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стилистика шпори.doc
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59. Redetypen. Grundprinzipien der Typen der Rede, ihre Charakteristik.

Rededarstellung ist ein Oberbegriff für die Wiedergabe einer Äußerung und für die Darstellung von Äußerungen in künstlerischer Literatur.

In einem Werk unterscheidet man die Autorenrede und die Figurensprache, d.h. die Äußerungen der im Text erscheinenden Personen.

1. Bei der direkter Rede kommt der Sprecher selbst zur Wort. Es ist eine wörtliche Äußerung einer Person. In der Publizistik oder Wissenschaft schaltet man direkte Rede in der Form eines Zitats ein. Direkte Rede äußert sich in Monolog oder Dialog.

2. Die indirekte Rede ist die Form der mittelbaren Redewiedergabe, wenn der Inhalt fremder Rede berichtet wird. Sie ist häufig in der Publizistik und der Wissenschaft anzutreffen. Ihre äußere Merkmale sind 3.P. statt 1. P. , oft Nebensatz (sagte dass, meinte dass),oft Konjunktiv statt Indikativ.

3. Die erlebte Rede ist eine Reflexionsdarstellung der Figuren, wenn sich die Perspektive des Autors und die der Figur vereinigen , so dass eine gemischte Autor-Personen-Perspektive entsteht. Für die erlebte Rede gibt es mehrere synonymische Bezeichnungen: verschleierte Rede, uneigentlich-direkte Rede, halbdirekte Rede, Imperfekt der Rede.

4. Eine Abart der erlebten Rede ist der innere Dialog. E ist in der Ich-Form durchgeführt, manchmal zusammenhängend, manchmal abgerissen, fragmentarisch.

60. Kriterien der Texte

Textsorte ist Begriff der Textlinguistik und bezeichnet empirisch vorgefundene Gemeinsamkeiten.

Textsortenklassifizierung: Textinterne Kriterien. Als textintern werden alle Komponenten bezeichnet, die ohne Rückgriff auf die (außersprachliche) Kommunikationssituation aus dem Text selbst erklärbar sind und die Struktur des Textes bestimmen. Textinterne Faktoren, die Textthematik, der Textinhalt, die Präsuppositionen, der Textaufbau und Textgliederung, die nonverbalen Textelemente, die Lexik, die Syntax, die suprasegmentalen Merkmale.

Textexterne Kriterien. Unter der Bezeichnung textextern werden alle einen Text betreffenden Komponenten zusammengefasst, die aus der Situation der Textproduktion bzw. der Textrezeption erklärbar sind oder sich auf das voraussetzbare Wissen der Textverwender beziehen. Textexterne Faktoren, die Person des Senders, die Intention des Senders, der Empfänger, das Medium, die Ortspragmatik, die Zeitpragmatik, der Anlass, die Textfunktion.

Eine Textsorte umfasst Texte, die sich von anderen Texten durch bestimmte (sprachwissenschaftlich festgestellte) Merkmale unterscheiden, die nur für diese Texte gelten.

Verschiedene sprachwissenschaftliche Ansätze führen zu unterschiedlicher und nicht unumstrittener Differenzierung der Textsorten. Textsorten werden beschrieben über textexterne aber auch textinterne Kriterien, z.B.

•soziale Beziehungen (Beziehungen der Teilnehmer zueinander, Partnerorientiertheit, Partneraktivität, Passivität, Rezeptionshaltung;

•Übermittlungsform (mündlich oder schriftlich; dialogisch, monologisch; engagiert, wenig bis gar nicht interessiert; spontan bis genau festgelegt; öffentlich, nichtöffentlich, privat);

•inhaltsbestimmte Funktion (Fachtexte, Hörtexte, Informationstexte, Sachtexte usw.);

•Zielsetzung (Illokutionen) (informieren, veranlassen, überreden, überzeugen, Kontakt aufnehmen, pflegen, Empfindungen ausdrücken usw.).

•Ausdrucksformen (Grammatik, Lexik); •Stil.