- •Учебный материал по немецкому языку (аграрный факультет)
- •Anatomie des tieres Passiver Bewegungsapparat – Knochen und Gelenke
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Zusatztext zum thema «blutkreislauf» physik in der zelle
Jede einzelne Zelle ist als kleinste Einheit des Lebendigen schon ein ebenso anpassungsfähiges wie hochorganisiertes Wunderwerk im Kleinen, das aus tausenden verschiedenen Proteinen aufgebaut ist. Zellen erzeugen Energie und Bewegung, regeln den Stoffwechsel, wandeln Sinneseindrücke in elektrische Impulse um. Ihr Zusammenspiel steuert unsere Bewegungen ebenso wie unsere geistigen Fähigkeiten. Sie alle sind schon ein erstaunliches Stück Materie.
Lebendige maschienen
Blutzellen zwängen sich während ihres etwa 120 tägigen Lebens mehrere hundert Kilometer weit durch enge Blutgefässe, ohne an den Belastungen zu zerbrechen. Schliesslich vermögen sie einerseits, ihre Gestalt in Bruchteilen von Sekunden wie eine Flüssigkeit fast beliebig zu verändern, andererseits erweisen sie sich gegenüber Spannungen als geradezu "steinhart". Die meisten Bestandteile der Zellen gehören nämlich zur Stoffklasse der "weichen Materialien". Im Reich der unbelebten Materie zählen dazu viele Substanzen, die uns aus dem alltäglichen Leben vertraut sind: Schäume, Plastik, Textilien oder pharmazeutische Produkte. Gemeinsam ist ihnen, dass ihre Eigenschaften gewissermassen zwischen denen von harten Festkörpern und von Flüssigkeiten liegen. Die Eigenschaften der weichen Materialien in Organismen sind dabei aussergewöhnlich, denn sie vermögen in einem komplexen Wechselspiel zwischen zahlreichen Komponenten ungeheuer flexibel auf äussere Einflüsse zu reagieren. Künstlich nachahmen lässt sich das bislang kaum. Doch mehr über die "Werkstoffe der Natur" herauszufinden könnte durchaus zur Entwicklung neuartiger Materialien führen.
Dass Zellen so flexibel und so stabil zugleich sind, verdanken sie dem Cytoskelett, einem Netzwerk verschiedener Fasertypen, das sich im Zellinneren befindet. Diese verleihen der Zelle nicht nur die nötigen mechanischen Eigenschaften, sondern sorgen auch für den Stofftransport und die Zellbewegung. Für die Stabilität sind die sogenannten Intermediärfilamente zuständig, seilartige Fasern, die ein ungeordnetes Geflecht in der Zelle bilden. Hier versuchen Forscher, die Eigenschaften einzelner Filamente und nicht nur einer grossen Anzahl Fasern in einer Lösung zu untersuchen und immer präzieser zu vermessen. Dabei hat sich gezeigt, dass die Filamentfasern je nach Belastung ganz unterschiedlich reagieren können. Schliesslich macht es einen grossen. Unterschied, ob nur träge ein Finger krumm gemacht wird oder die plötzliche Stossenergie bei einem Sturz abgefangen werden muss, damit es nicht zu inneren Verletzungen kommt.
Zeitschrift "Physik und Leben", 2001 Seite 17
Garching innovation Arzneimittel stimuliert das Wachstum von Blutgefäßen
Die Ursache vieler schwerwiegender Erkrankungen, wie zum Beispiel Schlaganfall oder Herzinfarkt, ist der Verschluss von Blutgefäßen. Prinzipiell könnten die negativen Folgen eines solchen Gefäßverschlusses vom Körper durch die Bildung neuer Gefäße (Kollateralbildung) verhindert werden.
In der Realität geschieht das Wachstum neuer Gefäße (Kollateralwachstum) jedoch viel zu langsam, weswegen heute Gefäßverschlüsse entweder durch Ballonkatheter entfernt oder mit Bypass-Operation umgangen werden müssen. Am Max-Planck-lnstitut für physiologische und klinische Forschung in Bad Nauheim arbeitet die Abteilung von Prof. Wolfgang Schaper daher an Methoden, die das Kollateralwachstum erheblich beschleunigen. So konnten die Forscher zeigen, dass bestimmte Zellen des Blutsystems, die Monocyten, das Gefäßwachstum stark stimulieren. Substanzen, die Monocyten anziehen, wie das Monocyten Chemotaktische Protein (MCP-1) können daher indirekt das Kollateralwachstum erheblich beschleunigen) Auch ein anderer zellulärer Botenstoff, der Colony Stimulating Factor (CSF) kann das Gefäßwachstum stimulieren, wobei die Kombination beider Substanzen, MCP-1 und CSF, synergistisch wirkt.
Für diese Entwicklungen wurden von der Max-Planck-Gesellschaft zwei Patentanmeldungen hinterlegt. In einem großen deutschen Pharmaunternehmen konnte ein kompetenter Partner gefunden werden, der beide Patentanmeldungen von Garching Innovation lizensiert hat. In einer umfangreichen Zusammenarbeit mit dem Institut soll die Weiterentwicklung der Substanzen bis hin zum therapeutisch einsetzbaren Wirkstoff vorangetrieben werden.
der Schlaganfall - инсульт
zellulär – клеточный, целлюлярный
