- •Камышинский технологический институт (филиал)
- •Реферирование и аннотирование текстов по специальности (на материале немецкого языка)
- •Предисловие
- •I. Реферирование. Теоретический обзор
- •1.1. Понятие «реферат»
- •1.2. Функции рефератов
- •1.3. Типы рефератов по охвату источников
- •1.4. Смысловое свертывание текста
- •1.5. Целевые установки реферирования
- •1.6. Способы изложения информации в реферате
- •1.7. Основные этапы реферирования
- •1.8. Особенности реферирования иностранных источников
- •1.9. Специфика языка реферата и грамматико-стилистические средства изложения
- •Вопросы для самоконтроля
- •Практическая часть
- •Redemittel zur formulierung von Hypotesen
- •Staatsbau der Bundesrepublik Deutschland
- •Die Bundesrepublik
- •Immatrikulation
- •Vorweg: einige Hinweise für Erstsemester und solche, die es werden wollen
- •Erklärungen zum Text
- •Darstellen der Zahlenangaben im Referat
- •Von ... Um ...Auf ... Zurückgehen
- •Von ... Um ... Auf... Abnehmen
- •Von ... Um ... Auf (an)steigen / wachsen
- •Leselust
- •Die sieben ökologischen Gefahren für die Menschheit
- •Nein oder Ja
- •II. Аннотирование. Теоретический обзор
- •2.1. Понятие аннотация. Функции аннотации
- •2.2. Принципиальная разница между аннотацией и рефератом
- •2.3. Отбор материалов для аннотирования
- •2.4. Виды аннотаций
- •1) Краткие аннотации
- •2 ) Развернутые аннотации
- •3) Описательные аннотации
- •4) Рекомендательные аннотации
- •5) Специализированная аннотация
- •2.5. Этапы аннотирования
- •2.6. Методы изложения информации в аннотации
- •2.7. Специфика языка и стиля аннотации
- •2.8. Работа с заголовками
- •2.9. Особенности аннотации на периодические и продолжающиеся издания
- •2.10. Объем аннотации. Оформление и расположение аннотации
- •Вопросы для самоконтроля
- •14. Finden Sie deutsche Äquivalenten!
- •III. Тексты для группового и самостоятельного реферирования и аннотирования
- •Text Demokratie. Com kontra Politikverdrossenheit
- •Das Schlachtfeld ist bereinigt
- •Text Schwarz-Grüne Verwandtschaften
- •Von Michael Mönninger
- •Deutschland ist kein gutes Vorbild
- •Besser motiviert
- •Техт Erste Frau im Staat?
- •Von Gernot Facius
- •Angst vor den Wählern
- •Institute streiten über den Aufbau Ost
- •Техт Merkel positioniert sich gegen Schröder: Ich biete den Deutschen einen neuen Vertrag an
- •Text Atommüllkippe Russland
- •Von Manfred Quiring
- •Spd baut vergrößert Abstand zur Union auf neun Prozent
- •Helmut Schmidt nennt Europa-Politik „kümmerlich“
- •Auszahlung an russische Zwangsarbeiter verzögert sich
- •Verfassungsschutz Rund 500 ausstiegswillige Rechtsextremisten
- •Für eine Ostpolitik von unten
- •Von Herbert Hupka
- •Text Ausländer gesucht
- •Antworten Sie anhand der ausgefüllten Tabelle, wo
- •In dieser Einheit können Sie Folgendes lernen: Interviewfragen formulieren und beurteilen; ein Interview durchführen Der Berliner
- •Freud und Leid
- •Freund und Feind
- •Schein und Sein
- •Denken und Lenken
- •Ewigkeit und Vergänglichkeit
- •Der Preis ist heiß
- •Text Europa der Worte, Europa der Taten
- •Von Nikolaus Blome
- •Text Dritter Mann
- •Text Strategie der Selbstbehauptung
- •Von Helmut Schimdt
- •Список рекомендуемой литературы
- •Оглавление
- •400131 Волгоград, просп. Им. В. И. Ленина, 28.
- •400131 Волгоград, ул. Советская, 35.
Text Ausländer gesucht
Trigema produziert nur in Deutschland. Wir werden auch in Zukunft die deutschen Arbeitsplätze sichern, wirbt der mittelständische Bekleidungshersteller aus dem Schwabenland wohl wissend, daß so etwas in Zeiten höher Arbeitslosigkeit bei Kunden Imagepunkte bringt. Wie aber sieht die Situation bei den großen Unternehmen aus, wo arbeiten ihre Mitarbeiter in Zeiten der Globalisierung? Wo werden sie künftig arbeiten?
