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  1. Binnendeutsches“ Standarddeutsch (Bundesdeutsch);

  2. Österreichisches Deutsch: Austriazismen;

  3. Schweizerdeutsch: Helvetismen.

Diese nationalen Varietäten unterscheiden sich durch ihre nationalen Varianten, z.B.: сметана: Sahne (Deutschland), Rahm (die Schweiz), Schlag (Österreich), die man Austriazismen, Helvetismen und Teutonismen (Deutschlandiesmen) nennt.

1) Österreichisches Standarddeutsch: Austriazismen

Der deutsche Wortschatz in Österreich ist regional, funktional und sozial gegliedert. Dabei hat er süddeutschen Charakter. 88 % aller Österreicher sprechen Deutsch als Muttersprache. Die sprachliche Situation in Österreich ist dem angrenzenden Süddeutschland ähnlich, dennoch gibt es österreichische Spezifika. Die spezifischen Lexeme nennt man Austriazismen, die es sowohl in den Dialekten als auch in der Standardvarietät gibt. Beispiele von typischen Austriazismen: Bub statt Junge, Kren statt Meerrettich, Jänner statt Januar, Matura statt Abitur, Paradeiser statt Tomaten, Fleischhauer statt Metzger, Kundmachung statt Bekanntmachung usw.

2) Schweizer Standarddeutsch: Helvetismen

Schweizerdeutsch kann sowohl Schwyzerdütsch (also Dialekt), als auch Schweizer Standarddeutsch bezeichnet. Man muss diese beiden Varietäten nicht verwechseln – die erste ist regionale, die zweite – nationale Sprachvarietät. Standarddeutsch ist offiziellen Anlässen und der schriftsprache vorbehalten; Schwyzerdütsch wird vor allem im alltäglichen Leben verwendet.

Schwyzerdütsch ist eine Sammelbezeichnung für die zum Alemannischen gehörenden Dialekte auf dem Gebiet der Schweiz. Alemannisch wird auch in Deutschland (Baden-Württemberg, bayrisches Schwaben), im Elsass, in Liechtenstein und im Westen Österreichs gesprochen. Der Dialekt in der Sachweiz wird in allen Sprechsituationen (auch in den Medien) verwendet. Der Dialekt in der Schweiz hat einen sehr hohen Stellenwert in der Gesellschaft.

Die schweizerische Standardvarietät ist zwar Schriftsprache und wird an den Schulen, Universitäten gelehrt, in der Kirche, in offiziellen Reden, in Radio- und Fernsehansagen gesprochen. Aber viele Deutschschweizer können es nicht sprechen, was der Schweizer Regierung Sorgen macht.

Beispiele von Helvetismen: Salär “Gehalt”, Konfiserie, Patisserie

“Konditorei”, Nachtessen “Abendbrot”, der Anken “Butter”, Tram “Straßenbahn”, Spital “Krankenhaus” usw. Bonbon hat in der deutschsprachigen Schweiz mehrere dialektale Varianten (Zältli, Täfeli, Tröpsli und Zückerli).

Am 7. Ougust wird üse Hans 50 Jahr jung. – Am 7. August wird unser Hans 50 Jahre alt.

Härzlechi Grüess schike euch Müller’s us Bränzikofe. – Herzliche Grüsse schicken Euch Müllers aus Brenzikofe.

3) “Binnendeutsches” Standarddeutsch (Teutonismen bzw. Germanismen)

Das deutsche Standarddeutsch überdacht die regionalen Dialekte und Umgangssprachen im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Sie ist eine aktivierte Schriftsprache mit gewissen landschaftlichen Färbungen. Sie ist die Sprache der kulturellen Funktion, also Kultursprache, auch Standardsprache genannt. Zu den wichtigsten Merkmalen der Schriftsprache gehört die Überwindung der landschaftlichen und sozialen Begrenztheit. Dieses Standarddeutsch ist aber auch nicht völlig homogen (однорідний). Innerhalb des bundesdeutschen Standards gibt es Ausdrücke, die in keiner der anderen nationalen Varietäten verwendet werden. Sie sind nur innerhalb Deutschlands üblich. Man nennt sie Teutonismen. Die Teutonismen werden wegen der geografischen Stärke Deutschlands in Österreich und der Deutschschweiz eher verstanden als Austriazismen und Helvetismen in Deutschland. Z.B.:

Pfannkuchen = schweiz. / österr. Palatschinke

Quark = schweiz. / österr. Topfen usw.

Neben den Standardvarietäten des Deutschen existieren deutsche Dialekte (Mundarten) und Umgangsprachen, die im mündlichen Sprachgebrauch genutzt werden.