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Industrie Deutschlands

Deutschland ist ein hochentwickeltes Industrieland mit einer intensiven Land­wirtschaft. Die wissenschaftlich-technische Entwicklung bestimmt auch die Ent­wicklung der deutschen Industrie. Dabei spielt die Frage des Umweltschutzes eine wichtige Rolle. Das neue Prinzip heißt Ökonomie und Ökologie.

Eine besondere Bedeutung hat die Entwicklung der Elektro- und elektronischen Industrie, der Fahrzeug-, Flugzeug-, Computer- und Energieproduktion, des Maschinenbaus, der Metallurgie und der Chemie. Der Maschinenbau nimmt in der Industrieproduktion der ganzen Bundesrepublik eine wichtige Stelle ein. Ein beson­ders produktiver Zweig des Maschinenbaus ist die Elektroindustrie. Ähnlich wie die Elektroindustrie spielt auch die Feinmechanik/Optik eine bedeutende Rolle. Die Eisen- und Stahlindustrie konzentriert sich in wenigen Gebieten. Auch für die Ver­teilung der chemischen Industrie ist die Konzentration in einigen großen Ballungs­gebieten charakteristisch1.

Die meisten2 Kraftwerke der BRD sind Wärmekraftwerke. Sie verbrauchen als Brennstoff Stein- und Braunkohle. In den letzten Jahrzehnten sind viele Atom­kraftwerke entstanden. Aber es gibt viel Streit über die Atomkraft.

Die wichtigen Industriegebiete Deutschlands sind: das Rhein-Ruhrgebiet (in Nordrhein-Westfalen), das Rhein-Main-Gebiet bei Frankfürt, das Saarland, Ham­burg, Bremen, Hannover, Stuttgart, München, Leipzig, Berlin, Erlangen, Nürnberg, Halle, Zwickau.

Studium. Vor dem Stundenplan

Nina und Oxana stehen vor dem Stundenplan.

N. Montags haben wir drei Doppelstunden: Eine Vorlesung (VL) (Darstellende Geometrie, Gebäude 17, Audimax1) und zwei Seminare (S): höhere Mathematik und Fremdsprache.

O. Nicht so schnell bitte, ich möchtemitschreiben.

Nina liest vor.

Zeit

Montag

Dienstag

Mittwoch

8.00-920

Darstellende Geometrie (VL)

Physik (S)

Chemie (VL)

9.35-10.55

Höhere Mathematik (S)

Theoretische Mechanik (VL)

Rechentechnik (S)

11.10-12.30

Fremdsprache (S) '

Ethik (VL)

Sport

12.45-14.05

Höhere Mathematik (S)

Zeit

Donnerstag

Freitag

Samstag

8.00-9.20

Werkstoffkunde (S)

Fremdsprache (S)

Polymer-Chemie (VL)

9.35-10.55

Höhere Mathematik (VL)

Physik (VL)

Rechentechnik (S)

11.10-1230

Kulturgeschichte (VL)

Theoretische Mechanik (VL)

Sport

1145-14.05

Darstellende Geometrie (S)

I. Hallo, ihr zwei!

Was macht ihr denn hier? Ihr habt also die Aufnahmeprüfungen erfolgreich bestanden! Ich gratuliere.

N. Ignat, bist du es? Stell dir vor, wir sind jetzt Studentinnen. Oxana und ich

studieren Gerätebau. Ich habe gehört, dein Fach ist Bauwesen.

I. Richtig. Und zwar will ich Architekt und Bauingenieur werden.In der Schule

habe ich immer Hochhäuser, sogar Wolkenkratzer gemalt. Jetzt aber wollen viele Leute Einfamilienhäuser mit Garten haben, deshalb will ich Häuser entwerfen und bauen.

O. Ja, das ist heute wichtig. In welchem Studienjahr bist du? Hast du schon ein Praktikum gemacht?

I. Ich bin im vierten Studienjahr und habe schon zweimal ein Praktikum gemacht. Erst habe ich als Hilfsarbeiter auf einer Baustelle gearbeitet und dann Bauprojekte in einem Büro studiert und Zeichnungen kopiert.

Im 10. Semester schreibe ich meine Diplomarbeit und komme bestimmt in ein Konstruktionsbüro.

N. Kannst du noch mehr vom Studium und von der Hochschule erzählen? Welche Fächer hast du studiert? Wie hast du die Prüfungen abgelegt?

