
- •Der Artikel. Der Gebrauch des unbestimmten Artikels
- •Die Stilistik ist ein Zweig der philologischen Wissenschaften. Sie verf?gt ?ber ein speziefisches Forschungsgebiet und besitzt ihre Aufgaben.
- •Der Gegenstand der Stilistik umfa?t vier gro?e Fofschungsgebiete:
- •Der funktional-stilistisch differenzierte Wortbestand.
- •Irgendwie zueinander in Beziehung gesetzt: durch eine Дnderung in der
- •Verweile doch, du bist so sch?n! ( j. W. Goethe. Faust.) Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nicht.( Schopenhauer) Egoismus ist Einsamkeit ( Schiller).
Verweile doch, du bist so sch?n! ( j. W. Goethe. Faust.) Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nicht.( Schopenhauer) Egoismus ist Einsamkeit ( Schiller).
Zu dieser Gruppe geh?ren die Sentenzen, Aphorismen und Losungen bekannter Staatsm?nner, Gelehrten, Philosophen u. a. m. Hierher geh?ren auch stehende Verbindungen, die einen Einzelbegriff ausdr?cken, sobald die der obengenannten Bedingung entsprechen: Die bessere H?lfte, den Rubikon ?berschreiten ( das hei?t entscheidende Handlung unternehmen).
Der Terminus "gefl?gelte Worte" beschrenkt sich nicht blo? auf der Phraseologie. Auch Wortzusammensetzungen k?nnen "gefl?gelt" sein, wie z. B. Das Damoklesschwert ( Sinnbild f?t eine st?ndig ?ber dem Menschen schwebende Gefahr) oder sogar Einzelw?rter, z. B. Heureka!
Obwohl die Gruppe der "gefl?gelten Worte" in struktureller Hinsicht sehr mannigfaltig ist, besitzt sie doch eine einheitliche semantisch-expressive Stil?rbung: sie schwenkt zwischen einfach literarisch und gew?hlt:
Die Traiben sind noch sauer. (?sop)
Dem Gl?cklichen schl?gt keine Stunde. ( F. Schiller)
Die dritte Untergruppe bilden stehende Vergleiche.
Wei? wei Schnee, faul wie eine Drohne, klar wie Kristall.
11. Am Anfang von Betrachtungen von Stil muss man vorausschicken: Stil ist eine sehr
komplizierte und unscharfe Kategorie. Und zwar deshalb, dass es sich um ein
Allerweltswort, um eine soziale Tatsache handelt. Unsere Umwelt ist möbliert mit einer
bunten Mischung aus Stilen, unser Umgang miteinander undenkbar ohne Stilisierung.1 Im
Alltag wird das Wort Stil zur Kennzeichnung eines bestimmten Verhaltens verwendet:
Lebensstil, Modestil, Kampfstil, Sportstil; im Bereich der Künste, Architektur und
Geisteswissenschaften zur Benennung der Eigenart einer Schaffensweise gebraucht: als
Individualstil (Mozarts Opernstil, Stil des alten Goethe) oder zur Charakterisierung einer
Epoche (Stil der Gotik, Jugendstil). In der Linguostilistik steht der Begriff Sprachstil im
Vordergrund. In jeder Hinsicht geht es bei dem Stil um die Frage des Gestaltens, der Art
und Weise der Gestaltung.
Die Probleme der angemessenen und wirkungsvollen Gestaltung sprachlicher
Äußerungen in den vielfältigen Sphären der menschlichen Kommunikation, sowohl der
öffentlichen als auch der privaten, interessieren seit jeher die Sprachwissenschaft,
traditionell beschäftigt sich mit dieser Problematik die Stilistik.