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Text Atommüllkippe Russland

Von Manfred Quiring

Russland hat endgültig die Chance, zur weltweit größtem Atommüllkippe zu verkommen. Die Atomwaffenproduktion seit 1949 und die Abfälle aus den Kernkraftwerken haben das Land schon über jedes Maß hinaus mit radioaktivem Dreck belastet. Doch das schreckte die russischen Parlamentarier nicht. Sie bescherten dem Land ein Gesetz, nach dem nun auch noch das Ausland seine Nuklearabfälle hier abladen darf. Geblendet vom Glanz der vermeintlich leicht verdienten Dollar-Milliarden, frisierten sie die Gesetzeslage so, dass es keine Barrieren mehr gibt für den Müll-Import. Kein Gedanke daran, dass die vorhandenen Verarbeitungskapazitäten selbst für den eigenen Müll nicht ausreichen. Die Nachfahren werden es schon richten, schließlich darf der Nuklearabfall bis zu 70 Jahre zwischengelagert werden: ein Albtraum für die Atomkraftgegner, ein Glücksfall für die Kernkraftbefürworter in Westeuropa. Eine gewissenlose Duma-Mehrheit bahnte den Weg, den nun -die Zustimmung auch des Oberhauses vorausgesetzt nur noch Präsident Putin blockieren kann. Über 90 Prozent seines Wahlvolkes erwartet das von ihm. Ob er diesen Wunsch erfüllt, ist zweifelhaft.

Die Welt“ 6.6.2001

AUFGABE ZUM TEXT

Aufgabe 1. Lesen sie den Bericht, übersetzen Sie ihn ins Russische und nehmen Sie zum Inhalt Stellung!

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UMFRAGE

Spd baut vergrößert Abstand zur Union auf neun Prozent

Die SPD baut ihren Vorsprung in der Wählergunst gegenüber der Union deutlich aus. Die Sozialdemokraten legten im Vergleich zur Vorwoche um zwei Prozentpunkte auf 42 Prozent zu. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die Union auf 33 Prozent. Die FDP käme auf zehn Prozent, die Grünen auf sechs Prozent. Auf die PDS entfiele fünf Prozent.

EUROPA

Helmut Schmidt nennt Europa-Politik „kümmerlich“

Heftige Kritik an der Europa-Politik der Bundesregierung und anderer EU-Staaten hat der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) geübt. „Nun haben Fischer, Chirac, Blair, Schröder und zuletzt Jospin ihre großen Konzepte und Reden vorgetragen. Aber ihre alltägliche Praxis ist kümmerlich“, schrieb Schmidt in der „Zeit“. Er bemängelte, dass die Regierungschefs dringende Entscheidungen weiter vor sich her schieben.

ENTSCHÄDIGUNG

Auszahlung an russische Zwangsarbeiter verzögert sich

Die Entschädigung von NS-Zwangsarbeitern, die heute in Russland leben, kann sich nach Einschätzung der Bundesstiftung in Berlin wegen organisatorischer Probleme dort verzögern. Die neue Vorsitzende der russischen Partnerorganisation müsse sich zuerst noch einarbeiten. Danach seien noch einige technische Detailfragen zu regeln, sagte eine Sprecherin der Zwangsarbeiterstiftung.

Verfassungsschutz Rund 500 ausstiegswillige Rechtsextremisten

Das Aussteigerprogramm für Rechtsextremisten zeigt in der Szene offenbar Wirkung. Beim Kölner Bundesamt für Verfassungsschutz haben sich bereits 500 Rechtsextremisten gemeldet, die offenbar bereit sind, aus der Neonazi-Szene auszusteigen.

Die Welt“ 16.5.2001

AUFGABE ZUM TEXT

Aufgabe 1. Lesen Sie folgende Berichte, bestimmen Sie deren Themen und informieren Sie kompakt über die Neuigkeiten aus dem Weltgeschehen!

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GASTKOMMENTAR