O. Bist du schon mal durchgefallen?

I. Du bist aber neugierig! Leider kann ich jetzt nicht weitererzählen. Ich muß zum Unterricht zurückgehen. Ihr könnt mich ja am Abend besuchen. Dann reden wir weiter. Übrigens, Nina, was macht eigentlich dein Bruder? Er ist lange nicht hier gewesen. Ist er mit dem Studium an der Linguistischen Uni fertig?2 Welche Sprachen kann er jetzt?

N. Du bist aber auch neugierig. Aber heute abend sehen wir uns ja. Wann sollen wir eigentlich kommen und wo wohnst du?

I. Kommt doch um 6 Uhr abends. Ich wohne ziemlich weit vom Zentrum: In der Soltysstraße, ... Nehmt den Bus Nr. 20. Dann sind es fünf Haltestellen, dort findet ihr es schon.

Also, bis dann!

O.Danke, wir kommen bestimmt!

Die Staatsform der BRD

K. Ich möchte noch mehr über die BRD hören. Erzähle mir bitte etwas über die Staatsform Deutschlands.

A. Gem. Deutschland ist ein Bundesstaat. Es hat ein parlamentarisches Regie­rungssystem. Staatsoberhaupt ist der Bundespräsident, Regierungschef ist aber der Bundeskanzler. Die Bürger wählen die Abgeordneten des Bundestages. Diese gehören verschiedenen Parteien an. Der Bundestag wählt den Bundeskanzler. Manchmal bilden mehrere Parteien eine Regierungskoalition. Eine Partei mit absoluter Mehrheit kann auch allein regieren. Der Bundeskanzler schlägt die Minister vor. Der Bundespräsident bestätigt den Bundeskanzler und seine Regierung.

K. Ich möchte auch wissen, welche Rechte die Bundesländer haben.

A. Die Bundesrepublik als Ganzes hat ein Grundgesetz, einen Bundestag, einen Bundeskanzler und einen Bundespräsidenten. Jedes Land hat entsprechend eine Landesverfassung, einen Landtag und einen Ministerpräsidenten.

Die Bundesländer sind in der Schul-, Bildungs- und Kulturpolitik selbständig, natürlich nur im Rahmen des Grundgesetzes. Sie haben noch viele andere Rechte. Insbesondere im Bundesrat, der Vertretung der Länder, können sie die Politik der Bundesrepublik mitbestimmen. Der Bundesrat muß vielen Gesetzen des Bundestages zustimmen.

K. Danke flir die interessanten Informationen. Jetzt weiß ich mehr über die Bun­desrepublik Deutschland.

Hamburg

Hamburg ist die größte Hafenstadt der BRD und ein Stadtstaat, d. h., gleichzeitig eine Stadt und ein Land. Der Hamburger Bürgermeister ist gleichzeitig Minister­präsident. Hamburg ist eine Stadt mit viel Wasser. Es gibt zwei Flüsse (die Elbe und die Alster), mehr Kanäle als in Venedig und über 2000 Brücken. Im Hambur­ger Hafen arbeiten Tausende von Menschen. Hier kommen jährlich etwa 20 000 Schiffe an und bringen etliche Millionen Tonnen Waren aus aller Welt. Hamburg ist auch eine Pressemetropole. Zeitungen und Zeitschriften aus Hamburg liest man überall in der Bundesrepublik. Besonders bekannt sind: die „Bild"-Zeitung (ein Boulevardblatt1 mit 5 Millionen Exemplaren pro Tag), „Die Zeit" (eine Wochen­zeitung), der „Stern" (eine Illustrierte), der „Spiegel" (ein politisches Nachrichten­magazin) und „Hör zu" (eine Fernsehprogramm-Zeitschrift). Außerdem ist Ham­burg auch eine Kultunnetropole: Hier gibt es 20 Museen, 17 Theater, 60 Kunst­galerien und fast 100 Kinos.

Hamburg hat wie viele Großstädte seine Probleme: Der Schiffsverkehr und die Industrie nehmen immer mehr zu, und das führt zu einer starken Verschmutzung der Elbe und der Nordsee. Die Fische sterben und die Fischindustrie geht langsam kaputt. Die Stadt braucht immer mehr Energie für die Industrie und die privaten Haushalte. Hamburg möchte deshalb weitere Atomkraftwerke bauen. Aber viele Hamburger wie auch viele Leute in aller Welt wollen keine Atomenergie und pro­testieren dagegen.

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