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Temy_Vitebsk_Belarus_Germania.doc
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Die städte der republik belarus

Die älteste Stadt in Belarus ist Polozk. Als befestigter Ort, Zentrum von Handwerk und Handel, entstand sie im Jahre 862 an der Westlichen Dwina. Die zweite Stadt war Witebsk, das Jahr ihrer Geburt ist 974. Dann entstanden Turow im Polessje (980) und Isjaslawl, das heutige Saslawl. Später entstanden Brest 1019, Braslaw 1065, Minsk 1067, Orscha 1067, Pinsk 1097, Sluzk 1116, Grodno 1128, Gomel 1142, Neswish .1223, Nowogrudok 1235 und Mogiljow 1267.

Minsk

Völlig zerstört in den Kriegsjahren, wurde die Hauptstadt Minsk in kurzer Zeit aus Schutt und Asche wiederaufgebaut. Vor dem Krieg zählte Minsk 240 000 Einwohner, gegenwärtig sind es mehr als 1, 7 Millionen.

Minsk ist ein bedeutendes politisches, wirtschaftliches, wissenschaftliches und kulturelles Zentrum unseres Landes. Seine Betriebe liefern mehr als ein Viertel der Industrieproduktion Belarus. In der Industrie der Stadt nimmt der Maschinenbau mit zahheichen Zweigen den 1. Platz ein. Ebenso entwickelt sind Leicht- und Lebensmittelinduslrie,Holzverarbeitung, Chemie, Baumaterialien- und polygraphische Industrie. Außerdem ist Minsk ein wichtiger Knotenpunkt für Eisenbahnlinien, Fernverkehrsstraßen und Fluglinien.

In der Stadt gibt es 14 Hochschulen und Universitäten; die Akademie der Wissenschaften und mehr als 50 Forschungsinstitute haben auch hier ihren Sitz.

Gomel

Die zweitgrößte Stadt Belaruslands ist Gomel. Gomel ist eines der schönsten Gebietszentren der Republik, Hafen am Dneprnebenfluß Sosh, wichtiger Eisenbahnknoten und bedeutendes Industriezentrum. In Gomel arbeiten 18 Maschinenbaubetriebe, darunter eine Werkzeugmaschinenfabrik, Werke für Landmaschinen, Wälzlager. Meßtgeräte, Elektroapparaturen u.a.

Neben einem dichten Netz von allgemeinbildenden Schulen hat die Stadt eine Uni, eine Ingenieuerhochschule für Eisenbahntransport, und eine Polytechnische Hochschule.

In Gomel gibt es 2 Theater, ein Zirkus, eine Philharmonie, Kinos, Kulturpaläste und ein schöner Kultur- und Erholungspark, der im vorigen Jahrhundert angelegt wurde und wo sich der Palast des Fürsten Paskewitsch und die Peter-Pauls-Kathedrale befinden.

Witebsk

Diese Stadt an der Westlichen Dwina wurde 974 gegründet als ein Handelszentrum auf dem Weg "von den Warägern zu den Griechen". An führender Stelle in der Wirtschaft der Stadt stehen heute die Textil- und Bekleidungsindustrie. Witebsk hat 4 Hochschulen, die medizinische, technologische Universität, staatliche Universität, die Akademie für Veterinärmedizin. In der Stadt gibt es viele Sehenswürdigkeiten: z.B. das Schmyrew-Museum, Botanischer Garten, das dramatische nationale "Jakub Kolas" Theater. Von den Bauwerken der Vergangenheit blieben in Witebsk nur das Rathaus (18. Jh) und der 1712 nach klassizistischen Traditionen erbaute Gouvemeurpalast erhalten. Das architektonische Stadtbild bestimmen heute völlig neue Züge.

Mogiljow

Mogiljow ist unter den Gebietszentren das jüngste und wurde im 13Jh. gegründet. Das im Krieg bis auf die Grundmauern zerstörte Mogiljow wurde in Friedenszeiten wieder aufgebaut und wuchs zu einem bedeutenden Industriezentrum Belarus heran. Heute ist es vor allem eine Stadt der Großchemie. Hier befindet sich die größte Vereinigung "Chimwolokno" (Chemiefaser). In der Stadt gibt es 3 Hochschulen: die Padagogische, die Technologische und die Hochschule für Maschinenbau.

Grodno

Grodno liegt im Westen Belaruslands am Fluß Neman. Die Stadt zählt heute über 50 Betriebe der Leichtindustrie mil Textil-, Bekleidungs- und Lederwarenfabriken. Die chemische Industrie stellt Mineraldünger und Kunstfasern her. In der Stadt werden Fachleute an 8 Fach- und 3 Hochschulen ausgebildet.

Denkmäler der Geschichte und Kultur sind in Grodno zahlreicher als in anderen Städten erhalten geblieben. Zu ihnen gehören das im 11.Jahrhundert erbaute Alte und das Neue Schloß (18. Jh), die Bernhardiger, die Brigitten- und die Franziskanerkirche (17.Jh).

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