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КСР ПУПР 4 курс 8 семестр Атовко, Кулак, Митроф...doc
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IV Контрольный блок

Übung 4. Machen Sie ein Projekt zum Thema «Jugendliche Subkulturen» und präsentieren Sie es in der Gruppe.

Тема: «Компьютер в жизни современного человека».

I Краткая аннотация

Данные материалы предназначены для студентов 4 курса факультета славянских и германских языков при организации контролируемой самостоятельной работы по теме «Компьютер в жизни современного человека».

Комплекс заданий способствует формированию коммуникативной компетенции специалиста, который должен свободно владеть иностранным языком и успешно решать коммуникативные задачи в основных сферах общения.

Цель темы ─ совершенствование продуктивных речевых навыков по изучаемой теме.

Задачи изучения темы:

- совершенствовать грамматические навыки;

- совершенствовать навыки изучающего чтения;

- развивать аналитические способности студентов.

II Тематический план

4 Курс, 8 семестр.

III Учебно-методический блок

1. Man spricht heute immer häufiger über Internet-Sucht. Was ist das? Ergänzen Sie das Assoziogramm.

Stundenlang Computer-Spiele

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Internet-Sucht

Sucht

2.Lesen Sie den Text. Wie ist die Situation in Deutschland mit dem Internetsucht? Süchtig online. Immer mehr Menschen werden Internet-abhängig. Nun gibt es erste Selbsthilfegruppen.

Immer mehr Menschen entdecken die weite, faszinierende Welt des World Wide Web. Nach Schätzungen von Experten sind allein in Deutschland bereits über acht Millionen Nutzer regelmäßig auf der Datenautobahn unterwegs. Sie suchen nach Informationen und Nachrichten oder tauschen mit Menschen Gedanken und Gefühle aus - anonym und unverbindlich. Doch wer sich nicht rechtzeitig ausloggt, gar in Chatrooms ins Plauderngerät, verliert sich schnell in der virtuellen Welt des Cyberspace.

„Ohne Internet ging für mich gar nichts mehr", erzählt Gabriele Farke. „Während morgens die Kaffeemaschine lief, habe ich den Rechner eingeschaltet, um die neuen E-Mails abzurufen." Seit einem halben Jahr ist sie „clean". Vor kurzem gründete die 43jährige mit zehn ehemaligen Internet-Junkies einen Selbsthilfeverein: „Hilfe zur Selbsthilfe für Online-Süchtige e.V.", kurz HSO - mit überwältigender Resonanz. Eines ist den Gründungsmitgliedern besonders wichtig: „Es geht uns nicht darum, das Internet zu verteufeln. Wir wollen Online-Süchtigen helfen, wieder einen bewussten und moderaten Umgang damit zu lernen."

„Ich bin verzweifelt", schreibt Björn Jost an die HSO. „Morgens um acht Uhr Computer an, Mails download usw., abends erst gegen 23 Uhr aus." Auch der Münchner Olaf D. lebte fast nur noch in der virtuellen Welt. Einladungen von Freunden, mit in den Biergarten zu kommen, lehnte er ab, um online bleiben zu können. „Als Süchtiger bist du erfinderisch. Du spinnst mit Leichtigkeit um dich ein Netz von Lügen, warum du keine Zeit mehr für andere Hobbys oder Freunde hast."

Annamaria Braun ging vor sechs Jahren online. Zunächst verbrachte die heute 48jährige nur zwei Stunden in der Woche auf der Datenautobahn, zuletzt waren es sechs bis acht Stunden am Tag. Heute hat sie wegen ihrer Internet-Sucht finanzielle Probleme, die unzähligen Stunden vor dem PC bezeichnet sie als „Kommunikation des Schweigens", „Dialoge der großen Lüge", und als „Verlorene Zeit".

Auch Gabriele Farke zog Chats mit Unbekannten Unterhaltungen mit Freunden vor, kümmerte sich immer weniger um ihre Tochter. Telefonrechnungen von mehr als ca. 500 Euro monatlich trafen die allein erziehende Mutter hart - zunächst aber ohne Konsequenzen. „Als Online-Süchtiger kapselt man sich immer mehr ab, die Realität tritt in den Hintergrund", beschreibt Gabriele Farke den Suchtzustand. In anderen Städten suchte sie nach Internetcafes, „um wieder in die Online-Gemeinde zu kommen". Dennoch dauerte es zwei Jahre, bis die Industriekauffrau von ihrer Internetsucht loskam. Da hatte sie bereits fast alles verloren, „was mir lieb war". „Professionelle Hilfe gibt es in Deutschland kaum", beklagt Farke.