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Verben:

ansteigen/stieg an/ist angestiegen

entfallen/entfiel/ist entfallen

ermöglichen

erwirtschaften

erzeugen

liefern

pachten

umfassen

ADJEKTIVE, PARTIZIPIEN UND REDEWENDUNGEN:

einen guten Ruf genießen/genoß/hat genossen

flachsbearbeitend

in den Export gehen/ging/ist gegangen

Maßnahmen treffen/traf/hat getroffen

rohstoffarm

vorbildlich

1 Aus welchen teilen werden die zusammengesetzten Substantive gebildet? Wie heißen sie auf Russisch?

Das Industriegüterangebot, das Verkehrsnetz, das Ausbildungsniveau, die Arbeitskräfte, die Wettbewerbsfähigkeit, die Außenhandelförderung, die Rezessionsperiode, das Industrieerzeugnis, das Lebensniveau, das Re-gierungsprogramm, der Durchschnittslohn, die Dienstleistung, das Brutto-inlandsprodukt, der Chemiestandort, der Handelspartner, die Natur-bedingung, die Landwirtschaft, der Privatlandwirt, die Ernährungspolitik, die Tierhaltung, das Gartenbauerzeugnis, die Binnenwasserflotte, die Eisenbahn, der Nationalflughafen, das baumaterial.

2 Ergänzen Sie die Verben.

Liefern, gehen, genießen, umfassen, pachten, ansteigen, erzeugen, ermöglichen, entfallen, erwirtschaften.

1 Im Moment … auf die Industrie 36,4 Prozent des Brutto-inlandsproduktes. 2 Belarus … seine Kalidünger in viele Länder der Welt. 3 Die günstige geografische Lage der Republik … die Entwicklung des Verkehrsnetzes. 4 Die Landwirtschaft … 11 Prozent des Brutto-inlandsproduktes von Belarus. 5 Wenn der Landwirt kein Land im Privat-besitz hat, kann er ein Grundstück … . 6 Das Automobilwerk von Minsk … neben Lastwagen auch komfortable Busse. 7 Die Preise für Erdöl und Erdgas sind in den letzten Jahren wieder … . 8 Belarussische Milch-produkte … einen guten Ruf. 9 Der größte Teil des belarussischen Draht-kords … in den Export. 10 Das Netz der Binnenwasserstraßen von Belarus … mehrere schiffbare Flüsse und Kanäle.

Lesen Sie!

WIRTSCHAFT VON BELARUS

Industrie

Industrie spielt eine führende Rolle in der belarussischen Wirtschaft. Das Land ist rohstoffarm (Es gibt doch Vorkommen von Kali- und Stein-salzen, Phosphoriten, Eisenerz, Torf, Kalkstein, Kreide, Erdöl). Deswegen soll Belarus in der Wirtschaft mit einem hoch entwickelten Industrie-güterangebot präsent sein. Dank seiner günstigen Lage zwischen Europa und Rußland, seinem gut entwickelten Verkehrsnetz, einem vorbildlichen Ausbildungsniveau der Arbeitskräfte hat Belarus alle Voraussetzungen zum wirtschaftlichen Wachstum durch die Steigerung der Wettbewerbs-fähigkeit der belarussischen Industrieerzeugnisse und die Außenhandelförderung.

Nach dem Zerfall der UdSSR erlebte unsere Industrie eine schwere Rezessionsperiode. Aber seit 1996 ist dieses Prozess rückgängig geworden, die Produktionsraten steigen Jahr für Jahr an, das Lebensniveau der Bevölkerung verbesserte sich. Eine wichtige Rolle in der sozialökonomischen Entwicklung der Republik Belarus nimmt die staatliche Regulierung der Wirtschaft. In ihren Programmen setzt die belarussische Regierung das Ziel einer BIP (Bruttoinlandsprodukts)-Steigerung sowie wesentliche Erhöhung des Durchschnittslohnes.

Im Moment entfallen auf die Landwirtschaft 11 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, auf die Dienstleistung 52,6 Prozent und auf die Industrie 36,4 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Solche Branchen wie Automobilindustrie, Maschinen- und Anlagebau, elektrotechnische und Elektronik-Industrie, Chemieindustrie, Pharmazie, erdölverarbeitende Industrie, Ernährungs- und Bekleidungsindustrie können auf eine große Tradition zurückblicken. Die belarussischen Betriebe produzieren ver-schiedene Erzeugnisse: von Drahtkord, Kraftfahrzeugen, Traktoren, Werkzeugmaschinen über Düngemittel, Kunstfasern, Elektrogeräte (Fernseher, Kühlschränke, Uhren) bis hin zu Textilien, Schuhen, Lebensmitteln.

Die traditionellen Chemiestandorte sind Soligorsk (Kalidünger), Gomel (Ammoniakdüngemittel), Grodno (Stichstoffdünger). Ein großer Anteil ihrer Produktion geht in den Export. Leichtindustrie erwirtschaftet 7,7 Prozent des Bruttoinlandproduktes. Auf der Basis von Flachsanbau entwickelte sich flachsbearbeitende Industrie mit dem Zentrum in Orscha. Die Erzeugnisse der Ernährungsindustrie – Milchprodukte, Fleisch- und Süßwaren – werden sowohl auf den Binnenmarkt, als auch ins Außland geliefert und genießen einen guten Ruf.

Belarus importiert vor allem Energieträger, Maschinen und Anlagen, chemische Produkte und Fahrzeuge. Einer der wichtigsten Handelspartner von Belarus bleibt Russland. Deutschland ist ein wichtiger westlicher Handelspartner von Belarus.

Landwirtschaft

Fast die Hälfte der Gesamtfläche von Belarus wird landwirtschaftlich benutzt. Die Zahl der in der Landwirtschaft Vollbeschäftigten beträgt rund 17 Prozent der Arbeitstätigen. Auf Landwirtschaft entfallen 11 Prozent des Bruttonationalproduktes. Der größte Teil davon wird von gesell-schaftlichen und staatlichen Großbetrieben erzeugt. Dabei entwickeln sich auch Privatunternehmen. Privatlandwirte pachten das Land oder haben es im Privatbesitz.

Günstige Klima- und Naturbedingungen ermöglichen Ackerbau und Tierhaltung. Die wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte sind Milch, Schweine- und Rindfleisch, Geflügel, Eier, sowie Kartoffeln, Zuckerrüben, Flachs, Getreide. Eine große Rolle spielen Gartenbau-erzeugnisse.

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