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Шепа_Методика.doc
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  1. Die wichtigsten theoretischen Konzeptionen der allgemeinen Methodik des fu

Die allgemeine Methodik des FU wird durch die wichtigsten theoretischen Konzeptionen fundiert: durch die Theorie der Sprachtätigkeit, Sprachkommunikation, Sprachlerntheorie und durch die Psychologie des FU. Zu der allerwichtigsten methodischen Kategorie gehört das Vorgehen. Das Vorgehen ist eine dem FU zugrunde liegende Ausgangskonzeption (z.B. behavioristisches Vorgehen, induktiv-bewusstes Vorgehen, kognitives Vorgehen, strukturell-funktionales Vorgehen, Tätigkeitsorientiertes Vorgehen).

  1. Die wichtigsten methodischen Kategorien und Begriffe

Die wichtigste methodische Kategorie ist das Lehrsystem. Ein reales Lehrsystem ist ein Modell des Lehr- und Erziehungsprozesses, das der bestimmten methodischen Grundkonzeption (einem Vorgehen) entspricht. Lehrer, Schüler, Grundkonzeption, Lehrmittel (technische und nichttechnische) bilden ein reales Lehrsystem.

Zu den Hauptbegriffen der Methodik gehören: Ziel, Inhalt, Methode, Verfahren und Mittel.

Das Hauptziel des Erlernens von Fremdsprachen ist die Fähigkeit zur Kommunikation, d.h. deren praktische Nutzung entweder bei beruflichen Tätigkeiten in Wirtschaft, Handel, Wissenschaft, Kultur, Bildung, Politik, Verteidigung usw. oder mehr für persönliche Zwecke. Ergebnisse des Unterrichts an allgemeinbildenden Schulen können als solide Grundlagen der Sprachbeherrschung sein. Mit den praktischen unlöslich verbunden sind die erzieherischen Wirkungen des Fremdsprachenlernens. Nicht zu unterschätzen sind auch die allgemeinbildenden Wirkungen des Fremdsprachenlernens: sein Beitrag zum vertieften Verständnis für die Eigenheiten der Muttersprache (MS) und Verbesserung auch des muttersprachlichen Könnens. Nicht zu vergessen ist schließlich auch einen nachhaltigen Effekt bei der geistig-logischen Entwicklung der Lernenden, der Schulung ihres Gedächtnisses, ihrer Kommunikabilität zu berücksichtigen.

Die Frage nach dem Inhalt (was lehren?) ist eine der wichtigsten für den DU in der Schule. Um diese Frage zu beantworten, sollen wir vor allem vom Charakter der Schülertätigkeit im Lehr- und Lernprozess ausgehen. Fremdsprachenerwerb ist vor allem eine Informationsverarbeitung. Die Schüler verarbeiten beim Fremdsprachenerwerb folgende Information: linguistische (d.h. Sprachmaterial vom Wort bis zum Text, sowohl Regeln für seine Organisation und Anwendung), sprachkulturelle (d.h. „sprachliche Kultur“), die auf muttersprachlicher Erfahrung basiert, landeskundliche, sprachkommunikative (d.h. die Kommunikationsfähigkeit im Rahmen von vier Sprachtätigkeiten – Hörverstehen, Sprechen, Lesen und Schreiben.)

Im Ganzen bilden diese vier Typen von Informationen den Inhalt des Fremdsprachenerwerbs in der Schule.

Auf die Frage „wie lehren“ kann man antworten, wenn wir den Begriff „Methode im weiten Sinne“ und „Methode im engen Sinne“ präzisieren.

Die Methode im weiten Sinne repräsentiert die Methodologie des Unterrichts (z.B. bewusst praktische Methode). Die Unterrichtsmethode im engen Sinne ist ein Verfahren für das Lehren und Lernen, um ein konkretes Ziel oder Teilziel zu erreichen (z.B., die Methode eines Deutschlehrers).

In der Methodik werden darüber hinaus Lehr- und Lernverfahren unterschieden. Lehrverfahren sind Teilhandlungen des Lehrers, die sich auf die Ausbildung von Kenntnis-, Fertigkeits- und Fähigkeitskomponenten des Könnens erstrecken. So unterscheiden wir beispielweise bei der Vermittlung lexikalischer Kenntnisse sprachliche und nichtsprachliche Semantisierungsverfahren.

Der Einsatz von Unterrichtsmitteln (UM) im FU ist darauf gerichtet, den Prozess der Bildung und Erziehung rationeller und effektiver zu gestalten. Der didaktisch- methodische Funktionsbereich eines Unterrichtsmittels ergibt sich aus den Zielen, dem Stoff, den wesentlichen Eigenschaften der jeweiligen Unterrichtsmittelart und anderen Bedingungen.

Man unterscheidet visuelle, auditive und audiovisuelle Unterrichtsmittel. Die älteste und besonders zahlreich vertretene Kategorie bilden die visuellen Unterrichtsmittel. Sie sind in solche mit Bild- und mit Schriftdominanz zu gliedern. Das sind: Bildapplikationen, Bilderserien, Bildkarten, Diafilme, Wandbilder, Wandbild- und Lichtbildreihen.

Hierzu kommen auch vom Lehrer bzw. Schüler selbstgefertigte Zeichnungen, Reproduktionen oder Bilder aus Zeitschriften.

Zu den Unterrichtsmitteln mit schriftsprachlichem Charakter zählen Grammatiktafeln und Buchstabenkarten.

Landkarten und Stadtpläne sind ungeachtet der sprachlichen und geographischen Zeichen zu den bildartigen Unterrichtsmitteln zu rechnen.

Die auditiven Unterrichtsmittel sind heutzutage hauptsächlich durch Computer vertreten.

Die audiovisuellen Unterrichtsmittel werden durch Tonbildreihen, Ton-Diafilme, Tonfilme und Fernsehkurse repräsentiert.

Folien für das Lichtschreibgerät gewinnen zunehmend an Bedeutung, vor allem die vom Lehrer selbst entwickelten. Sie können sowohl bildartige als auch schriftliche Darstellungen enthalten.

Thema 2. STATUS DER UNTERRICHTSDISZIPLIN „FREMDSPRACHE“ bzw. „DEUTSCH“ UND FUNKTIONALINHALTLICHE KOMPONENTE DER BERUFLICHEN KOMPETENZ EINES FREMDSPRACHENLEHRERS

Plan:

  1. Die Konzeption des Lehrfaches „die Fremdsprache“ (FS):

    1. Drei Zielbereiche.

    2. Der Ausbildungsinhalt (Kenntnisse, Fertigkeiten, Fähigkeiten, Motivation).

  2. Persönlichkeitsprofil und Berufsbild eines Fremdsprachenlehrers.

    1. Berufsethos eines Fremdsprachenlehrers.

    2. Berufsbild eines Fremdsprachenlehrers (die theoretisch-linguistische, die kommunikative und die methodische Kompetenz).