fächer Deutsch, Mathematik, Sachunterricht, Kunst, Musik und Sport. Im ersten Schuljahr bekommen sie keine Noten, nur ab II Klasse haben sie Zensuren.

Die Unterrichtsstunde dauert 45 Minuten, 30 Stunden pro Woche sind es in der Regel in den oberen Klassen. Es gibt auch Religionsunterricht an den Schulen und das ist ein verbindliches Fach.

Ob Hauptschule, Realschule oder Gymnasium, diese Frage stellt sich hier für alle Schüler in allen Bundesländern nach der Grundschule. Danach entscheiden meist die Lehrer und zum Teil die Eltern aufgrund der Noten, auf welche weiterführende Schule die Kinder gehen.

Früher war das Gymnasium eine Schule für die Elite. Die Schulzeit endet nach der 12. Jahrgangsstufe mit dem Abitur. Ein bestandenes Abitur berechtigt zu einem Studium an einer deutschen Hochschule bzw. Universität.

Die Hauptschule ist für Schüler gedacht, die nach dem Schulabschluss eine Lehre machen wollen. In der Hauptschule sollen die Schüler auf das Berufsleben vorbereitet werden. Am Ende erhalten die Schüler

einen Hauptschulabschluss. Die Hauptschule vermittelt eine allgemeine Bildung als Grundlage für eine praktische Berufsausbildung. Die Hauptschule wird zum größten Teil von Schülern mit größeren Lernschwierigkeiten besucht. Hier gibt es Probleme mit der Disziplin und sogar mit Drogen.

In der Realschule können die Schüler beispielsweise eine zweite

Fremdsprache lernen. Es wird mehr selbstständiges Lernen erwartet als in der Hauptschule. Die meisten Schulabgänger machen eine Ausbildung im

kaufmännischen oder medizinischen Bereich und streben einen Beruf wie z. B. Bankkaufmann, Chemielaborant, Industriekaufmann, Krankenschwester.

Wer keinen Abschluss geschafft hat, kann sich wenige Hoffnungen auf einen

Ausbildungsplatz machen, in dieser Fall wird später ein ungelernter Arbeiter.

Fragen zum Text:

  • Wieviele Jahre umfasst die Schulpflicht in der BRD?

  • Ist die Religionsunterricht ein verbindliches Fach?

  • Wieviele Etappen muss ein Schüler während seiner Aktivität vorbeigehen?

  • Von welchen Alter besucht man den Kindergarten?

  • Soll man für das Studium etwas bezahlen?

  • Bekommen die Schüler in der Grundschule Noten?

  • Ist das Gymnasium eine Schule für die Elite? Wer muss dorthin gehen?

  • Was lernt an in der Realschule?

  • Wen nennt man ein ungelernter Arbeiter?

  • Welche Probleme gibt es in der Hauptschule?

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