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Самостійна робота eine episode aus der geschichte der ukraine die ukrainische befreiungsbewegung unter bogdan chmelnizkyj

In den 30-er Jahren des 17. Jahrhunderts verstärkte sich der politische Druck in der Ukraine. Deshalb nahmen an den Protestbewegungen nicht nur Kosaken, sondern auch die einfache Stadtbevölkerung und die Bauern teil. Sie erhoben sich immer wieder in Aufständen gegen die polnisch – litauische Herrschaft.

Einer der größten Volksaufstände in dieser Zeit war der Aufstand unter der Führung von Bogdan Chmelnizkyj. Er begann im Jahre 1648.

In diesem Jahr wurde Chmelnitkyj in der Saporoger Sitsch zum Hetmann proklamiert. Er erklärte, daß das Ziel des Aufstandes die Befreiung des ukrainischen Volkes und der Kampf für den orthodoxen Glauben sei.

Im Sommer 1649 gewannen die Kosaken eine Schlacht und schlossen einen Vertrag mit dem polnischen König ab. Laut diesem Vertrag bekamen die Kosaken mehr Privilegien. Der König versprach auch die orthodoxe Kirche nicht zu diskriminieren. Das war aber nur eine kurze Pause. Im Jahre 1651 fand die Schlacht bei Berestetschko statt, wo die Kosaken niedergeschlagen wurden.

So war B. Chmelnizkyj gezwungen, nach einem Verbündeten zu suchen, er versuchte ein Bündnis mit dem Moskauer Reich zu schließen. Das war aber nicht leicht, weil der russische Zar keinen militärische Konflikt mit Polen-Litauen wollte.

Trotzdem wurde, nachdem zwei kosakische Delegationen nach Moskau (1652 und 1653) kamen, ein Militärbündnis zwischen der Ukraine und Rußland geschlossen. Das geschah am 8. Januar 1654 in Perejaslaw, wo ein Vertrag unterschrieben wurde, der für das Zusammenleben der beiden Länder von großer Bedeutung war.

DIE UKRAINISCHE JUGEND UND IHRE PROBLEME

Die heutige ukrainische Jugend ist unkompliziert, gesellig und sportlich. Viele Jugendliche möchten möglichst schnell erwachsen werden, um sich unabhängig zu fühlen. Wegen der schwierigen wirtschaftlichen Situation in der Ukraine haben viele junge Menschen Angst vor der Zukunft. Nicht alle haben leider die Möglichkeit, eine gute Ausbildung zu bekommen. Einige Jugendliche sind auch nach dem Studium arbeitslos. Das führt oft zu Kriminalität, Alkohol – und Rauschgiftsucht.

Es gibt aber auch ewige Probleme. Die meisten Jugendlichen können autoritäre Methoden nicht akzeptieren, weder bei den Eltern noch bei den Lehrern. Sie wünschen sich mehr Verständnis von den Eltern und Lehrern. Die Erwachsenen sind nicht immer mit der Art, wie sich ihre Kinder kleiden und verhalten, einverstanden. Für Jugendliche ist dies aber meist nicht nur eine Modefrage, sondern eine Frage ihrer Wertvorstellung, die in ihrem Alter oft von einem Extrem ins andere schwankt.

Die ukrainischen Jugendlichen haben vielseitige Interessen. Sie interessieren sich für Lesen, Sport, Musik und Kunst. Sie besuchen gern Kinos und Diskos, veranstalten Parties, um sich gute Musik anzuhören und zu tanzen.

Die heutigen Jugendlichen interessieren sich auch für das Leben der ausländischen Jugend. Viele unternehmen Reisen ins Ausland und knüpfen Kontakte mit den ausländischen Altersgenossen.