Tatsächlich beschäftigen die meisten industriellen deutschen Arbeitgeber immer noch weniger Mitarbeiter im Ausland als im Inland trotz aller Reden über die Internationalisierung. Bei den Energiekonzernen, die allerdings auch einen Großteil ihres Geschäftes hierzulande machen, aber auch bei international tätigen Unternehmen wie Zeiss oder der Deutschen Babcock arbeiten die Beschäftigten in erster Linie in Deutschland.
Der Trend aber weist ins Ausland: Als der Deutsche Industrie-und Handelstag (DIHT) 7200 westdeutsche Unternehmen nach ihren Plänen befragte, gab über ein Viertel die Auskunft, die Produktion aus Deutschland verlagern zu wollen. Anderswo sei Arbeit billiger, Steuern seien niedriger und Investitionen lohnender. Deshalb, so die Schlußfolgerung, würde im Ausland investiert, und damit würden auch langfristig Arbeitsplätze aus Deutschland verlagert.
Tatsächlich liegen die deutschen Auslandsinvestitionen deutlich höher als noch zu Beginn der neunziger Jahre. Im vergangenen Jahr betrugen sie immerhin 38 Milliarden Mark. Das Fazit, dies sei der Beweis dafür, daß vor allem die Billigkonkurrenz zu Dumpingpreisen die Arbeit raubt, ist jedoch falsch. Erstens entpuppt sich die vielbeschworene Globalisierung bislang vor allem als Europäisierung: 64 Prozent aller deutschen Direktinvestitionen flössen im vergangenen Jahr ins europäische Ausland, 24 Prozent in die Vereinigten Staaten — und damit eben nicht in die klassischen Billiglohnländer.
Und zweitens investieren viele Unternehmen jenseits der Grenzen, um in anderen Ländern schlichtweg präsent zu sein. Es gehe darum, „in dynamischen Märkten mitwachsen zu können“, erläutert BASF-Chef Jürgen Strube den Drang seiner Branche ins Ausland. Es funktioniere nicht mehr, so Strube weiter, die Bundesrepublik nur als Ausgangsland von Exporten und den Rest der Welt als Empfänger zu sehen. Der Ökonom Ethan B. Kapstein beschreibt dieses Verhalten mit der sogenannten Fahrrad-Theorie: Wer bei der Globalisierung nicht mitmacht, fällt um.
Die chemische Industrie gibt sich besonders international: Hier hat die Auslandsproduktion bereits zwei Drittel des deutschen Branchenumsatzes erreicht. Hoechst-Chef Jürgen Dormann bezeichnet sein Unternehmen als non-national Company manch alteingesessener Hoechster kämpft noch mit diesem Kulturbruch.
Andere Branchen ziehen längst nach: Daimler läßt sein neues Geländefahrzeug der M-Klasse in Alabama fertigen. Die A-Klasse läuft ab 1998 nicht nur in Rastatt sondern auch in Brasilien vom Band. Und Siemens legt den Grundstein für ein Halbleiterwerk in Portugal, produziert Chips im englischen Newcastle und in Malaysia. Die Wertschöpfung müsse dahin gehen, wo das Geschäft gemacht wird, argumentiert Siemens-Chef Heinrich Pierer. Ein kurzer Blick in die Tabelle verdeutlicht dies: Die meisten Unternehmen setzen prozentual viel mehr im Ausland um, als sie dort Mitarbeiter beschäftigen. Vor allem im Ausland wuchs der Umsatz in den vergangenen Jahren deutlich: Allein bei Bosch nahm er im Vergleich zum Vorjahr um 24 Prozent zu.
Zwar gibt es kein Naturgesetz, das ähnliche Auslandsanteile bei Umsatz und Mitarbeiterzahl verlangt. Beobachtet man aber, wo Unternehmen investieren, wo also künftig Fabriken stehen werden, liegt eine Schlußfolgerung nah: Die großen deutschen Arbeitgeber schaffen Arbeitsplätze vorzugsweise dort, wo sie neue Absatzchancen sehen. Bayer-Chef Manfred Schneider formuliert das so: „Die Beschäftigung des Konzerns wird 1997 voraussichtlich wachsen. Ein beträchtlicher Teil der Neueinstellungen entfällt auf die Verstärkung der weltweiten Marktpräsenz”.
AUFGABEN ZUM TEXT
Aufgabe 1. Lesen Sie den Text. Beschreiben Sie die Lage eines der drei Unternehmen:
den Umsatz des Unternehmens:
den Umsatz von …(Name des Unternemens) in … (geographischer Ort) beträgt … Prozent;
der Umsatzanteil in … liegt bei … Prozent;
beläuft sich auf … Prozent;
auf den Umsatz in … entfallen … Prozent.
die Verteilung der Arbeitsplätze des Unternehmens:
das Unternehmen beschäftigt in … … Pozent seiner Mitarbeiter;
in … werden … Prozent der Mitarbeiter beschäftigt;
der Anteil der Arbeitsplätze in … beträgt … Prozent.
