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Текст для чтения и перевода Специальность сдм Семестр II

BRÜCKEN

Die Brücke ist eine künstliche Anlage zum Übersetzen über Flüsse, Autostraßen, Eisenbahnlinien, Mulden und Kreuzungsstellen. Es gibt Brücken aus Metall, Eisenbeton, Stein und Holz.

In den letzten Jahren baut man bei uns Spannbetonbrücken. Die Metallbrücken aus Aluminiumlegierungen sind leichter und von hoher Qualität. Die erste Brücke dieser An ist bei Moskau gebaut worden. Ihr Brückenbogen ist 60-80 m lang.

Die Eisenbetonbrücke von schöner und kühner Konstruktion verbindet zwei Wolgastädte: Saratow und Engels. Das ist eine Unikumbrücke von 2 Kilometer Länge. Ihre Konstruktionsteile passen sehr gut zur Landschaft.

Die Brückenbreite erreicht zur Zeit 60-50 m. Die größte Brücke in Russland führt über den Amur bei Chabarowsk. Sie ist 3 km lang, und ihre Brückenbogen betragen 100-120 m.

BOGENBRÜCKEN

Die Bogenbrücke hat bogenförmiges Haupttragwerk mit oder ohne Gelenk. Eine Bogenbrücke ohne Gelenk heißt eingespannte Brücke, mit zwei oder drei Gelenken -Zwei- oder Dreigelenkbrücke.

Man unterscheidet feste und bewegliche Bogenbrücken.

Die Bogenbrücken sind selten aus Holz. Stahlbetonbrücken werden in monolithischer Bauweise aus Fertigteilen ausgeführt Bei geringen Stützweiten (10 m) werden einfache Stahlbetonplatten auf Unterbau aufgelegt. Bei den Bogenbrücken mit Stützweiten bis 300 m wird die Fahrbahnplatte auf den Bogen aufgeständert oder angehängt.

Die Ausbildung der Fahrbahn ist von der Zweckbestimmung der Bogenbrücke abhängig. Die Fahrbahndecken bestehen aus Stahlbeton, Beton, Pflaster, Holzbohlen bzw Asphalt auf Beton.

Текст для чтения и перевода Специальность сдм Семестр III

RUDOLF DIESEL EROBERTE MIT SEINEM MOTOR DIE WELT

Der Dieselmotor ist heute aus Industrie und Verkehr nicht mehr wegzudenken. Er läuft in Hunderttausenden von Autos, treibt Lokomotiven und Schiffe an und nutzt seine Kraft auf vielen stationären Anlagen als Antrieb und Stromerzeuger. Weltweit hat sich Rudolf Diesel einen Namen gemacht durch den nach ihm benannten Motor. Es ist bekannt, dass im üblichen Verbrennungsmotor im Zylinder ein Brennstoff Luft-Gemisch angesaugt und verdichtet wird. Aber im Dieselmotor wird reine Luft angesaugt und erst im Moment der höchsten Verdichtung das Rohöl eingespritzt.

Am 28. Februar 1892 hat der Maschinenbauingenieur seinen selbstzündenden Verbrennungsmotor patentieren lassen. Seine Patenturkunde trägt die Nr. 67207 des Kaiserlichen Patentamtes in Berlin.

Am 18- März 1858 als Sohn deutscher Eltern in Paris geboren, studierte Diesel Maschinenbau in Augsburg und an der Technischen Hochschule in München, die ihm viele Jahre später, 1907, die Ehrendoktorwürde verlieh. Seine berufliche Laufbahn begann er als Mitarbeiter des Professors Carl von Linde, der ihn beauftragte, einen mit Ammoniakdampf betriebenen Kleinmotor zu konstruieren. 1890 verließ Diesel Paris, und vertrat die Geschäftsinteressen von Linde in Berlin. In seiner Wohnung an der Brückenallee entstanden die grundlegenden Konzeptionen und Schriften, die zum motortechnischen Dieselverfahren durch Selbstentzündung führten.

Lizenzen gingen in viele Länder und machten Diesel zum Millionär. Auf der Pariser Weltausstellung 1900 wurde seinem Motor der "Grand Prix" zuerkennt. 1912 nahm die Preußisch-Hessische Staatsbahn die erste Diesellokomotive in Betrieb. Die erste in den 20er Jahren in den USA eingesetzte Großdiesellok mit 1450 PS stammte von Krupp in Essen und besaß auch schon ein mechanisches Getriebe. 1934 kam der erste Personenkraftwagen (PKW) mit Dieselantrieb auf den Markt.

Das Vermögen, das Rudolf Diesel mit seinem Motor machte, verlor er an den Börsen von Berlin, Paris, London und New York. Der Erfinder dieses heute in der ganzen Welt bekannten Motors starb eines unnatürlichen Todes. Am 29. September 1913 verschwand er unbemerkt bei der Überfahrt von Antwerpen nach Harwich von Bord der "Dresden". Seine Leiche wurde am 18. Oktober 1913 gefunden. Aber die Umstände seines Todes sind bis heute ungeklärt.