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Stilistik schpora.docx
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43 Erlebnisbetontes Informieren: Erzahlen, Nacherzahlen, Schildern

E r z a h l e n und N a c h e r z a h l e n

Darstellungsart bzw. Kommunikationsverfahren, deren Texprasentation Erzahlung ist. Darunter verteht man ein Erlebnisbetontes, subjektives Informieren uber ein Geschehen, an dem sich der Erzahler selbst beteiligt hat, von dem er gehort oder gelesen hat.Im Vordergrund - subjektive Eindrucke des Sprechers/Schreibers

Wichtig die Absicht - anderen zu unterhalten, am eigenen Erleben zu beteiligen und dabei ihr Denken, Handekn, Fuhlen zu beinflussen.

Aufbauteile: - Angaben zur Erzahlsituation (Ort, Zeit, beteiligte Personen)

- Spannungssteigerung

- Kulminationspunkt

- Losung der Spannung

Stilzuge:

- emotionale Bewehtheit und Lebendigkeit

- Anschauligkeit

- Lockerkeit

Sprachliche Mittel:

- Worter mit ausgepragt imotionaler Farbung

- Bilder und Vergleiche

- Wiederholungen und Aufzahlungen verschiedener Art

- Parallelismen

- Emotionalgefarbte Satzstrukturen

- Stilistische gefarbte Satzgliedstellung

- eine relativ grosse Zahl von bewegungsstarken Verben, Modalwortern, Modalpartikeln

Realisierung

- in der kunstlerische Kommunikation

- im Alltagsverkehr

S c h i l d e r n

Darstellungsart, deren Textprasentation die Schilderung ist.

Ziel des Sprechers/Schreibers:- Dem Horer/Leser seine Gedanken, Empfibdungen, Eindrucke von bestimmten Sachverhalten derobjektiven Realitat mitzuteilen und bestimmte Reflexionen, Emotionen und Eindrucke hervorzurufen.

Schildern setzt ein exaktes Beobachten des darzustellenden Objekts voraus.Und Konzentriert sich auf jene Merkmale und Details der Sachverhalte, die fur die Auslosung eines Gesamteindrucks, von Stimmungen, Gefuhlen und Gedanken bestimmend sind.

Charakteristische Stillzuge: Erlebnisbetonnte Emotionalitat sowie Bildhaftigkeit/Bildlichkeit

Man unterscheidet: Gegenstands- und Vorgangsschilderung.

Sprachliche Besonderheiten:

- zahlreiche Adjektive und Substantive zum Zweck der vielseitigen Merkmalerfassung

- Anschauliche Bilder und Vergleiche

- Emotionalgefarbte Stilelemente zur Emotionalisierung und Subjektivierung der Aussage

- verschiedene Wiedrholungen

- Lockerheit der syntaktischen Struktur

- das Fehlen einer genauen GDarstellung der einzelnen Phasen des Vorgangsablaufs

- Dominierung von Gestaltung der Gefuhle und Gedanken

44 Interpretieren: Charakterisieren, Kommentieren, Erortern

E r o r t e r n

Informative komplexe Darstellungsart

Ziel - Klarung eines Problems

Relevante Grundelemente - Argumentieren und Kommentieren, die beim Erfassen der Problemsituation, der Analyse und bei der Losung des Problems zusammenwirken.Wesentilje Rolle - die Beweisfuhrung, das Definieren, das Urteilen und Schlussfolgern.

K o m m e n t i e r e n bezieht sich vor allem auf literarische Werke, Presseartikel usw.

Stillzuge:

- eine logisch durchdachte, klare, ubersichtliche Gliederung des Textes

- Objektivitat

- Exaktheit

- Folgerichtigkeit der Gedankenfuhrung

Sprachlich-stilistische Mittel:

- Zum Ausdruck von kausalen Beziehungen (Konjunktionen, Adverbien, adverbiale Fugungen)

- eine Menge von Substantiven (vor allem Fachwurter aus verschiedenen Fachgebieten)

Erortende Elemente dienen als Basis fur Kombinierte Darstellungsarten: Rezensieren, Beurteilen und

C h a r a k t e r i s i e r e n (auch Gutachten):

Kombinierte Darstellungsart, mit deren Hilfe der Autor unter einem zentralen, situationsbedingten Gesichtspunkt das Wesen einer Person erfasst, deutet und bestimmt.

Charakterisieren verlangt Stellungname und Urteil, da es um eine Wertung geht. Das ist die subjektivste Darstellungsart.

Die Charakterisierung kann Praxisbezogensein (Gutachten zu einem Buch, zu einer Dissertation), literarisch ( Personencharakteristik) und dokumentarisch sein.

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