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Der 16. Text. Lichtenstein

Wortschatz

das Fürstentum — княжество

reizvoll — очаровательный

einzigartig — неповторимый

die Rübe — свекла

die Erbse — горох

die Bohne — фасоль

LIECHTENSTEIN

Der kleinste Staat, wo deutsch gesprochen wird, ist das Fürstentum Liechtenstein. Es ist etwa 158 Quadratkilometer groß und hat 29000 (neunundzwanzigtausend) Einwohner. Liechtenstein liegt im südlichen Mitteleuropa. Seine Nachbarstaaten sind: die Schweiz und Osterreich.

Die Hauptstadt ist Vaduz. An der Spitze dieses Staates steht der Fürst. Liechtenstein hat sein Parlament (den Landtag), das auf vier Jahre gewählt wird. Liechtenstein ist ein hochentwickelter Kleinstaat. Eine große Bedeutung hat die verarbeitende und optische Industrie. In der Landwirtschaft werden Rüben, Erbsen; Bohnen angebaut.

Reizvolle Rhein- und Alpenlandschaften Ziehen viele Touristen an. Hier gibt es historische Bauwerke und Museen, die viel Interessantes bieten. In der Hauptstadt ist das Schloss Vaduz sehenswert, wo die Residenz des Landesfürsten ist. Diese Burg stammt aus dem 14. Jahrhundert.

Im Landesmuseum kann man sich mit der Geschichte und Kultur des Fürstentums bekannt machen. Welbekannt ist das Postmuseum, wo man eine einzigartige Briefmarkensammlung sehen kann. Die ersten Briefmarken wurden in Liechtenstein bereits im Jahre 1912 herausgegeben. Sie sind mit der Geschichte des Furstentums verbunden. Die Briefmarken von Liechtenstein genießen guten Ruf unterden Philatelistenin der ganzen Welt.

Der 17. Text. Eu kurz erklärt Der Wortschatz

die Integration – объединение, слияние

die Überzeugung - убеждение

Die Grundideeосновная идея

gemeinsamобщий, совместный

die Auseinandersetzung – спор, столкновение

unwahrscheinlicher- маловероятный

sich bewähren – оправдать себя

verschonen von etw. – щадить, защищать

die «Osterweiterung» - расширение на Восток

die Sicherheit – безопасность

die Spaltungрасщепление, деление

überwinden - преодолевать

der Binnenmarkt – внутренний рынок

die Einheitswährung – единая валюта

der Wohlstand - благосостояние

die Ausdehnung – расширение

das Asylприют, (политическое) убежище

die Herausforderungвызов, требование

etwas (D) begegnenпротивостоять

grundlegendосновной; коренным образом

EU KURZ ERKLÄRT

Ausgangspunkt der europäischen Integration ist die Überzeugung, dass sich die Schrecken und Leiden der beiden Weltkriege nie mehr wiederholen dürfen. Die Grundidee ist folgende: Arbeiten die europäischen Länder wirtschaftlich und politisch immer enger zusammen und verfolgen gemeinsame Ziele, dann werden kriegerische Auseinandersetzungen zwischen diesen Staaten immer unwahrscheinlicher.

In dieser Hinsicht hat sich die Europäische Union (EU) bewährt: Nie zuvor blieb Westeuropa über eine so lange Zeit von Kriegen verschont. Mit der Integration vieler der ehemals kommunistischen Staaten Osteuropas, der sogenannten «Osterweiterung», wurde das Friedens- und Sicherheitsprojekt EU erfolgreich fortgesetzt: Die ideologische Spaltung Europas nach Ende des Kalten Krieges konnte weitgehend friedlich überwunden werden. Der europäische Binnenmarkt und eine - zumindest bis 2010 - stabile Einheitswährung, der Euro, tragen zu mehr Wohlstand und Stabilität in ganz Europa bei. Mit der Ausdehnung der Zusammenarbeit auf politische Bereiche wie Asyl, Migration, Justiz, Sicherheit, Energie, Umwelt und Aussenpolitik kann den grenzüberschreitenden Herausforderungen besser begegnet werden. Heute besteht die Europäische Union aus 27 Mitgliedstaaten. Mit dem Vertrag von Lissabon, der am 1. Dezember 2009 in Kraft trat, hat sie sich grundlegend reformiert.

Eckdaten

1951: Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS)

1957: Römer Verträge: Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), Euratom

1965: Fusionsvertrag (1967 in Kraft): Gemeinsame Institutionen

1973: Beitritt von Grossbritannien, Irland und Dänemark

1981: Beitritt Griechenlands

1986: Beitritt von Spanien und Portugal, Einheitliche Europäische Akte (EEA)

1990: Wiedervereinigung Deutschlands

1992: Vertrag von Maastricht, die EU entsteht, Beschluss die Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) zu erschaffen

1995: Beitritt von Österreich, Schweden und Finnland (EU-15)

1997: Vertrag von Amsterdam

2001: Vertrag von Nizza

2002: Einführung des Euro als Bargeld

2004: Beitritt von Polen, Ungarn, Slowenien, Tschechien, Slowakei, Lettland, Estland, Litauen, Zypern und Malta (EU-25)

2004: Verfassungsvertrag: Entwurf eines Vertrages über eine Verfassung für Europa (nicht in Kraft getreten; gescheitert an Referenden in Frankreich und den Niederlanden)

2007: Beitritt von Bulgarien und Rumänien (EU-27)

2007: Vertrag von Lissabon wird am 13. Dezember unterzeichnet.

2009: Der Vertrag von Lissabon tritt am 1. Dezember in Kraft

2012: 25 EU-Mitgliedstaaten unterzeichnen einen "Fiskalpakt" als Teil der Lösung der Schuldenkrise.

Die Fragen zum Text

1. Was ist die Grunüberzeugung der europäischen Integration?

2. Was ist die Grundidee der Europäischen Union?

3. Was ist die „Osterweiterung“?

4. Wie wurde das Friedens- und Sicherheitsprojekt EU eingezetzt?

5. Was ist die Einheitswährung in der EU? Wo wird beigetragen?

6. Auf welchen politischen Bereichen wird zusammengearbeitet?

7. Wie viele Mitgliedstaaten hat die EU?