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5 Bilden Sie jetzt Sätze im Präteritum.

1. Diese Übung ‑ helfen sollen ‑ Vorbereitung auf die Prüfung.

2. Studenten ‑ sich vorbereiten ‑ Examen.

3. In dieser Phase ‑ verzichten ‑ viele Prüflinge ‑ lange Erholungspausen.

4. Sie ‑ sich ärgern ‑ Lärm auf der Straße.

5. Sie ‑ sich sehnen ‑ Urlaub ‑ einsame Insel.

6. Sie ‑ diskutieren ‑ ganze Nacht ‑ Kommilitonen.

6 Setzen Sie die fehlenden Präpositionen mit dem entsprechenden Kasus ein.

Szenen einer Ehe

Da sich im Leben nun mal alles - d‑ Liebe dreht, eine kleine Geschichte über dieses unerschöpfliche Thema:

Es fing alles so wunderschön an. Als Max Maria, die sich durch ihr Äußeres

‑ all‑ ander‑ abhob, zum ersten Mal sah, wusste er, dass er - all‑ Tricks arbeiten müsste um sie zu bekommen. Er wettete mit seinen Freunden, dass er sie erobern würde. Er behielt Recht, denn sie hatte sich immer schon - Männer interessiert, die ausdauernd - sie warben.

Es fing ‑ ein‑ zauberhaften Blumenstrauß an. Da Max sich - Verführen verstand, blieb es nicht aus, dass Maria sich ‑ in ‑ verliebte. Sie schickte ihm Briefe, die ____Veilchen dufteten. Er roch ____ ihr­ - Briefen, die ‑ d‑ Liebe handelten, und träumte Tag und Nacht nur noch - ih ‑. Er ging also zu Marias Eltern und hielt -ihr‑ Hand an. Marias Familie zählte - d‑ best Kreisen. Marias Vater warnte ihn - ein‑ übereilten Handlung und sagte: Eine Ehe besteht nicht nur ___Glück und Harmonie! Es wäre besser, wenn ihr - ein– Kurs für werdende Ehepaare teilnehmen würdet, um euch ‑ d‑ Leben zu zweit vorzubereiten." In diesem Kurs nun lernten die beiden ___ einander zu diskutieren, - d- Wünsche des anderen einzugehen und sich ___ kleine Geschenke zu freuen. Der große Tag der Hochzeit kam, sie stießen mit Champagner ‑ ihr‑ ewige Treue an und waren überglück­lich, endlich - einander zu gehören. Die ersten Monate vergingen wie im Flug: Die Sonntagvormittage dienten ‑ Entspannung, die Küsse schmeckten ____ Schokolade, sie liebten Luft und Liebe, abends sehnte sie sich ____ sein – stark- Armen, die sie an ihn drückten, sie ließen sich beim Schmusen ___ nichts stören, jeder passte sich _____ d‑ Lebensrhythmus des anderen an. Am Anfang half er ihr sogar noch _____Abspülen, Putzen und Staubsaugen. Auch sie sorgte rührend ____sein‑ leibliches Wohl. Jeden Abend experimentierte sie - Kochen, verwandelte sich passend zum Gericht ‑ ein ‑ Geisha, Spanierin oder Chinesin. Da er ___Dicksein neigte, blieb es nicht aus, dass er ____Gewicht zunahm. Mit einem Lächeln spielte sie ‑ sein‑ Bauch an, störte sich aber keineswegs dar‑ . Wenngleich sie sich immer noch ____ jeden gemeinsamen Abend freute, beschränkten sich nach einigen Monaten seine Worte - ein- kurzes "Guten Abend, Schatz, wie geht es dir denn?", wobei er gar nicht ‑ d‑ Antwort wartete, sondern gleich __ d‑ Essen anfing. Beim Bügeln, denn sie achtete sehr dar__, dass er immer sauber und gepflegt aussah, erinnerte sie sich ___früher‑ Zeiten und dachte ‑ sein‑ Liebesschwüre. Also floh sie ‑ d‑ Traumwelt der Liebesromane. Immer öfter vertiefte sie sich ___ d‑ Lektüre von Dreigroschenheften, in denen es ___ nichts anderes als glückliche Liebes­paare geht. Bei dieser Lektüre brach sie immer wieder unvermittelt - Tränen aus. Sollte sie sich wirklich so ‑ ih‑ geirrt haben? War sie vielleicht falsch - ih‑ umgegangen? Hatte sie sich - ih‑ täuschen lassen? Ja, sie verlangte - mehr Aufmerksamkeit, sie hungerte ___Komplimenten! Oh, wie beneidete sie die Heldinnen der Liebesromane - ihr‑ Glück! Sie dachte - ihr‑ Fehler nach, grübelte – d- ­ Ursachen ihrer nachlassenden Begeisterung füreinander nach. "Ich weiß, dass jeder Mensch - Abwechslung sucht, aber etwas mehr Zeit hätte er sich schon damit lassen können." In ihrer Verzweiflung fiel sie ‑ d­ - Vorräte im Kühlschrank her. Auch Max blieb es nicht lange verborgen, dass sie mehr und mehr - Attraktivität verlor. Er fing an ___ ihr- Gewichtszunahme zu spotten, da er genau wusste, dass sie sich - ein- Schwangerschaft hütete. Ganz langsam distanzierte er sich gefühlsmäßig ____ sein‑ großen Liebe, dennoch scheute er sich ___ ein‑ Ausspra­che und wandte sich ‑ ihr‑ fragenden Blick ab. Da sich Max ____ ein‑ attraktiven Mann hielt, warb er ‑ d‑ Gunst einer anderen Frau.

