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Irgendwie zueinander in Beziehung gesetzt: durch eine Дnderung in der

Wortbildung, durch phonetische Дnderung, durch das Spiel mit den lexikalischen Elementen einer phraseologischen Fьgung...Man unterscheidet das phonetische und das wortbildende Wortspiel. Das phonetische Wortspiel ist mit der Дhnlichkeit im Klang verbunden. Dabei kцnnen ganze Wцrter oder nur Teile дhnlich sein.

Wortspiel „Kümmert sich mehr um den Krug als den Krieg,/ Wetzt lieber den Schnabel als den Sabel,/ […] Und das römische Reich – daß Gott erbarm!/ Soll jetzt heißen römisch Arm, […]“ (Johann Christoph Friedrich von Schiller, „Wallensteins Lager“) Erklärung:

Geistreiches Spiel mit der Doppelbedeutung von Wörtern oder dem Gleichklang bzw. der Klangähnlichkeit verschiedener Wörter.

10. Phraseologische F?gungen verschiedenster semantisch-expressiver Stilf?rbung, d.h. stehende Wortverbindungen, bei denen sich die Verkehrsfunktion mit der Ausdrucksfunktion verbindet und diese sogar in den Vordergrund r?ckt (sog. expressive Phraseologie; Phraseologie im eigentlichen Sinn des Wortes).

Dazwischen befindet sich noch ein ?bergangstyp, deren Vertreter teils zur ersten, teils zur zweiten Gruppe stehenden Wortverbindungen geh?ren.

Die erste Gruppe phraseologischer F?gungen umfa?t ?quivalente eines Einzelwortes, nicht emotional, in w?rtlicher oder ?bertragener Bedeutung; im Vordergrund steht die nominative Funktion.

Hierher geh?ren folgende Untergruppen:

1. Substantivische oder verbale Wortverbindungen. Das sind meistens die Fachausdr?cke mit stilistischer Nullexpressivit?t, obwohl sie oft starke funktionale Stilf?rbung haben.

Bilanz ziehen; ein Gesetz verabschieden; Bericht erstatten; zum Ausdruck bringen.

Manche F?gungen dieses Typs verlieren, weil sie im Sprachverkehr intensiv verwendet werden, allm?hlich ihren fachlichen Charakter. Durch die allgemeine Verbreitung wurde ihre funktionale Stilf?rbung verwischt. Man kann hierher auch ehemalige Fachsausdr?cke einreihen, die heute schon funktional unbegrenzt geworden sind: dicke Milch, roter Wein, wilde Rose.

2. Adverbiale genetivische Wortverbindungen:

gesenkten Hauptes; leichten Schrittes; stehenden Fu?es.

Derartige stehende Wortverbindungen k?nnen gleicherweise in s?mtlichen Stilen verwendet werden.

3. Verbale Wortverbindungen; bestehend aus einem abstrakten Substantiv und einem Verb oder Hilfsverb. Allerdings geh?rt nur ein Teil dieses grammatisch-strukturellen Typs seiner stilistischer Charakteristik nach in die Gruppe der lexischen Einheiten, die nichtexpressieve F?gungen:

Aufsehen machen (erregen), Angst( Hunger, Sehnsucht) bekommen; in Erf?llung gehen; Nutzen bringen.

Zur expressiven Phraseologie geh?ren stehende Verbindungen, die

einen Einzelbegriff ausdr?cken (Idiome, Zwillingsformeln);

einen abgeschlossenen Gedanken in Satzform mitteilen ( Sprichw?rter, Aphorismen, Sentenzen, Losungen;

eine Mittelstellung zwischen den beiden Typen einnehmen ( stehende Vergleiche).

Hier treten Emotionalit?t, Expressivit?t, ?berzeugungskraft in der Vordergrund.

Unter den Idiomen meinen wir stehende Verbindungen, die einen Einzelbegriff ausdr?cken, in der Regel stark expressiv und bildhaft.

Eine lange Leitung haben, den Kopf in den Sand stecken; j-m die Augen ?ffnen.

Die Hauptmasse der Idiome besitzt umgangsprachliche Stilf?rbung, in der Richtung zum Famili?ren hin. Ziemlich gro? ist die Zahl der groben Idiome.

J-d um den Finger wickeln; j-d ?ber das Maul fahren; das stinkt zum Himmel; auf die Nerven gehen; ihm f?llt das Herz in die Hose, in die Schuhe.

Die Zwillingsformeln (Wortpaare) dr?cken meist einen Begriff tautologisch aus.

Mit Ach und Krach; mit M?he und Not; ?ber Stock und Stein; Angst und Beine.

Die zweite Untergruppe der Expressiven Phraseologie bilden die stehenden Verbindungen, die einen abgeschlossenen Gedanken in Satzform mitteilen - die Sprichtw?rter.

Dem Inhalt nach sind sie meistens lehrhaft:

Schmiede das Eisen, solange es hei? ist. Wer zuletzt lacht, lacht am besten. Wer einem anderen die Grube gr?bt, f?llt selbst hinein.

Was die semantisch-expressive Stilf?rbung betrifft, so sind die Sprichw?rter meistens einfach-literarisch oder literarisch-umgangsprachlich. Das h?ngt mit ihrer belehrenden Tendenz, mit ihrer inhaltlichen Verallgemeinerung zusammen.

Unter dem Namen "gefl?gelte Worte" werden Ausdr?cke aus nachweisbaren Quellen ( Mytologie, Bibel, Literatur, Worte gro?er Dichter und Denker) zusammengefa?t. Sie fliegen von Mund zu Mund, man vergie?t oft den Namen des Autors.

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