Maria wartete jeden Abend länger - ih‑. Also fahndete sie ____ Beweisen seiner Untreue, forschte ‑ Lippenstiftspuren auf seinem Kragen, grub in seinen Anzugtaschen _____ Beweisen und verdächtigen Telefonnummern. Aber sie fand nichts. Auch wenn sie sich ____ sein‑ plötz­liche Kälte wunderte, zögerte er da-, die Wahrheit zu sagen. Sie wandte ____sich ‑ ein‑ Freundin, die ihr ‑ ein‑ Affäre riet. Also ließ sie sich ‑ ein‑ Abenteuer mit einem jungen Mann ein, der, wenn man - sein‑ Haarausfall absieht und sich ‑ sein‑ Schnarchen nicht stört,

sehr viel - Zärtlichkeit verstand. Dennoch fehlte es ihr ___ Leidenschaft. Ein bisschen schämte sie sich schon____ ihr ‑ Ehemann, der zwar als erster ‑ d ‑ Ehe ausgebrochen war, den sie aber damit - Gespött der Leute machte. Eigentlich war er es gewesen, der gegen die Abmachung verstoßen hatte, er hatte ihr- d‑ Bibel geschworen, dass er immer - ihr bleiben wollte. Er hatte sich nicht - d‑ Regeln gehalten. Also entschloss sie sich ‑ ein‑ durchgreifenden Maßnahme und verabredete sich ‑ ein ‑ Scheidungsanwalt.

Sie schilderte ihm ihre Situation, woraufhin dieser meinte, er könne gut verstehen, dass sie ‑ d‑ zunehmenden Kälte leide. Das alles liege - d‑ modernen Gesellschaft, der es __ Normen und Werten mangle, weil sich die meisten

- Leben der Stars orientierten. Immer mehr Frauen würden ‑ ein ‑ Scheidung drängen. Meistens gehe es in diesen Fällen - d‑ liebe Geld. Er erschrecke immer wieder ___ d­ - zunehmende Zahl der Scheidungen.

Da__ hatte Max nicht gerechnet. Anfänglich sträubte er sich – d- Trennung, aber dann willigte er doch ‑ d ‑ Scheidung ein. Ohne dass sich die beiden ausgesprochen hätten, kam es - Ende dieser Ehe. Marias Mutter war empört. Sie sagte nur: "Kind, wenn du - m- ­ gehört hättest, wäre das alles nicht passiert. Ich habe dich von Anfang an - ih‑ gewarnt!"

Der Scheidungstermin fiel ausgerechnet - ein - Feiertag, den 13., weil ___d- man sich ___ d____ freien Terminen bei Gericht zu richten hatte. So endete also die große Liebe und die viel versprechende Ehe von Max und Maria ___

ein‑ Fiasko. Obwohl Maria ‑ ein‑ Abfindung verzichtet hatte, beliefen sich die Kosten _____ 10. 000 Euro.

Heute sitzt Maria am Schreibtisch und arbeitet ‑ ihr ‑ Memoiren, kommt nicht mehr los ____ Alkohol, obwohl ihr Freund versucht sie da___ abzuhalten. Sie jammert ‑ jede neue Falte in ihrem ehedem hübschen Gesicht, was _____Vergrößerung ihres Kummers beiträgt, und trauert - d‑ verlorene Glück.

Max philosophiert ‑ d ‑ Liebe an sich, konzentriert sich - blonde Frauen (Maria war schwarzhaarig), achtet nicht mehr ___ sein‑ Ausse­hen und verfällt - Depressionen, weil er sich ‑ d‑ Alleinsein fürchtet.

So fügten sich beide ‑ ih ‑ Schicksal, denn sie kamen ‑ d­ - Erkenntnis, dass auch Liebe vergänglich ist.